Universität Leipzig | Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie
 
 

Lehre SS 2008

 

Georg Meggle

Professor für Philosophische Anthropologie und Kognitionswissenschaften, Universität Leipzig



Kriegstheorien
ProS und HS als Block 28.-30.07.08, 9.00-18.00 Uhr, GWZ 2116
(Vorbesprechung: 21.04.08, 19.00-20.30 Uhr, GWZ 2116)
(2, 5, 7)

Nächste Vorbesprechung – eine halbe Stunde vor (= 18:30) der folgenden 1. Pflichtveranstaltung:
Vortrag am 19. Juni, 19-21 Uhr
von

IGOR PRIMORATZ (Melbourne)
Zur moralischen Bewertung der Bombardierungen deutscher Städte im 2. Weltkrieg

Ort: Städtisches Kaufhaus, Universitätsstr. 16, Raum 208

Seminarplan (aktualisiert 22.07.08)
Abstracts

Was sind Kriege? (Und speziell: Welche verschiedenen Arten von Kriegen lassen sich unterscheiden?)
Wie lassen sich Kriege erklären?
Und wie sind Kriege, wenn überhaupt, rechtfertigbar?
Anmeldungen über email (meggle@uni-leipzig.de) bis zum 15. April 08 – wobei die Interessenten für jeden der 3 obigen Bereiche mindestens 3 grundlegende Werke und auch bereits das Werk benennen sollen, über das sie (evtl. in Auszügen) am liebsten referieren würden. Auf dieser Grundlage legen wir dann in der Vorbesprechung unser Programm für das Blockseminar fest. In diesem können sowohl Pro- als auch Hauptseminar-Scheine erworben werden.

 

Kommunikation und Bedeutung
HS Di 9.15-10.45 GWZ 2116
(1)

Seminarplan (aktualisiert am 25.06.2008)

Wenn Sprache primär als konventionelles Mittel zum Zweck der Optimierung von Kommunikation aufzufassen ist, dann liegt es nahe, auch den Gebrauch bzw. die Bedeutung unserer sprachlichen Mittel unter Rekurs auf diesen Zweck näher zu bestimmen. Das habe ich mit den unten erwähnten Arbeiten versucht. Mit Blick auf die Forschungen neueren Datums (deren Resultate die Teilnehmer an diesem HS bis zu dessen Beginn in Form einer Auswahlbibliographie – zu der der Link http://www.meaning.ch einen der besten Zugänge vermittelt – selbst eruiert haben sollten) möchte ich nun wissen, was an diesen Vorschlägen noch zu verbessern wäre.
Literatur:
G. Meggle, Grundbegriffe der Kommunikation, Berlin / New York (de Gruyter), 21997.
G. Meggle, Handlungstheoretische Semantik; siehe Eintrag (HTS) in meiner Schriftenauswahl online, über meine Website www.uni-leipzig.de/~philos/meggle/index.php.
Speziell zur Einführung:
G. Meggle, Kommunikation, Bedeutung und Implikatur – eine Skizze, in meiner Schriftenauswahl online der Eintrag (1993e).

 

Platons Wissensbegriffe
HS Do 11.15-12.45 GWZ 2116
(1, 3)

Seminarplan
Erkenntnistheorie Teil I

Wissen = begründete richtige Überzeugung. Diese so genannte Standarddefinition findet sich zwar schon bei Platon, wird aber bereits von diesem nicht als das letzte Wort angesehen. Warum nicht?
Dieses HS verfolgt die Entwicklung der diversen Wissenskonzeptionen in Platons Gesamtwerk, wobei wir uns bei der Rekonstruktion dieser Konzeptionen auch der Mittel der modernen Logiken des Glaubens und Wissens bedienen – speziell deren Anwendungen in den unten erwähnten Arbeiten von Kutschera. Zur Vorbereitung auf das HS wäre eine erste Sichtung der wichtigsten Sekundär-Literatur optimal. Auf der Basis dieser Vorbereitungen entscheiden wir über das finale Programm in der ersten Sitzung.
Platon, Werke in acht Bänden, Griechisch und deutsch, bearbeitet von Heinz Hofmann, deutsche Übersetzung von Friedrich Schleiermacher, Darmstadt 42005 (1977);
Platon, Sämtliche Dialoge, übers. Von O. Apelt, Hamburg 1993.
Franz von Kutschera, Platons Philosophie, 3 Bände, Paderborn 2002.
Franz von Kutschera, Grundfragen der Erkenntnistheorie, Kapitel 2: Glauben und Wissen, Berlin 1982.

 

 

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