| |
Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2011/2012
Überblick: |
|
Vorlesungen:
Hauptseminare:
Proseminar:
Übungen:
Sonstiges:
|
Einzelheiten:
|
Einleitung in die Briefliteratur des frühen
Christentums |
Prof. Dr. Marco
Frenschkowski |
| (Downloadbereich) |
(Mitarbeiterseite)
|
V/ D, KE, RP
GTC-MA20-03
4 SWS |
Di 13:30-15:00 Uhr
Mi 9:15-10:45 Uhr
|
Inhalt:
Briefe sind dialogische Theologie. Sie entfalten ihre Themen
in Hinsicht auf spezifische Gemeinden und Menschen. Es ist daher
eine bemerkenswerte Besonderheit des frühen Christentums, dass es
seine Theologie in wesentlichen Teilen in der Form von Briefen
formuliert. Die Vorlesung stellt alle Briefe des Neuen Testaments
und der apostolischen Väter vor, wobei neben einer knappen
Übersicht zu den Einleitungsfragen jeweils nach dem
theologischen Zentrum der betreffenden Schriften gefragt wird. In
den Blick treten auch die Realien der Briefproduktion und
-tradition, die Pseudepigraphieforschung und die Anfänge der
Kanongeschichte.
Literaturhinweise:
Zentral ist die
sorgfältige Lektüre der Texte selbst, auch der apostolischen
Väter. Ergänzend wäre die Beschäftigung mit einer Einleitung
(Udo Schnelle, Ingo Broer) nützlich.
Zielgruppe und Voraussetzungen:
Die Vorlesung richtet
sich an Studierende in allen Phasen des Studiums. Es bestehen
keine Teilnahmevoraussetzungen.
Leistungsnachweise:
Modulabschlussprüfung:
180minütige Klausur (Heidelberger Modell). Leistungsnachweise
für Studierende in nichtmodularisierten Studiengängen (z.B.
für die Diplomvorprüfung) können entsprechend der
Prüfungsordnung erbracht werden, d.h. in der Regel durch eine
150minütige Klausur oder eine 20minütige mündliche Prüfung
(jeweils mit Übersetzung).
Modulverantwortlicher:
Prof. Dr. Marco Frenschkowski
|
Die Briefe des Neuen
Testaments: Der erste Korintherbrief |
PD Dr. Rainer Metzner |
| (Downloadbereich) |
(Mitarbeiterseite) |
V/ D, KE, RP (Gym)
GTC-MA 20-01-G
4 SWS |
Mi 11:15-12:45 Uhr
Do 9:15-10:45 Uhr
|
Inhalt:
Der 1.Korintherbrief ist von unschätzbarer Bedeutung für die
Geschichte des Urchristentums. Er gewährt Einblick in die
vielfältigen Lebensbezüge, den Gottesdienst und das Denken
der ersten Christen. Zugleich legt er die Konflikte der
christlichen Missionstätigkeit in der Mitte der 50iger Jahre
des 1. Jh.s offen. Nach der Darstellung der klassischen
Einleitungsfragen behandelt die Vorlesung den Brief in
abschnittsweiser Übersetzung und Auslegung.
Literaturhinweise:
Chr. Wolff, Der erste Brief des Paulus an die Korinther (ThHK
7), Leipzig 1996 (2. Aufl. 2000); A. Lindemann, Der erste
Korintherbrief (HNT 9/1), Tübingen 2000; W. Schrage, Der erste
Brief an die Korinther (EKK 7/1-4), Zürich u.a. 1991-2001; H.
Merklein/M. Gielen, Der erste Brief an die Korinther (ÖTK
7/1-3), Gütersloh 1992.2000.2005.
Zielgruppe und Voraussetzungen:
Graecum bzw. Griechisch-Kenntnisse.
Leistungsnachweise:
Leistungsnachweise für Studierende in
nicht-modularisierten Studiengängen (z.B. für die
Diplomvorprüfung) können entsprechend der Prüfungsordnung
erbracht werden, d.h. in der Regel durch eine 150minütige
Klausur oder eine 20minütige mündliche Prüfung (jeweils mit
Übersetzung).
Modulverantwortlicher:
PD Dr. Rainer Metzner
|
|
Inhalt:
Diese Vorlesung gibt in ihrem ersten Teil eine Einführung
in die Entstehung des Alten Testaments sowie in Auswahl
einen Überblick über den Inhalt und theologische
Schwerpunkte seiner drei Teile (Tora, Propheten, Schriften).
Dabei werden auch Grundkenntnisse zur Geschichte des alten
Israel vermittelt. Der zweite Teil des Semesters ist der
Einführung in die Entstehung des Neuen Testaments und
einigen ausgewählten Themen (Evangelien, Jesus, Paulus,
Bergpredigt) vorbehalten.
