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REDAKTION SOZIOLOGIE
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  >> Jahrgang 33 - Heft 1 - 2004
   
  >> ausblenden: Jahrgang 32 - Heft 4 - 2003
   
   
    >> Soziologie in der Öffentlichkeit
     
>> Stefan Kühl
Das Theorie-Praxis-Problem in der Soziologie
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Der Beitrag arbeitet heraus, weswegen sich soziologisches Wissen gegen eine Verwendung in der außerwissenschaftlichen Praxis sperrt. Im Gegensatz zu den Beschreibungen der Betriebswirtschaftslehre, der Rechtswissenschaft, der Pädagogik oder der Politologie fertigt die Soziologie aufgrund ihrer gesamtgesellschaftlichen Ausrichtung eher distanzierte Beschreibungen von Gegenständen an. Aus dieser Distanzierung erklärt sich auch die Aussichtslosigkeit von Professionalisierungsbemühungen in der Soziologie. Ansätze der punktuellen Überwindung des Theorie-Praxis-Problems können lediglich vor dem Hintergrund dieser Übersetzungsschwierigkeiten formuliert werden.



   
    >> Identität und Interdisziplinarität
     
>> Armin Nassehi
Und wenn die Welt voll Teufel wär’...
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Bezug nehmend auf die theoretische Debatte zwischen Hartmut Esser und Dirk Baecker in den Heften 4/2002, 1/2003 und 2/2003 versucht der Beitrag, den sich unproduktiv darstellenden Streit auf ein gemeinsames Bezugsproblem zurückzuführen. Versuchsweise wird auch die Systemtheorie als „methodologischer Individualismus“ aufgefasst, der die „Individualität“ von Ereignissen in den Zusammenhang systembildender Prozesse rückt. Ausgehend von diesem gemeinsamen Bezugsproblem wird deutlich, wie sehr auch der methodologische Individualismus Essers keineswegs ausschließlich „handlungstheoretisch“ formiert wird. Ferner wird ein logischer Kategorienfehler herausgearbeitet, der sich aus der soziologischen Unterbestimmung der Randbedingungen und der epistemologischen Überbestimmung der „Erklärung“ ergibt.



>> Betina Hollstein, Carsten G. Ullrich
Einheit trotz Vielfalt? Zum konstitutiven Kern qualitativer Forschung
Abstract ausblenden.

Der Beitrag geht der Frage nach, ob es unverzichtbare Merkmale gibt, die für alle qualitativen Forschungsmethoden gelten. Hierzu wird anhand der etablierten qualitativen Verfahren geprüft, inwieweit die Merkmale und Eigenschaften, mit denen qualitative Forschung meist charakterisiert wird, tatsächlich für die einzelnen Verfahren konstitutiv sind. Die empirische Suche ergibt insgesamt, dass es neben solchen, die nur für einen Teil der qualitativen Methoden charakteristisch sind, tatsächlich auch Merkmale gibt, die für alle Verfahren der qualitativen Sozialforschung konstitutiv sind. Es handelt sich hierbei um die Merkmale Sinnverstehen, Offenheit der Erhebung und Interpretativität bei der Auswertung. Dieses Ergebnis gilt jedoch nur solange, wie auf ein dichotomisierendes Methodenverständnis verzichtet wird, bei dem jede nicht quantifizierende Forschung der qualitativen Sozialforschung zugerechnet wird. Anhand von Beispielen (diskursives Interview, qualitative Netzwerkanalyse, Inhaltsanalyse nach Mayring) werden abschließend drei neuralgische Punkte qualitativer Forschung diskutiert: Fragen der Standardisierung und Steuerung bei der Erhebung sowie der Kategorienbildung bei der Auswertung.



   
    >> Lehren und Lernen
     
>> Birgit Blättel-Mink, Ingrid Katz, Raphael Menez
Die „technische“ Ebene der soziologischen Ausbildung. Eine kritische Reflexion des Projektseminars „Fremd- und Selbstbild der Universität Stuttgart“ 2002/2003
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Die Autoren setzen sich in diesem Beitrag kritisch mit den Lehrerfahrungen des Projektseminars „Fremd- und Selbstbild der Universität Stuttgart“ auseinander, das im Wintersemester 2002/2003 und im Sommersemester 2003 an der Universität Stuttgart durchgeführt wurde. Ein Projektseminar ist eine zwei Semester umfassende Pflichtveranstaltung für Magister-Studierende, die zum Ziel hat, „Studierende an allen Phasen eines ordentlichen oder eines zu Zwecken der Lehre eingerichteten Forschungsprojektes“ teilhaben zu lassen, um sämtliche Implikationen eines soziologischen Forschungsprozesses zu vermitteln. Der Beitrag berichtet von den Besonderheiten dieses Lehr- und Forschungsprojektes, da es sich um ein Projekt gehandelt hat, das einen gewissen Auftragscharakter besitzt und in dem innovative Methoden der Lehre und Forschung eingesetzt wurden. Detailliert werden die einzelnen Phasen des Seminarablaufs beschrieben, und nach jeder Phase folgt eine Analyse der Lernprozesse in Anlehnung an die Lerntheorie von Chris Argyris und Donald Schön. Das Ziel dieses Beitrags liegt in der kritischen Reflexion dieser Forschungs- und Lehrerfahrung, um Hinweise auf generalisierbare Tools in der Soziologie-Ausbildung geben zu können.



>> Silke Weidner, Jan Schaaf
Master of Science in Urban Management an der Universität Leipzig
>> Klaus Hartmann
Sozialmanagement – Master of Arts in Social Services Administration
>> Karl-Siegbert Rehberg
DGS-Empfehlung zur Methodenausbildung
>> Karl-Siegbert Rehberg
Bundesweite Rahmenordnung für den Diplomstudiengang „Soziologie“
   
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