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Lehre SS 2005
Georg Meggle
Professor für Philosophische Anthropologie und Kognitionswissenschaften,
Universität Leipzig
Stand: 21.07.2005
06030031
Öffentliche Universitäts-Ringvorlesung
DEUTSCHLAND - ISRAEL - PALÄSTINA
Wiss. Leitung: Georg Meggle
V Mo 19.00-20.30
HSG HS 13
(2) (c), Für Studierende aller Fakultäten
Beginn: Ostermontag, 28. März 2005, 11:00 – 12:30
Im Rahmen des SONNTAGGESPRÄCHS (http//:www.uni-leipzig.de/sonntag)
Noam Chomsky:
EUROPA / ISRAEL / PALÄSTINA, im Gewandhaus Leipzig
Aktuelles Programm jeweils unter: http://www.uni-leipzig.de/~dip
Siehe auch einzelne Veranstaltungen im Programm der http://www.schaubuehne.com
06030225
Kolloquium zur Öffentlichen Universitäts-Ringvorlesung:
Deutschland – Israel - Palästina
Meggle, Georg
Ko/ProS Di 09.15-10.45
Albertina Vortragssaal Neu:
GWZ 2116 (Beethovenstr. 15, 1. Etage, Haus 2)
(2) (b2, b3, c)
Die nächste Veranstaltung findet am 24.
Mai statt (Achtung: Raumänderung beachten)
In diesem Kolloquium werden die Diskussionen der jeweils letzten RIVO-Veranstaltung
– sowie der neuesten aktuellen Entwicklungen – weitergeführt
und tiefer angegangen als dies im Rahmen der RIVO selber möglich
sein dürfte. Bei einigen Kolloquiums-Sitzungen werden auch die Referenten
des Vortags dabei sein.
Das Kolloquium ist öffentlich – also ohne Zulassungsbeschränkung.
Bei regelmäßiger Teilnahme können auch Proseminarscheine
erworben werden. (Dazu Anmeldung in der ersten Sitzung erforderlich.)
06030235
Identitäten – personale, kollektive etc.
Meggle, Georg
ProS Do 11.15-12.45
GWZ 2116
(1, 4) (c)
Seminarplan (pdf)
Literaturliste (pdf)
Das Reden von Identitäten ist derzeit absolut in. Was steckt - vor
allem: begrifflich - dahinter?
Es gibt tausenderlei Identitäten: bayerische, braune, europäische,
grüne, lesbische, linke, protestantische, sächsische, serbische
... Einige der wichtigsten Obertypen davon sind: ethnische, kulturelle,
personale, religiöse etc.
Sind, wie einige Autoren meinen, diese Identitäts-Begriffe völlig
redundant - und schlicht auf „Bayern“, „Person“,
„Kultur“ etc. reduzierbar? Oder gibt es doch einen über
diese Ausgangsbegriffe hinausgehenden Witz? Läßt sich dieser
Witz kognitiv rekonstruieren, gar präzisieren?
Einstiegstext (für die ersten zwei Sitzungen):
GEORG MEGGLE: Kollektive Identität oder Wer sind wir?
http://www.uni-leipzig.de/~philos/meggle.htm - Schriftenverzeichnis.online;
Eintrag (2003/6)
Speziell zur Vielfalt, zur Genese und zu den Mißbräuchen des
Begriffs Kollektiver Identität:
LUTZ NIETHAMMER, Kollektive Identität, Reinbeck bei Hamburg, rororo,
2000. (Der Autor trägt in diesem Semester im Philosophischen Kolloquium
vor; siehe Kolloquiums-Programm – Plakate & website des Instituts.)
06030472
Deutschland – Israel – Palästina: Philosophisch
und politisch relevante Grundlagenprobleme
Meggle, Georg/ Köthke, Bettina (Leipzig)
Erste Sitzung: Sa, 4. Juni 2005, 9:00 -
13:00 Uhr, GWZ 2116
(Referent: Roni Sharon, Universität Michigan)
HS als Blocksem. 22.-24.7. 2005,
09.00-16.00
GWZ 2116
(2) (b2, b3, c)
Vorbesprechung: Di, 12. April 05, 19:00, GWZ 2116
Themen- und Literaturvorschläge
Seminarplan
(pdf)
Die Ringvorlesung (s. S. 8) und das zugehörige Kolloquium (s. S.
19) sind für ein breiteres Publikum angelegt. Dieses Hauptseminar
konzentriert sich auf die philosophisch relevanten Grundlagenprobleme
der Nahost-Debatte – bzw. die nahost-politische Relevanz der philosophischen
Konzepte zu solchen Themen wie Recht-auf-Land, Menschenrechte, Grenzen
und Entgrenzung intra- wie internationale Gewalt, Holokaust und Völkermord;
Notwehr-Rechte, verschiedene Grade von Nothilfe-Pflichten.
Lektüre: Hinweise auf weitere einschlägige (insbes. philosophische)
Literatur höchst willkommen. Solche kann dann - wie in der Vorbesprechung
festzulegen - auch die Grundlage des eigenen Beitrages werden.
TOMIS KAPITAN (ed.), Philosophical Perspectives on the Israeli-Palestinian
Conflict, London, (1997).
HAIG KHATCHADOURIAN, The Quest for Peace between Israel and the Palestinians,
New York, 2000.
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