Literaturhinweise:
Deutsche Bibel. - Gertz, Jan Christian (Hg.):
Grundinformation Altes Testament. 3. Aufl. Göttingen, 2008
(UTB 2745). - Preuß, Hans-Dieter; Berger, Klaus: Bibelkunde
des Alten und Neuen Testaments. Bd. 1: Altes Testament. 7.
Aufl. Heidelberg, 2003. (UTB 887) Bd. 2. Neues Testament 5.
Aufl. Heidelberg, 2002 (UTB 972). - Niebuhr, Karl-Wilhelm
(Hg): Grundinformation Neues Testament. 3. Aufl. Göttingen,
2008. (UTB 2108). Leistungsnachweise:
Modulabschlussprüfung: 120minütige Klausur (Heidelberger
Modell) über alle Lehrveranstaltungen des Moduls.
Modulverantwortlicher:
Dr. Martin Hüneburg
|
Die religiöse Praxis früher
Christinnen und Christen |
Prof. Dr. Marco
Frenschkowski |
| (Downloadbereich) |
(Mitarbeiterseite) |
HS / D, KE, RP (Gym)
GTC-MA20-03
2 SWS |
Di 9:15-10:45 Uhr
|
Inhalt:
Das Seminar fragt nach dem breiten Spektrum der religiösen
Praxis in den frühen Gemeinden: Gebet und Gottesdienst, private
und öffentliche Lesung der Schriften, Sakramente und heilige
Handlungen, Segen und Fluch usw. Wie gestalten Christen ihren
Alltag? Was z. B. unterscheidet eine christliche Familie von
einer nichtchristlichen? Auch Mission und Gemeindestrukturen
werden in den Blick genommen, der Schwerpunkt des Seminars wird
jedoch alles sammeln, was wir über Theorie und Praxis des
Gebets aus dem Neuen Testament entnehmen können.
Literaturhinweise:
Lexikonartikel zu den Themen Gebet und Vaterunser (RGG, TRE, LThK, WiBiLex
u.a).
Zielgruppe und Voraussetzungen:
Keine Voraussetzungen.
Leistungsnachweise:
Modulabschlussprüfung: s. Vorlesung "Einleitung in die Briefliteratur…";
Studierende in nichtmodularisierten Studiengängen können in der Regel
entsprechend der Prüfungsordnung qualifizierte Scheine (z. B. als
Zulassungsvoraussetzung für D/KE) durch eine benotete Hauptseminararbeit oder
ein benotetes schriftliches Referat erwerben.
Modulverantwortliche/r:
Prof. Dr. Marco Frenschkowski
Sonstige Informationen:
Das Seminar findet im Rahmen des Studium Spirituale statt.
|
Die Briefe des Neuen Testaments: Die Eschatologie
des Apostels Paulus
|
PD Dr. Rainer Metzner |
| (Downloadbereich) |
(Mitarbeiterseite) |
HS/ D, KE
GTC-MA 20-01-G
2 SWS |
Mi 13:30-15:00 Uhr
|
Inhalt:
Der Blick auf die „letzten Dinge" (ta eschata) gehört
zu den festen Bestandteilen der paulinischen Theologie.
Christliche Existenz bewegt sich nach Paulus in der Spanne von
„jetzt" und „noch nicht" (vgl. 2.Kor 5,7).
Umstritten ist, ob Paulus konstante Vorstellungen über das
Ende hatte. Gibt es Wandlungen in seinem Denken? Das Seminar
behandelt die großen eschatologischen Texte des Paulus (1.Thess
4,13-5,11; 1.Kor 15; 2.Kor 5,1-10; Phil 1,23; 3,20f.; Röm
8,18-25) und ordnet sie in sein Denken ein.
Literaturhinweise:
G. Klein, Art. Eschatologie IV, TRE 10 (1982), 279-288; G.
Sellin, Der Streit um die Auferstehung der Toten, Göttingen
1986; H. Hübner, Paulusforschung seit 1945, ANRW II/25.4
(1987), 2779-2794; U. Schnelle, Wandlungen im paulinischen
Denken, Stuttgart 1989; ders., Paulus, Berlin-New York 2003,
667-691; ders., Theologie des Neuen Testaments, Göttingen
2007, 316-333; A. Lindemann, Paulus und die korinthische
Eschatologie, NTS 37 (1991), 373-399; ders., Art. Eschatologie
III. Neues Testament, RGG4 2 (1999), 1555-1557.
Zielgruppe und Voraussetzungen:
Graecum, exegetischer PS-Schein.
Leistungsnachweise:
Modulabschlussprüfung: siehe Vorlesung "Die Briefe des
Neuen Testaments"; Studierende in nichtmodularisierten
Studiengängen können in der Regel entsprechend der
Prüfungsordnung qualifizierte Scheine (z. B. als
Zulassungsvoraussetzung für D/KE) durch eine benotete
Hauptseminararbeit oder ein benotetes schriftliches Referat
erwerben.
