26. April 2012

Meilenstein in der Langzeitkultivierung von Gewebe gesetzt

Forschern der Universität Leipzig ist es erstmals gelungen, mit einem neu entwickelten Verfahren adultes Gewebe über einen längeren Zeitraum zu erhalten. Wirkstoffe können so direkt in der Petrischale getestet werden. Tierversuche und klinische Studien am Menschen werden dadurch überflüssig. Eine komplette Netzhaut etwa kann nun im Labor kultiviert und erforscht werden.

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12. April 2012

Physiker aus Leipzig und Lviv starten Institutspartnerschaft

Physiker der Universität Leipzig haben Anfang April dieses Jahres eine neue, von der Alexander-von-Humboldt Stiftung geförderte Institutspartnerschaft mit dem Institute of Condensed Matter Physics der National Academy of Sciences of Ukraine in Lviv gestartet. Verantwortlich für das Projekt ist auf Leipziger Seite Prof. Dr. Wolfhard Janke, der Leiter der Arbeitsgruppe "Computerorientierte Quantenfeldtheorie" des Instituts für Theoretische Physik. Durch die neu eingerichtete Institutspartnerschaft werden ukrainische Wissenschaftler in den nächsten drei Jahren regelmäßig für mehrere Monate an der Universität Leipzig zu Gast sein.

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12. März 2012

BuildMoNa-Doktoranden bestätigen neuartige Theorie zu Quanten-Chaos

Benno Meier und Jonas Kohlrautz, zwei Doktoranden der Graduiertenschule BuildMoNa der Universität Leipzig, haben untersucht, wie sich Chaos auf das Verhalten von Quanten-Systemen auswirkt. Die Resultate ihrer wissenschaftlichen Arbeit haben die beiden BuildMoNa-Physiker gemeinsam mit Ihrem Betreuer Prof. Dr. Jürgen Haase in dem führenden Journal der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft (APS), "Physical Review Letters" veröffentlicht.

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07. März 2012

Heiße Nanolinsen unter dem Mikroskop

Zwei Doktoranden der Universität Leipzig ist ein Durchbruch bei der Erforschung neuartiger Mikroskopietechnik gelungen. Markus Selmke und Marco Braun von der Forschergruppe 877 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bzw. der Graduiertenschule BuildMoNa haben die Grundlagen für das Aufspüren sogenannter heißer Nanoteilchen gelegt. Ihre neue Mikroskopietechnik ermöglicht es, winzige Nanoteilchen unterhalb der optischen Auflösungsgrenze sichtbar zu machen, indem man sie mit einem Laser leicht aufheizt. In dem umgebenden Material entsteht dabei eine Art Fata Morgana, die dann mit Hilfe eines zweiten Lasers genau verfolgt werden kann. Diese sogenannte photothermische Mikroskopie an einzelnen Goldnanopartikeln eröffnet ein weites Feld neuer Anwendungen von der Chemie, über die optische Datenverarbeitung bis hin zur Tumortherapie. Die beiden Doktoranden haben ihre Forschungsergebnisse in dem renommierten Journal "ACS Nano" veröffentlicht.

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