» DIE THEMENÜBERSICHT  
         
   

DIE NEUROGLIA

Am Beispiel eines Fremdreflexes (z.B. Wegziehen der Hand bei Schmerz) wird der neuronale Signalweg von den schmerzemfindlichen Nervenendigungen bis zum reflektorisch innervierten Muskel dargestellt.
Es wird gezeigt, daß alle Abschnitte dieses Signalwegs von spezialisierten Gliazellen begleitet werden.
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DIE MÜLLERZELLE - DIE GLIA DER NETZHAUT

Die Netzhaut ist ein "vorgelagerter" Teil unseres Zentralnervensystems. Im Unterschied zu Gehirn und Rückenmark wird die Netzhaut von nur einem Typ von Neuroglia dominiert, den Müllerzellen.
In einer Übersicht wird gezeigt, daß die Müllerzellen vielfältige Funktionen zur Unterstützung der neuronalen Informationsverarbeitung im Lichtsinnesorgan übernehmen.
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PARTNER DER MÜLLERZELLEN: DIE NEURONE DER NETZHAUT

Lichtsinneszellen sind die Photorezeptoren; sie schütten im Dunklen den Botenstoff Glutamat aus und beenden diese Ausschüttung bei Lichtreizung. Es wird gezeigt, wie diese Information über Synapsen zuerst an Interneurone und schließlich an die Ganglienzellen der Netzhaut weitergeleitet wird.
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FOLGEN EINER NEURONALEN AKTIVITÄT DER NETZHAUT

Lichtreizung der Netzhautneurone führt zu starken Molekülbewegungen über die Zellmembranen.
Am Beispiel der äußeren plexiformen Schicht (dem Ort der Synapsen zwischen Photorezeptoren und Interneuronen) wird gezeigt, daß extrazellulär Kalium-Ionen und Glutamat angehäuft werden.
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GLIA-NEURON-INTERAKTION 1: MORPHOLOGIE

Es wird gezeigt, daß säulenförmige Gruppen von Netzhautneuronen von jeweils einer Müllerzelle eingescheidet werden und daß die Müllerzellen mit ihren dazugehörigen Neuronen in der Netzhaut ein regelmäßiges Muster bilden.
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GLIA-NEURON-INTERAKTION 2: K+-PUFFERUNG

Die von den erregten Interneuronen freigesetzten Kalium-Ionen beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit der Neurone auf weitere Reize. Es wird gezeigt, daß die Müllerzellen diese Ionen aufnehmen und in den Glaskörper hinein freisetzen, um so die extrazelluläre Kaliumionen-Konzentration zu puffern.
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GLIA-NEURON-INTERAKTION 3: TRANSMITTER-RECYCLING

Die von den Netzhautneuronen freigesetzten Glutamat-Moleküle müssen schnell wieder aus dem synaptischen Spalt entfernt werden. Es wird gezeigt, daß die Müllerzellen Glutamat aufnehmen, in das unwirksame Molekül Glutamin umwandeln, und dieses freisetzen, damit es den Neuronen als Ausgangsstoff für die Re-Synthese von Glutamat zur Verfügung steht.
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