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REDAKTION SOZIOLOGIE
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  >> Jahrgang 34 - Heft 2 - 2005
   
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    >> Soziologie in der Öffentlichkeit
     
>> Jan Delhey
Das Abenteuer der Europäisierung. Überlegungen zu einem soziologischen Begriff europäischer Integration und zur Stellung der Soziologie zu den Integration Studies
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Üblicherweise wird unter europäischer Integration der politische Zusammenschluss der EU-Staaten verstanden. In diesem Beitrag wird argumentiert, dass die Soziologie einen eigenen Begriff von europäischer Integration braucht, der sich auf die Integration zwischen den europäischen Gesellschaften in einer transnationalen Perspektive beziehen könnte. Von einem transaktionalistischen Ansatz her denkend werden mit gegenseitiger Relevanz und transnationaler Kohäsion zwei Dimensionen der europäischen Gesellschaftsintegration benannt und erläutert. Es wird argumentiert, dass genau dadurch, dass sich die Soziologie nicht primär die politische Integration im Rahmen der EU zum Gegenstand nimmt, sondern sich mit transnationaler Vergesellschaftung befasst, sie erstens das Thema Europäisierung breiter in der Disziplin verankern kann und zweitens, als Nebeneffekt, anschlussfähig für die (bislang) auf politische Prozesse spezialisierten Integration Studies wird.



>> Ursula Mühle
Die Rückkehr der Soziologie in die Gesellschaft. Reaktionen der Medien auf den 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
>> Natàlia Cantó Milà und Claudia Maicher
Der 32. Soziologiekongress in München. Kongress der vielen Kongresse
   
    >> Identität und Interdisziplinarität
     
>> Stephen Kalberg
A Cross-National Consensus on a Unified Sociological Theory?Some Inter-Cultural Obstacles
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Can a standard set of sociological theories be formulated that would command consensus across the globe? Sociology developed in the context of nation-specific knowledge communities and hence constitutes a singular endeavor anchored deeply in the respective regions of its birth. Every society’s mode of sociological analysis varies. A case study - Sociology in the US - illustrates this position. A discussion of the original contours and developmental trajectory of German Sociology is utilized in order further to isolate the uniqueness of socio-logical theory’s „location” in American Sociology. Pivotal differences continue to anchor nation-specific traditions and approaches to sociological theory, all of which preclude standardization attempts.



>> Tilmann Sutter
Der Traum von der "Grand Unified Theory". Zur Pluralität fachuniversaler Theorien in der Soziologie
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Der Beitrag führt die Theorie-Debatte von Hartmut Esser, Dirk Baecker und Armin Nassehi in den Heften 4/2002, 1/2003, 2/2003 und 4/2003 der SOZIOLOGIE fort. Es wird der Position Essers entgegen getreten, die Soziologie benötige zur Krisenbewältigung eine einzige, umfassende "Grand Unified Theory". Die Soziologie braucht auch weiterhin die Auseinandersetzung mehrerer fachuniversaler Theorien. Das wird mit einer Kritik des Versuchs von Esser verdeutlicht, die Systemtheorie Luhmanns in sein Modell der soziologischen Erklärung einzubauen. Besonders wird dabei auf jenes Problem eingegangen, das in allen bisherigen Diskussionsbeiträgen im Mittelpunkt stand: die Stellung "des Menschen" in der Gesellschaft und in der soziologischen Theorie. Diese Frage wird in der Systemtheorie mit der Unterscheidung von Inklusion und Exklusion tat-sächlich nur unvollständig bearbeitet – soweit kann man Essers Kritik entgegen kommen: Hier muss jedoch statt des Einbaus der Systemtheorie in das Modell der soziologischen Erklärung eine Theorie der Sozialisation hinzutreten, die gerade in dieser Frage erstaunlicherweise bei weitem noch nicht genügend Aufmerksamkeit findet. Am Beispiel des Verhältnisses von Kommunikation und Interaktion können sowohl die grundlagentheoretischen Differenzen zwischen Esser und Luhmann als auch die Mehrdeutigkeiten markiert werden, die sich die Handlungstheorie Essers mit dem Einbau der Systemtheorie einhandelt.



>> Erich Latniak und Uwe Wilkesmann
Anwendungsorientierte Sozialforschung. Ansatzpunkte zu ihrer Abgrenzung von Organisationsberatung und akademischer Forschung
Abstract ausblenden.

Der Artikel gibt einen Diskussionsanstoß, anwendungsorientierte Sozialforschung auf einem Kontinuum zwischen klassisch-akademischer Forschung und Organisationsberatung neu zu positionieren. Nach einer Einordnung in den Dis-kurs um die Veränderung der Sozialwissenschaft wird eine definitorische Orts-bestimmung nach sechs verschiedenen Kriterien vorgenommen. Dabei wird auf-gezeigt, dass es sich nicht um geschlossene Begriffstypen, sondern um fließende Übergänge zwischen akademischer Forschung, anwendungsorientierter Sozial-forschung und Organisationsberatung handelt. Mit Hilfe des Stakeholder-Ansatzes, der unterschiedliche Einflussgruppen auf die einzelnen Felder be-schreibt, werden Erklärungsansätze für die Entwicklung und Abgrenzung zwischen akademischer und anwendungsorientierter Forschung gegeben. Zum Schluss werden Qualitätskriterien für eine gute anwendungsorientierte Sozialforschung zur Diskussion vorgeschlagen.



   
    >> Lehren und Lernen
     
>> Monika Wohlrab-Sahr
Das Ende der "Mikrosoziologie" als verbindliches Strukturelement der Soziologieausbildung? Kommentar zum Vorschlag für ein "Kernstudium Soziologie"
>> Werner Lehne
Master of Arts "Internationale Kriminologie"
   
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Veränderungen in der Mitgliedschaft
   
    >> Nachrichten aus der Soziologie
     
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Nachruf auf Prof. Dr. Achim Schrader
Schließung des ISO Instituts Köln
Förderinitiative "Wissen für Entscheidungsprozesse"
Habilitationen
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Call for Papers
Repräsentationen sozialer Ungleichheit; Pervasive Computing – Totale Vernetzung; Regieren in der Sozialpolitik; Kritik der Medien und Medien der Kritik; Die Zukunft der Familie; Qualitative Sozialforschung und soziologische Theoriebildung; Bildung für Eliten – Bildung für das Volk; Jurisprudenz zwischen Verrechtlichung und Rechtsferne der Alltagspraxis; Gesundheit und Alter(n); Bildung, Arbeit und Identität im Jugendalter
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Tagungen
Zukunft der Arbeit und der Arbeitsforschung; Unlocking Organizations
   
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