Modulverantwortliche/r:
PD Dr. Rainer Metzner
|
|
Inhalt:
Das Proseminar dient der Einführung in die wissenschaftliche
Arbeit mit den neutestamentlichen Texten, wobei die exegetischen
Methoden exemplarisch an geeigneten Perikopen erklärt und
eingeübt werden. Ziel des Proseminars ist der eigenständige
exegetische Umgang mit den Texten des Neuen Testaments.
Literaturhinweise:
Aland, Kurt (Hg.), Novum Testamentum Graece, 27. Aufl.,
Stuttgart, 1993; weitere Literatur wird in der ersten Sitzung
bekannt gegeben.
Zielgruppe und Voraussetzungen:
Das Proseminar richtet sich an Studierende im Grundstudium.
Vorausgesetzt wird die persönliche Einschreibung unter
Vorlage des Graecums. Neben regelmäßiger aktiver Teilnahme
wird die Vor- und Nachbereitung der einzelnen Sitzungen
erwartet, für die ein zusätzlicher Zeitaufwand von ca. 5h
pro Woche einzuplanen ist.
Leistungsnachweise:
Qualifizierte Scheine (z.B. als Zulassungsvoraussetzung für
die Diplomvorprüfung) können in der Regel entsprechend der
Prüfungsordnung auf der Grundlage einer benoteten
Proseminararbeit erworben werden. Sonstige Informationen:
Die persönliche Einschreibung für das Proseminar findet am Mo, den
05.09.2011, und Mi, den 21.09.2011, jeweils 9-12 Uhr im Institut für
Neutestamentliche Wissenschaft (Zi. 430) statt.
|
|
Inhalt:
Die Übung widmet sich der Erschließung der neutestamentlichen
Schriften, wobei deren Aufbau und Inhalt im Vordergrund stehen
werden. Darüber hinaus sollen erste historische und
theologische Fragen diskutiert werden.
Literaturhinweise:
Die Schriften des Neuen Testaments. Weitere Literaturempfehlungen werden in der
ersten Sitzung gegeben. Zielgruppe und Voraussetzungen:
Die Übung ist speziell auf Studienanfänger ausgerichtet, da einerseits keine
Teilnahmevoraussetzungen bestehen, andererseits wichtiges Grundwissen
vermittelt wird. Die kursbegleitende Lektüre der neutestamentlichen Schriften
sowie die aktive Teilnahme an der Übung wird erwartet. Leistungsnachweise:
Im Anschluss an die Übung kann die mündliche Bibelkundeprüfung (15 min)
abgelegt werden.
|
|
Inhalt:
Die Apostelgeschichte gewährt einen wichtigen Einblick in die
frühchristliche Missionsgeschichte. Die Übung erfolgt als
Lektüre und Besprechung ausgewählter Texte.
Literaturhinweise:
J. Roloff, Die Apostelgeschichte (NTD 5), Göttingen 1988 (2. Aufl.); J.
Jervell, Die Apostelgeschichte (KEK 3), Göttingen 1998; W. Eckey, Die
Apostelgeschichte, 2Bd., Neukirchen-Vluyn 2000. Zielgruppe und Voraussetzungen:
Griechischkenntnisse
|
Anfängerprojekt |
Prof. Dr. Marco
Frenschkowski |
| (Downloadbereich) |
(Mitarbeiterseite) |
K/ D, KE
2 SWS
|
Exkursion
21.-23.10.2011
Di 25.10. 19:00 Uhr
Di 08.11. 19:00 Uhr
Di 22.11. 19:00 Uhr
Di 29.11. 19:00 Uhr
Di 13.12. 19:00 Uhr
|
Inhalt:
Das Anfängerprojekt führt in das Studium der Theologie ein und
ist für Studienanfängerinnen und Studienanfänger der
Studiengänge Diplom und Kirchliches Examen obligatorisch. Darin
werden die lt. §10 Abs. 1, 4. und 5. für die Zulassung zur
Diplomvorprüfung erforderlichen Nachweise über die
verbindliche Studienberatung sowie über den Einführungskurs in
das Studium der Theologie erworben.
Zielgruppe und Voraussetzungen:
Anfänger/innen in den Studiengängen Diplom und Kirchliches Examen. Leistungsnachweise:
Im Anschluss an das Kolloquium kann der obligatorische Schein für die
Diplomvorprüfung ausgestellt werden.
Sonstige Informationen:
Das Anfängerprojekt besteht aus einer Exkursion (Exkursionstermin: 21.-23.
Okt. 2011) und 14-tägig stattfindenden Sitzungen. Weitere Informationen dazu
werden vor Semesterbeginn gegeben. Beachten Sie bitte Aushänge und
Informationen auf der Homepage der Fakultät! Für die Fahrt nach Dresden vom
21.-23.10.2011 sind pro Person/pro Tag 10 Euro Eigenbetrag zu entrichten.
|
|
|