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Vortragsankündigung Januar 2013

21.Januar 18 - 20 Uhr, Schillerstr. 6, S. 102

 

Dr. Albert Kümmel-Schnur (Konstanz) zum Thema:

"Liminale Objekte oder Plastikblumen im Museum"

 

Eine Beschreibung des Vortrags finden Sie hier

 

 

 

 

7. Januar 18 - 20 Uhr, Schillerstr. 6, S. 102

 

Vortrag von Prof. Dr. Birger Priddat zum Thema:

"Die Genese der Rationalität (rational choice) aus der hausväterlichen Klugheit und der Analogie zur juridischen Person. Über epistemologische Verschiebungen ökonomischer Ordnungen"

 
Zweiter Digital Humanities Workshop an der Universität Leipzig 12.11.2012

 

 

Am 12.11. 2012 wird der zweite Digital Humanities Workshop an der Universität Leipzig stattfinden

 

Mit den Fragen  "Eine empirische Wende für die Geisteswissenschaften?" und "Läuten die Digital Humanities das Ende hermeneutischer Einzelforschung ein?" hat eine große Tageszeitung ihre Skepsis gegenüber dem Einsatz von digitalen Werkzeugen und Methoden  in den Geisteswissenschaften kürzlich formuliert.

 

Dies greift eine weit verbreitete Stimmung unter den Geisteswissenschaftlern auf. Gleichwohl forcieren der Wissenschaftsrat und Förderinstitutionen diese Entwicklung, indem  für die Digitalisierung gewaltiger Datenmengen, die Standardisierung sowie die Langzeitarchivierung und Qualitätssicherung Förderinstrumente und -mittel bereitgestellt werden.

 

Die Universität Leipzig hat in ihrem Hochschulentwicklungsplan  das Feld der Digital Humanities als einen Bereich mit besonderem Entwicklungspotenzial markiert, der viele Fächer unserer Universität vernetzen, aber auch die bisherigen sowie laufende Projekte aus dem Bereich der Digital Humanities in besonderer Weise stärken kann.

 

Ausgehend von der Prämisse, daß der Einsatz von digitalen Werkzeugen und Methoden nur dann nicht als technischer Hilfsdienst der Geisteswissenschaften zu betrachten ist,   Infrastrukturarbeit in diesem Bereich nur dann eine eigenständige Forschungsleistung ist, wenn sie ihren Beitrag zu Reflexion und Sinnverstehen innerhalb der Geisteswissenschaften leisten, soll der zweite Digital Humanities Workshop an der Universität Leipzig, zu einer in diesem Sinn fruchtbaren Vernetzung der Fächer führen, die an dem Bereich der Digital Humanities interessiert sind und dieses Interesse weiterentwickeln wollen.


Programm: hier

 

 

 

 
Ankündigung: Öffentliche Vortragsreihe im Rahmen der Masterclass “Parallaxen des Wissens”

Öffentliche Vortragsreihe im Rahmen der Masterclass “Parallaxen des Wissens” (Sommersemester 2012), unter der Leitung von Prof. Dr. Charlotte Schubert (Alte Geschichte) und Prof. Dr. Stefan Kramer (Sinologie).

 

Thema der Masterclass:
Im Zentrum der Masterclass steht die Frage nach den diskursiven Anordnungen des Wissens und ihren parallaktischen Verschiebungen, also den scheinbaren Änderungen der Positionen von Wissensobjekten durch die (epistemologischen / ontologischen / historischen / geopolitischen / materiellen / disziplinären / wissenschaftstheoretischen) Verschiebungen der Position des jeweiligen Beobachters. Entlang dieser Fragestellung ist im Rahmen und Kontext dieser Masterclass eine Diskussion über die Bedingungen des Wissens zu führen, aus dem Ordnung jeweils unterschiedlich hervorgeht, während dabei das Wissen und seine Anordnungen aber auch ihrerseits in unaufhörlichen – durch die ihnen zugrunde liegenden Ordnung(svorstellung)en und deren Wandlungsprozesse bedingten – Neumontagen immer wieder zum Produkt von Ordnungsvorstellungen und deren ontologischen Manifestationen werden. Es ist also in dieser Masterclass ein Blick hinter die Konzeptionen und „Realisierungen“ von Ordnung angezeigt, um zu den Strukturen dessen vorzudringen, was Ordnung in ihrer Wechselwirkung mit jeweils konkreten Umweltbedingungen und mit deren sozialen (Be-)Deutungsmustern bedingt. Es handelt sich um den Blick auf die Subjekt-Objekt-Beziehungen des Wissens (nicht nur von Ordnung) und ihrer parallaktischen Verschiebungen. Dabei geht es nicht zuletzt auch darum, die anthropologisch konstanten vs. sich historisch und in unterschiedlichen Gemeinschaften ausdifferenzierenden ontologischen Bedingungen des Wissens, aus welchen sich Ordnung(svorstellungen) als Begriffe, Kategorien, Ideen, Ideale, Ideologien und politische Institutionalisierungen Bahn gebrochen und schließlich soziale Körper bedingt und definiert haben, voneinander zu differenzieren und neu zu montieren, zu „ordnen“.

 

Termine/Vortragende/Themen:


Montag 11.6.2012

Michael Giesecke (Universität Erfurt): “Prä- und posttypographisches Denken”

 

Montag 18.6.2012
Christian Kassung (Humboldt-Universität Berlin): “»Figures of Invention«. Die Patentgeschichte der Bildübertragung”

 

Montag 2.7.2012
Winfried Nöth (Universität Kassel): “Selbstreferenz in den Medien”

 

Montag 16.7.2012
Erhard Schüttpelz (Universität Siegen): “Guter Rat. Eine medienanthropologische Übung”

 

Zeit und Ort:
jeweils 18.00-19.30 Uhr, Schillerstr. 6, Raum S 102

 

Für das Plakat zur Vortragsreihe bitte hier klicken.