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REDAKTION SOZIOLOGIE
ARCHIV
 









   
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  >> Jahrgang 36 - Heft 1 - 2007
   
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  >> Jahrgang 34 - Heft 4 - 2005
   
  >> Jahrgang 34 - Heft 3 - 2005
   
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    >> Soziologie in der Öffentlichkeit
     
>> Karl-Dieter Opp
Der Beitrag der Sozialwissenschaften für die Lösung praktischer Probleme
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Will man den Beitrag der Sozialwissenschaften für die Lösung praktischer Probleme analysieren, dann ist es zweckmäßig, zunächst von der Struktur solcher Probleme (d.h. von deren Lösungsmöglichkeiten) auszugehen. Dabei zeigt sich, an welcher Stelle welche Ergebnisse der Sozialwissenschaften angewendet werden können. Entsprechend werden in diesem Aufsatz zuerst die Struktur von Maßnahme- und Wertproblemen und dabei der mögliche Beitrag der Sozialwissenschaften analysiert. Die nächste Frage ist, ob die Sozialwissenschaften gegenwärtig so weit fortgeschritten sind, dass ihre Anwendung sinnvoll erscheint. Abschließend wird diskutiert, was Sozialwissenschaftler tun können, um zu einer stärkeren praktischen Anwendung ihrer Disziplin beizutragen.



>> Thomas Hinz
Wer schließt ab und was kommt danach? Ergebnisse der Münchner Absolventenbefragungen (1978-2000)
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Wie hat sich das Sozialprofil der Soziologieabsolventen in den letzten 20 Jahren verändert? Welche Tendenzen lassen sich für die Übergänge nach der Ausbildung in die Berufstätigkeit erkennen? Diese Fragen werden auf der Grundlage von drei Absolventenbefragungen an der LMU München für die Abschlussjahrgänge 1978 bis 2000 beantwortet. Beim Sozialprofil zeigen sich bis auf die bekannte „Feminisierung“ des Fachs keine auffälligen Veränderungen. Der Vergleich der Abschlusskohorten belegt, dass die Übergänge in die Berufstätigkeit für die jüngste Kohorte (1995-2000) am einfachsten ausfallen. Ein Jahr nach Ende des Studiums sind nur noch wenige Absolventen (5%) arbeitslos. Die Nicht-Erwerbstätigkeit ist allerdings in der jüngsten Kohorte stärker vertreten als zuvor. Ein Blick auf die Verwendung von Studieninhalten im Beruf belegt, dass neben der Methodenausbildung und den soziologischen Vertiefungsgebieten die klassischen Zusatzfächer des Münchner Diplomstudiengangs (Psychologie, VWL und Statistik) im Beruf gefragt sind.



   
    >> Identität und Interdisziplinarität
     
>> Bruno S. Frey
Gutachten im Wissenschaftsprozess. Analyse und ein Vorschlag
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In der heutigen Wissenschaft ist hinsichtlich des Publikationsprozesses nicht alles zum Besten bestellt. Das geltende Verfahren, dem sich ein Forscher unterwerfen muss, um publizieren zu können, ist nicht nur zeitraubend und fortschrittshemmend, sondern stellt die auf Veröffentlichungen angewiesenen Wissenschaftler vor schwierige moralische Probleme. Viele gerade der originellsten und eigenwilligsten jungen Forscher empfinden diesen Zwang zum Kompromiss oder gar zur "akademischen Prostitution" als belastend. Einige unter ihnen verzichten gar auf eine akademische Karriere, um diesem zu Dilemma entgehen. Die vorgeschlagene Alternative zum bestehenden Publikationssystem verpflichtet die Redaktoren, zuerst eine Grundsatzentscheidung zu fällen, ob sie einen Aufsatz in ihrer Zeitschrift veröffentlichen wollen. Erst nach erfolgter grundsätzlicher Zusage werden die Gutachter gebeten, Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten, die der Autor frei ist, anzunehmen oder abzulehnen. Der Verfasser hat ein Eigeninteresse, diejenigen Verbesserungsvorschläge zu berücksichtigen, die den Aufsatz verbessern. Ein solches Vorgehen räumt den einzelnen Wissenschaftlern mehr Raum für ihre eigenen Ideen ein, was zu innovativeren und interessanteren Publikationen führt.



