Universität Leipzig | Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie
 
 

Handlungstheoretische Semantik

Habilitationsschrift 1984

Georg Meggle

Professor für Philosophische Anthropologie und Kognitionswissenschaften, Universität Leipzig

 


Hinweis : Es darf nicht zitiert werden aus dieser Schrift, da noch nicht publiziert!


 

Inhaltsverzeichnis :

 

VORWORT
 

1.  PRAGMATISCHE VERSUS REALISTISCHE SEMANTIK

1.1  GRUNDGEDANKEN DER REALISTISCHEN SEMANTIK
1.1.1  Eine Sprache: Ein abstraktes System
1.1.2 Die Sprache: Ein Abbild der Welt
1.1.3 Der Kern: Bedeutungen = Entitäten
1.1.4 Logische Grammatik

1.2 BEHAVIORISTISCHE SEMANTIK

1.3 GEBRAUCHSTHEORIE DER BEDEUTUNG – WITTGENSTEIN
1.3.1 Der Kern: Bedeutung = Gebrauch
1.3.2 Sprachspiele und Lebensformen
1.3.3 Das antik-theoretische Manko
1.3.4 Zwei Hinweise: Regeln und Instrumente
1.3.5 Das anti-instrumentalistische Dogma

1.4 SPRECHAKTTHEORIE
1.4.1 Die drei Sprechaktdimensionen
1.4.2 Sprechakttheoretische Fragen
1.4.3 Ein primitives Spiel – Testfrage
1.4.4 Die Antwort von Austin
1.4.5 Die Antwort von Searle
1.4.6 Austin und Searle vs. Wittgenstein
1.4.7 Sprechakttheoretische Gebrauchstheorie: Alston
1.4.8 Das sprechakttheoretische Bedeutungs-Dogma

1.5 EXKURS: PRAGMATIK IN DER REALISTISCHEN SEMANTIK
1.5.1 Kontextabhängigkeit
1.5.2 Sprechakte
 

2.  DER NEUE HANDLUNGSTHEORETISCHE ANSATZ

2.1 DIE KERNFRAGE

2.2 GRUNDGEDANKEN
2.2.1 Zurück zu Wittgenstein und über ihn hinaus
2.2.2 Die primären Bedeutungsträger: Handlungen
2.2.3 Der Weg zu den Ausdrücken
2.2.4 Der Clou

2.3 DAS PROGRAMM
2.3.1 Handlungstheoretische Begründung der Kommunikationstheorie
2.3.2 Kommunikationstheoretische Begründung der Semantik
2.3.3 Die Gretchenfrage
2.3.4 Anwendungen – Zum Beispiel
(a) Implikaturen
(b) Reformulierung der Sprechakttheorie
(c) Lebensformen und die analytisch/synthetisch-Distinktion

2.4 VORENTSCHEIDUNGEN UND SCHWERPUNKTE
2.4.1 Die Reduzierbarkeitsthese
2.4.2 Die These von kommunikativen Primat
2.4.3 Aufforderungs- und Informationshandlungen
2.4.4 Die DKP-These und das Ein-Klassen-System

2.5 DAS FERNZIEL: BEDEUTUNGS-LOGIK
 

3.  DIE BASIS: HANDLUNGSTHEORIE

3.1 RATIONALES HANDELN: ENTSCHEIDUNGSTHEORIE

3.2 PRAXIOLOGISCHE BEGRIFFE

3.3 DOXASTISCHE UND EPISTEMISCHE GRUNDBEGRIFFE
3.3.1 Subjektive Wahrscheinlichkeit und Glauben
3.3.2 Wissen und Erkennen
3.3.3 Glauben de re und de dicto
3.3.4 Allgemeinheit in sensu diviso vs. in sensu composito
3.3.5 De re/du dicto Allspezifizierung und Generalisierung

3.4 INTERPERSONELLER GLAUBE
3.4.1 Gemeinsamer Glaube und Gemeinsames Wissen – Begriffe
3.4.2 Grundprinzipien Gemeinsamen Glaubens und Wissens
3.4.3 Gemeinsamer Glaube – und die de re/de dicto Probleme
3.4.4 Gemeinsamer Glaube – und das Wissen, wer zur Gruppe gehört
3.4.5 Wechselseitiger Glaube – Begriffe
3.4.6 Grundprinzipien Wechselseitigen Glaubens
3.4.7 Wechselseitiger Glaube bei 2 Personen
3.4.8 Gemeinsamer und Wechselseitiger Glaube – Zusammenhang

3.5 VALUATIVE UND VOLUNTATIVE BEGRIFFE
3.5.1 Subjektive Werte, Präferenz und Wollen
3.5.2 Absicht (Intention) und Ziel

3.6 SUBJEKTIVER SINN UND VERSTEHEN EINER HANDLUNG
3.6.1 Verstehen, Rationalität  und subjektiver Sinn
3.6.2 Verstehen einer intentionalen Handlung

3.7 DIE GANZE BASIS: TUN, GLAUBEN, WOLLEN
 

4.  KOMMUNIKATIVES HANDELN

4.1 DAS GRICESCHE GRUNDMODELL
4.1.1 Darstellung des Grundmodells
4.1.2 Präzisierung des Grundmodells
4.1.3 Erläuterung des Grundmodells

4.2 KOMMUNIKATION UND VERSTEHEN
4.2.1 Die Reflexivität von Kommunikation
4.2.2 Das umfassende Adäquatheitskriterium
4.2.3 Die absolute Offenheit von Kommunikation
4.2.4 Exkurs: Die Schwäche des Grundmodells

4.3 GRUNDBEGRIFFE KOMMUNIKATIVEN HANDELNS
4.3.1 Kommunikationsversuch
4.3.2 Verstehen eines Kommunikationsversuchs
4.3.3 Sprecher-, Hörer- und gemeinsame Bedeutung
4.3.4 Kommunikationserfolg
 

5.  KONVENTIONALE KOMMUNIKATION UND BEDEUTUNG

5.1 REGULÄRE BEDEUTUNG
5.1.1 Das Expikandum: Bedeutung in P und ?
5.1.2 Der 1. Schritt: Regularität
5.1.3 (Idealisierende) Voraussetzungen
5.1.4 Der 2. Schritt: Bekanntheit als Adäquatheitskriterium
5.1.5 Reguläre Bedeutung und Gemeinsames Wissen
5.1.6 Gemeinsamer Glaube und Bedeutung
5.1.7 Rationalitätslücke

5.2 KONVENTIONEN
5.2.1 Intuitive Charakterisierung
5.2.2 Spieltheorie – Allgemeines
5.2.3 Optimalität
5.2.4 Koordination und Konflikt
5.2.5 Stabilität
5.2.6 Mögliche konventionelle Resultate
5.2.7 Konventionen – Erste Annäherung
5.2.8 Konvention und Gemeinsames Wissen
5.2.9 Konventionen im weiteren Sinne

5.3 KONVENTIONALE BEDEUTUNG
5.3.1 Kommunikationsstrategien
5.3.2 Kommunikationskonventionen
5.3.3 Kommunikationskonventionen und Bedeutung

5.4 SPRACHLICHE BEDEUTUNG
5.4.1 Konvention und Satzbedeutung
5.4.2 Einführung semantischer Regeln für eine Sprache
5.4.3 Realistische Semantik

ANHANG
s. unter Vorträge / Unveröffentlichte Manuskripte der Schriften-Online

(1984) HS: Ergänzungen und Beweise
Anhang Teil I: A - Ergänzungen / B - Symbole / C - Voraussetzungen und Prinzipien
Anhang Teil II: D - Beweise

 


Stand: Juni 2008

 

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