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Siegfried Lamnek |
| Globalisierung – Internationalisierung – Amerikanisierung – Bachelorisierung – MacDonaldisierung |
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Der Beitrag ist bewußt provokant formuliert, weil er eine (leider nicht oder nur begrenzt geführte) Diskussion im Fach Soziologie zu den in der Überschrift genannten Schlagworten anregen (eigentlich provozieren) möchte. Er geht davon aus, dass Bemühungen um eine Reform der Deutschen Universitäten, der Studiengänge (auch im Fach Soziologie) etc. durchaus zu begrüßen sind, dass aber andererseits die ins Auge gefassten Maßnahmen eher mit Schlagworten und Scheinwahrheiten argumentieren, als dass eine empirisch fundierte Analyse zur Grundlage von Entscheidungen gemacht werden würde. Die Themenstellung umreißt mit der Abfolge der Schlagworte eine denkbare und zu befürchtende Entwicklung. Eine Konkurrenz der Hochschulsysteme erscheint angemessener, als eine unkritische und einseitige Anpassung der Systeme.
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Anton Sterbling |
| Soziologische Lehre und Forschung über Südosteuropa an deutschen Hochschulen – ein Überblick |
Abstract ausblenden.
Anliegen des Beitrages ist eine aktuelle Bestandsaufnahme der auf Südosteuropa bezogenen Lehre und Forschung an deutschen Hochschulen. Dabei stützen sich die Untersuchungen auf die Auswertung von Vorlesungsverzeichnissen (auf der Grundlage entsprechender Internetrecherchen), auf eine schriftliche Befragung, auf gezielte Anfragen bei einzelnen Wissenschaftlern wie auch auf andere Erhebungen und Informationsquellen, insbesondere der Sektion „Ost- und Ostmitteleuropa-Soziologie“. Auf diesen Untersuchungswegen sollte ein möglichst umfassendes und realistisches Bild vom Stand der Beschäftigung mit Südosteuropa im Rahmen der deutschen Soziologie erreicht werden.
Die Untersuchungsergebnisse bestätigten in bedenklicher Weise die Vermutung, dass – von gelegentlichen Beiträgen abgesehen – weder ein kontinuierliches Lehrangebot, noch eine systematische Beschäftigung mit Südosteuropa im Rahmen der deutschen Soziologie erkennbar ist. Dies hängt insbesondere mit einer völlig unzulänglichen institutionellen Verankerung der soziologischen Südosteuropaforschung an deutschen Hochschulen zusammen.
Ohne Zweifel lässt sich eine große Diskrepanz zwischen dem begründeten öffentlichen Interesse an Südosteuropa und der weitgehenden Vernachlässigung dieser europäischen Region und ihrer Probleme in der deutschen Soziologie konstatieren.
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Rainer Schnell und Dagmar Krebs |
| Die Ausbildung in Methoden der empirischen Sozialforschung. |
Abstract ausblenden.
Im Auftrag der Sektion Methoden der Deutschen Gesellschaft für Soziologie wurde im Wintersemester 2000/2001 eine Befragung der Lehrenden im Bereich „Methoden der Empirischen Sozialforschung“ an den Universitäten der BRD durchgeführt. Basierend auf den Antworten von 104 Befragten (das entspricht einer Rücklaufquote von 44%) werden Ergebnisse über Umfang und Dauer der Methoden- und Statistik-Ausbildung berichtet. Zusammenfassend muss die Ausbildung in ihrem Umfang an mehr als dreiviertel der Lehreinheiten als unzureichend angesehen werden. Entsprechend berichten ca. die Hälfte der Lehrenden von Problemen, sowohl der universitätsinternen als auch der universitätsexternen Nachfrage nach methodisch qualifizierten Absolventen zu entsprechen. Mehr als 80% der Nachfrage universitätsexterner Arbeitgeber richtet sich dabei auf rein quantitativ qualifizierte Absolventen. Zusammenfassend müssen diese Ergebnisse als eindeutige Belege für den Mangel an quantitativ ausgebildeten Sozialwissenschaftlern in der Bundesrepublik angesehen werden. Als Maßnahmen zur Behebung dieses Mangels wird vorgeschlagen, die Stundenzahl für die Methoden- und Statistikausbildung aller sozialwissenschaftlichen Studiengänge auszudehnen, sozialwissenschaftliche Studiengänge für potentielle Studierende klar als wissenschaftliche Studiengänge mit integralen formalen Bestandteilen zu kennzeichnen und an einigen Universitäten Aufbaustudiengänge „Empirische Sozialforschung“ einzurichten.
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Der Stand der Dinge:
Erträge und Perspektiven soziologischer Forschung |
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Stefan Machura |
| Stand und Perspektiven der deutschen Rechtssoziologie |
Abstract ausblenden.
Der Beitrag umreißt die zwei vorherrschenden Paradigmen der deutschen Rechtssoziologie, identifiziert Niklas Luhmanns Systemtheorie als bedeutendsten theoretischen Entwurf der deutschen Rechtssoziologie und wendet sich dann dem Forschungsstand auf ausgewählten Gebieten der Rechtssoziologie zu. Die meisten empirischen Analysen liegen zu rechtlichen Entscheidungsverfahren und zu dem beteiligten Personal vor. Von wachsender Bedeutung ist die Erforschung der Wechselbeziehungen zwischen Medien und dem Recht. Einige der spannendsten Fragen für die Rechtssoziologie ergeben sich aus dem Zusammenwachsen der beiden Teile Deutschlands.
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DGS-Nachrichten |
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| Entstaatlichung und soziale Sicherheit. 31. Kongreß der DGS — Termine — Themenpapier — Plenarveranstaltungen (Call for Papers) |
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| Veränderungen in der Mitgliedschaft der DGS |
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Berichte aus den Sektionen und Arbeitsgruppen |
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| Sektion Alter(n) und Gesellschaft |
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| Sektion Alter(n) und Gesellschaft |
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| Sektion Entwicklungssoziologie und Sozialanthropologie |
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| Sektion Kultursoziologie |
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| Sektion Methoden der empirischen Sozialforschung |
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| Sektion Politische Soziologie |
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| Sektion Wissenschafts- und Technikforschung |
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Nachrichten aus der Soziologie |
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Nachruf auf Prof. Dr. Christoph Oehler
Christa Hoffmann-Riem-Preis für qualitative Sozialforschung
Preis der Fritz Thyssen Stiftung für sozialwissenschaftliche Aufsätze
Schaderpreis
Neues DFG-Graduiertenkolleg „Märkte und Sozialräume in Europa“ an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Habilitationen |
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Tagung:
Jugendsoziologische Theorien |
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Calls for Papers:
Graduiertenkolloquium im Rahmen des Forschungsnetzwerkes Alterssicherung
Wissensberufe im Umbruch. Wandel der Erwerbsformen in qualifizierten Dienstleistungstätigkeiten
Beziehungsstabilität – was hält Beziehungen zusammen?
Politik, politische Ökonomie, Kultur und die soziale Ordnung der Katastrophe |
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