Teilprojekt
Prädiktive Satzverarbeitung im Deutschen:
Zur Nutzung prosodischer und informationsstruktureller Informationen


Ereignisstrukturen

Kontrast und Korrektur

Präsupposition und Negation

Lexikonkonzept

Intonation und Bedeutung

Informationsstruktur i. Russ.

Prädiktive Satzverarbeitung
Universität Leipzig,
Institut für Linguistik


FSU Jena,
Lehrstuhl für Indogermanistik


HU Berlin,
Institut für deutsche Sprache und Linguistik

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Publikationen

Ziel dieses Teilprojekts ist es, mit Hilfe psycholinguistischer Methoden zu untersuchen, inwiefern das menschliche Satzverarbeitungssystem im Deutschen (neben argument- und verbspezifischen) besonders prosodische und informationsstrukturelle Informationen zur Vorhersage von Satzgliedern nutzt. Im einzelnen wird die Vorhersagbarkeit von nominalen Konstituenten und Verben in verschiedenen syntaktischen Strukturen exploriert. Als mögliche Prädiktoren werden prosodische Faktoren wie die Deklination des Tonhöhenverlaufs zum Satzende, die Platzierung des Satzakzents und die Markierung von Phrasengrenzen sowie informationsstrukturelle Faktoren wie die Vorerwähntheit einer Entität im Kontext, die Definitheit des Artikels und das Auftreten von Fokuspartikeln berücksichtigt.


Psycholinguistik Sandra Pappert 13.04.2005