16-05-2013
Ein Team aus Physikern der Universität Cambridge und Universität Leipzig hat in aufwändiger Forschungsarbeit neue, überraschende Erkenntnisse über die Erbsubstanz gewonnen: Ihnen ist es erstmals gelungen, das spontane Zusammenziehen einzelner aufgespannter DNS-Moleküle nach dem plötzlichen Loslassen mit hoher Zeitauflösung zu verfolgen und quantitativ zu beschreiben. Die Arbeit ist gerade in der Fachzeitschrift "Nature Communications" erschienen.
Weiterlesen … Molekulare Vollbremsung der Erbsubstanz
25-04-2013
Magnetische Formgedächtnismaterialien, wie das System Ni-Mn-Ga, sind eine neue spannende Materialklasse, die sich durch große magnetisch schaltbare Dehnungen von meherern Prozent auszeichnen. Den Physikern A. Jakob, M. Hennes und M. Müller in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. S.G. Mayr (Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V. und Translationszentrum für regenerative Medizin, Universität Leipzig), ist in Kooperation mit Dr. D. Spemann (ehemals Nukleare Festkörperphysik, Universität Leipzig), ein wesentlicher Schritt im physikalischen Verständnis der Kopplung von Struktur und Magnetismus gelungen, die diesem Phänomen zugrundeliegt.
Weiterlesen … Physiker klären die Kopplung von Struktur und Magnetismus in magnetischen Formgedächtnismaterialien auf Nanometerskala
11-04-2013
Für die Cover Page der Special Topics Augabe 216 "From Brownian Motion to
Self-Avoiding Walks and Lévy Flights" (Hrsg. C. von Ferber, Yu. Holovatch, I. Mryglod, G. Oshanin) des European Physical Journals wurde die Abbildung 1 des Artikels "Self-avoiding walks on strongly diluted lattices: Chain-growth simulations vs. exact enumeration" [Eur. Phys. J. - Special Topics 216, 175 (2013)] von Niklas Fricke und Wolfhard Janke vom Institut für Theoretische Physik ausgewählt.
Weiterlesen … Cover Page im European Physical Journal
06-03-2013
Vor etwas mehr als 100 Jahren gelang Ernest Rutherford, Hans Geiger und Ernest Mardsen der erste Blick in die innere Struktur der Atome. Der Beschuss einer hauchdünnen Goldfolie mit Heliumkernen hatte den Forschern verraten, dass der Atomkern etwa 10.000 mal kleiner als das Atom selbst ist und trotzdem nahezu die gesamte Masse des Atoms in sich trägt. Dieser winzige Kern enthüllte sich durch sein elektrostatisches Potential, welches die ihn torpedierenden Helium-Kerne ablenkte.
Leipziger Physiker zeigen nun erstmals theoretisch und experimentell, dass man mit Licht und einem entsprechendem Potenzial ein vollkommen äquivalentes Experiment durchführen kann.
Weiterlesen … Experimente mit Licht nach Rutherfords Vorbild