1. Sprechstunden
11.2., 15 Uhr; 26.3., 16 Uhr; 9.4., 14 Uhr; 19.4., 18 Uhr; 7.5., 15 Uhr; 24,5, 10 Uhr; 31.5., 18 Uhr; 25.6., 11 Uhr; 17.7., 17 Uhr; und nach Vereinbarung (stkramer@uni-leipzig.de)
Zwischen August 2013 und März 2014 werden keine Lehrveranstaltungen und Präsenzsprechzeiten angeboten, Erreichbarkeit dann nur per eMail stkramer@uni-leipzig.de
2. Lehrveranstaltungen
2.1 M.A.-Modul „China als Gegenstand sozial- und medienwissenschaftlicher Forschung“ 03-SIN-0502, insg. 2 SWS
zugleich Promotions- und Habilitationskolloquium
Kolloquium: 2 std., Blockseminar vom 5. Juli bis 8. Juli in der Außenstelle der Universität Leipzig in Zingst (nur mit Anmeldung bei thoralf.lindner@uni-leipzig.de)
Aktualisierungen finden sich auf der Moodle-Seite dieses Kurses (Moodle 1)
Beschreibung: In diesem Kolloquium werden geplante und sich im Entstehen befindliche Forschungs- und Qualifikationsarbeiten der Teilnehmenden vorgestellt und – in Form von Koreferaten, zu denen alle Teilnehmenden verpflichtet sind – diskutiert. Alle Teilnehmenden müssen sich bis spätestens zum 30.4. mit dem Arbeitstitel ihres Textes angemeldet haben und ihre zu diskutierenden Texte spätestens 10 Tage vor dem Kolloquiumstermin an alle Teilnehmenden versenden. Darüber hinaus wird es anhand von Textlektüren darum gehen, neue Forschungsrichtungen im Bereich der Sinologie zu erfassen und zu diskutieren.
2.2 M.A.-Modul „China als Zeichen und Text“ 03-SIN-0405, insg. 4 SWS
Thema: Kultur, Medien, Kommunikation. Chinesische und europäische Konzepte im Vergleich
Seminar: 2 std. Blockseminar am 28.6., 29.6. (Workshop an der Freien Universität Berlin, 30.6. jeweils 9 – 20 Uhr
Übung: 2 std, Blockveranstaltungen am 19.4., 31.5. und 1.6. jeweils 9-19 Uhr
Aktualisierungen finden sich auf der Moodle-Seite dieses Kurses (Moodle 1)
Beschreibung: Diese Veranstaltung versteht sich als Fortsetzung der langfristig angelegten Zusammenarbeit der Leipziger Sinologie, Bereich Gesellschaft Chinas, mit Prof. Dr. Jens Schröter (Universität Siegen, Multimedia) und Studierenden der Medienwissenschaft an der Universität Siegen. Diese Reihe will sich durch gemeinsame Forschungen und durch im jährlich wechselnden Turnus stattfindende Lehrveranstaltungen in Leipzig und Siegen kulturkomparativ mit Fragen nach der Weltwahrnehmung und -konstitution, nach Ästhetik und Anästhetik im chinesischen und europäischen Diskurs auseinandersetzen. Das Ziel soll sein, jenseits aller Essentialisierungen und Exotismen des Blicks der Gesellschaften aufeinander (die aber auch nicht zu übergehen sind) anhand des jeweiligen Umgangs und der Diskursivierung konkreter (natürlicher?) Phänomene und technischer Entwicklungen nach Gemeinsamkeiten und Differenzen in der Weltwahrnehmung und -konstitution Europas und Chinas zu fragen. Thema dieses Semesters ist die Frage nach den Begriffen und Konzepten von Kultur und Kommunikation, Medium und Medialität, die in der europäischen Tradition schon seit Aristoteles Diskussion des Diaphanen die europäische Philosophie immer wieder beschäftigt habe. Allerdings wurden die Eigendynamik der Medialität von Kommunikation sowie deren kulturkonstitutive Bedeutung erst im 20. Jahrhundert zentral für die philosophische Reflexion und es bildete sich nicht zufällig gegen Ende des 20. Jahrhunderts eine eigenständige Medienforschung heraus, welche seit den 1990er Jahren auch in China intensiv rezipiert und im Hinblick auf die Konstruktion eigener Modelle von Medien und Medialität mit vormodernen chinesischen Vorstellungen von Natur, Zivilisation, Kultur und den (technischen, ideologischen) Bedingungen der Kommunikation und Information verknüpft worden ist.
Alle Informationen ohne Beschreibung siehe auch hier.