>> Timo Litzenberger und Rolf Sternberg
Die Forschungsleistung der Soziologie an zehn deutschen Universitäten. Ein bibliometrischer Vergleich auf Basis des Social Science Citation Index (SSCI)
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Der Artikel stellt eine Methodik zur Bildung von bibliometrischen Maßzahlen vor, mit denen sich die Forschungsleistung von Autoren, Institutionen, Fächern und Fächergruppen darstellen lässt. Basierend auf den im SSCI erfassten wissenschaftlichen Artikeln, den Impaktfaktoren der Zeitschriften, in denen sie erschienen sind, sowie der Häufigkeit, mit der die Artikel innerhalb der Zeitschriften des SSCI zitiert werden, beschreiben absolute und relative Publikations- und Zitationsmaße anschließend die Publikationsleistung der soziologischen Institute im Vergleich zu den anderen großen wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fächern Politologie, Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre. An insgesamt zehn deutschen Hochschulen liegt die Soziologie bei der absoluten Zahl der Veröffentlichungen und Zitationen zwischen 1993 und 2002 weit hinter der Volkswirtschaftslehre, holt unter Berücksichtigung des eingesetzten Personals jedoch auf. Eine zweite Analyse vergleicht die Forschungsleistung der Institute für Soziologie an den zehn Standorten. Bei allen absoluten Maßzahlen liegt die Universität Mannheim vorn. Unter Berücksichtigung der eingesetzten Mittel zeigt sich, dass die Soziologen der LMU München und der Universität zu Köln qualitativ und quantitativ am produktivsten forschen und auch kleine Institute unter Effizienzgesichtspunkten wettbewerbsfähig sind.



   
    >> Lehren und Lernen
     
>> Volker Müller-Benedict
Sind Universitätsprüfungen objektiv? Der langfristige historische Zusammenhang zwischen Erfolg in akademischen Prüfungen und Überfüllung der akademischen Berufe
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In diesem Beitrag werden Ergebnisse aus einem quantitativ-historischen Forschungsprojekt vorgestellt, die es zulassen, die provokative Titelfrage nach der Objektivität von akademischen Prüfungen in der Zeit bis 1945 zu stellen. Die Objektivität wird dadurch in Frage gestellt, dass die Quoten des Nicht-Bestehens in universitären und nach-universitären Abschlussprüfungen systematisch im Zeitverlauf stiegen und fielen, und zwar im Rhythmus der Arbeitsmarktchancen der jeweiligen Karrieren, die mit dem Studienfach verbunden sind: In Zeiten von Überfüllung in den Karrieren bestanden prozentual mehr Kandidaten die Prüfungen nicht. Ein möglicher Grund sind Änderungen des "Selektionsklimas" im Bildungssystem. Dieser Zusammenhang könnte auch nach 1945 bis heute weiterbestanden haben, obwohl die bisher schlechte Datenlage hier keine generelle Aussage zulässt.



>> Katharina Dolleschel und Klaus Winterfeld
Masterstudiengang Kultur & Management der Dresden International University
   
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Protokoll der Auszählung der Wahlen zum Vorsitz, zum Vorstand und zum Konzil der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 2005
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Veränderungen in der Mitgliedschaft
   
    >> Berichte aus den Sektionen und Arbeitsgruppen
     
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Sektion Frauen- und Geschlechterforschung
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Sektion Ost- und Ostmitteleuropa-Soziologie
   
    >> Nachrichten aus der Soziologie
     
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Edmund Budrich zum Dank
Nachruf auf Prof. Dr. Steffani Engler
Nachruf auf PD Dr. Michael Schwab-Trapp
Preis der Fritz Thyssen Stiftung für sozialwissenschaftliche Aufsätze
Schader-Preis 2005
Habilitationen

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Call for Papers
Daten der BA und des IAB; Inequalities in Population; Sonderfall Schweiz

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Tagungen
Negotiating Urban Conflicts; Von der Statussicherung zur Eigenverantwortung?; Neo-Institutionalismus; Geschlechtergerechtigkeit und Medienkompetenz; Normativities. Law, Science, and "Society"
   
  >> Jahrgang 34 - Heft 1 - 2005
   
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