Universität Leipzig | Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie
 
 

Lehre SS 2010

 

Geert-Lueke Lueken

Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Philosophie, Universität Leipzig



Einführung in die Didaktik der Philosophie und Ethik

V          Di        11.15-12.45    NSG 328

Materialien zur Vorlesung

Teil 1: Didaktik und Philosophie
         1. Was ist eigentlich Didaktik?
         1.1 Erste Zugänge übers Wörterbuch
         1.2 Allgemeine und spezielle Didaktik
         1.3 Zusammenfassung

Teil 2: Lehren und Lernen
         2.1 Das Paradox des Lehrens und Lernens
         2.2 Begriffsbestimmung

Die Vorlesung begleitet Seminar und Übung zur Didaktik der Ethik/Philosophie, indem sie aus philosophischer Perspektive das Verhältnis von Philosophie und Didaktik beleuchtet, Grundbegriffe des Lehrens und Lernens reflektiert sowie didaktische Methoden vorstellt und beurteilt.

 

Fallacies
S          Do       15.15-16.45    NSG 210
(1)

Dieses Seminar hat zwei Schwerpunkte. Zunächst sollen ausgewählte Beispiele von sog. Fallacies (etwa hasty generalisation, begging the question, affirming the consequent oder ad baculum’etc.) anhand argumentationstheoretischer Literatur diskutiert werden, dann werden wir auf die Diskussion um die Möglichkeit und den Status von Fallacy-Theorien eingehen.
Die Textgrundlage liegt als Reader zum Kopieren vor.

 

A. McIntyre: Die Anerkennung der Abhängigkeit
S E       Mo      11.15-12.45    NSG 328

Der mainstream moderner Moralphilosophie ist vor allem vom Utilitarismus und von Kant geprägt. Daneben ist allerdings auch eine Wiederkehr der Tugendethik, die sich an Aristoteles orientiert, zu beobachten. Einer der wichtigsten Vertreter moderner Tugendethik ist Alasdair MacIntyre. Sein auf Vorlesungen aus dem Jahre 1997 zurückgehendes Buch „Die Anerken­nung der Abhängigkeit. Über menschliche Tugenden“ soll Grundlage dieses Seminars sein.

Ü E      Fr         11.15-12.45    NSG 328 

 

Was sind und wozu taugen Definitionen?
S IA      Di        15.15-16.45    NSG 328

Gemeinsame Textgrundlage dieses Seminars ist das Buch „Definitionen und Interessen“ von Gottfried Gabriel. Zur Vertiefung und Verbreiterung des Themas sollen darüber hinaus in Auszügen Texte weiterer Philosophen herangezogen werden. Es geht darum, Arten und Zwecke von Definitionen zu unterscheiden und die Rolle des Definierens im Diskurs besser zu verstehen. Ein Reader wird bereitgestellt.

Ü A      Di        17.15-18.45    NSG 328

 

Sprache, Ethik und Argumentation
Ko A    Mo      15.15-16.45    NSG 328

In diesem Kolloquium sollen vor allem in Vorbereitung oder in Arbeit befindliche, aber auch schon abgeschlossene BA-Arbeiten durch studentische Vorträge vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden. Ein Schwerpunkt wird dabei auf Themen der neueren Sprachphilosophie, Ethik und Argumentationstheorie liegen.

 

Gesprächskreis Ethik, Philosophie und Schule (GEPS, zus. mit Frank Irmler)
Ko        Fr         17.15-18.45    GWZ 2116    14-tägl. 
(6)

Im GEPS werden verschiedene Themen an der Schnittstelle von Ethik, Philosophie und Schule besprochen. Dazu werden in der Regel geladene Sprecher vortragen. Der GEPS dient dabei auch dem Austausch und der Vernetzung von Studierenden, Referendaren und Lehrenden der Ethik/Philosophie. Das Programm und die jeweils aktuellen Termine werden über die Institutsseite im Netz bekannt gegeben.

 

 

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