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Lehre SS 2004
Georg Meggle
Professor für Philosophische Anthropologie und Kognitionswissenschaften,
Universität Leipzig
06030402
Blockseminar (PS + HS)
26.-28. Juli 9.00-16.00 Uhr GWZ 2116
Nachdenken über Israel & Palästina
Näheres
zur Veranstaltung (Programm, Teilnehmerliste, Organisatorisches,
Literatur etc.) - aktualisiert am 01.06.2004!
Neu! - Exzellente Diskussiongrundlage:
Uri
Avnery, 101 neue Thesen Wahrheit gegen Wahrheit (pdf)
(2), (b2, b3, c)
Der so genannte 'Israel-Palästina-Konflikt’ berührt
viel: Menschenrechte; Legitimation, Grenzen und Entgrenzung
intra- wie internationaler Gewalt; staatlichen wie nicht-staatlichen
Terrorismus; ethnische und historische Territorialansprüche
und Rechte; die Mauer; Autonomie und staatliche Unabhängigkeit;
Holocaust und Völkermord – und die Zukunft von Eurabien.
Wie räsoniert und debattiert man über diese politisch
wie philosophisch gleichermaßen glühend heißen
Themen am besten? Und dies zumal in Deutschland?
Die Vorbesprechung mit Themenwahl und Referatvergabe
ist am Mo, 19. April 04, 19:15 – open end, im GWZ 2116.
Je nach Einsatz und Qualität der Leistung können mit
diesem Blockseminar sowohl Pro- als auch Hauptseminarscheine
erworben werden. Referatübernahme ist Teilnahmebedingung.
Vorabanmeldung bei Interesse bitte an meine Sekretärin
Frau Busch: busch@uni-leipzig.de
Pflichtlektüre bereits zur Vorbereitung:
Haig Khatchadourian, The Quest for Peace between Israel and
the Palestinians, New York etc. (Peter Lang), 2000.
Neu: Tomis Kapitan (ed.), Philosophical Perspectives
on the Israeli-Palestinian Conflict, New York etc. (M. E.
Sharpe), 1997.
Kopiervorlage in meinem Sekretariat GWZ 1103.
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06030155
zus. mit Ulrike Kremeier
Plan – Stadt - Platte:
Gesellschaftliche Utopien der Spätmoderne (2. Teil)
ProS Mo
15.15-16.45 SG 2-71/72
(2, 4) (c)
Für Studierende aller Fakultäten
Das Seminar zielt darauf ab, Schrumpfungsprozesse und damit
einher gehende Veränderungen der sozialen Strukturen –
vor allem ostdeutscher Städte – zu reflektieren.
Der Fokus liegt auf der Frage nach gesellschaftspolitischen
Utopien spätmodern geprägter (Plan-)Städte bzw.
Stadtviertel, deren urbaner Struktur modulare (Platten-)Bauweisen
zugrunde liegen. Im Zentrum der Fragestellung steht einerseits
der Zusammenhang spezifischer Ästhetik und politischer
Utopien, andererseits die Untersuchung alltäglicher Lebens-
und Handlungsräume, die die Rahmenbedingungen für
kollektive gesellschaftliche Identität(en) bilden.
Das Seminar zielt darauf ab, sowohl über den Theorie-
als auch den Praxisteil (Textarbeit bzw. Filme, Ausstellungen
bildender Kunst etc.), die Architektur- und Urbanismusdebatten
seit der deutschen Vereinigung im Zusammenhang des gesellschaftlichen
und politischen Umgangs mit dem Erbe (ideologisch konotierter)
DDR-Architekturen bzw. Stadtplanung kritisch zu beleuchten.
Anhand der Entwicklungsgeschichte verschiedener Städte/Stadtviertel
(Berlin-Marzahn / Hellersdorf / Gropius-Stadt, Eisenhüttenstadt,
Leipzig-Grünau, Hoyerswerda, Wolfsburg etc.) werden die
Einschreibungen politischer Systeme und der Symbolgehalt von
Gebäuden und Städten exemplarisch diskutiert. Ebenso
eingebunden werden historische Referenzen modernistischer Ansätze,
wie beispielsweise Le Corbusiers Unité-Konzeptionen.
Spezifische Aspekte der Diskussion markieren Themenschwerpunkte
wie: „modernism revisited: die modulare Stadt“,
„Planstadt versus gated community: soziale Utopien geplanter
Urbanitäten“, „Stadt als kultureller und ökonomischer
Projektionsraum“, „Stadtfilm – Filmstadt:
Stadt und urbane Identitäten im Film“.
Der Besuch des 1. Teils ist keine Voraussetzung für die
Teilnahme am 2. Teil.
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