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Die Umstrukturierung der europäischen Hochschulsysteme im so genannten Bologna-Prozess bedeutet weniger einen Bruch mit den Studienorganisationen (Wiederaufnahme mittelalterlicher europäischer bzw. anglo-sächsischer Universitätstitel und Beurteilungsverfahren), sondern vielmehr mit der ideologischen Zweckbestimmung der Studien: Statt um Erkenntnisgewinn (bzw. „Wahrheitssuche“) und Kooperation soll es um Konkurrenz und Ausrichtung auf Märkte der Bildung, der Titel und des Wissens gehen. Zeitgeistig heben verschiedene Dokumente europäischer Organisationen mit einer Instrumentalisierung der Hochschulbildung auf die so genannte Lissabon-Strategie ab, „... to become the most competitive and dynamic knowledge-based economy of the world“. Es ist zu erwarten – was Wirtschaftsstatistiken erkennen lassen –, dass das angestrebte Ziel gerade durch die einseitige Zurichtung der Studien verfehlt wird. Eine „Wissensgesellschaft“ und damit auch wirtschaftlicher Erfolg zur Sicherung und Verbesserung der Lebensbedingungen können wohl nur durch offene und vielseitige Entwicklungen der Studien erreicht werden.
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DGS-Nachrichten
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Die Natur der Gesellschaft. 33. Kongress der DGS 2006 in Kassel
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Ausschreibung der von der DGS beim 33. Kongress der DGS in Kassel zu verleihenden Preise
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Empfehlungen der DGS zur Ausgestaltung soziologischer Bachelor- und Master-Studiengänge
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Erhöhung der Jahresbeiträge für die DGS
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Eine Zukunftsinvestition. Vorschlag für ein Organisations- und Leistungs- modell der DGS
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Veränderungen in der Mitgliedschaft
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Berichte aus den Sektionen und Arbeitsgruppen
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Sektion Bildung und Erziehung
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Sektion Entwicklungssoziologie und Sozialanthropologie
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Sektionen Jugendsoziologie / Bildung und Erziehung
Fairness als Beruf – Zum Abschied Helga Hoppes von der DFG
Habilitationen
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Call for Papers
Wovon die PISA-Studie nichts weiß: mikrosoziologische Zugänge zu Bildung und sozialer Ungleichheit; Soziale Netzwerke; Soziologische Analysen des transnationalen Terrorismus; Schönheit, Schutz und Pflege
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Tagungen
Problembezogener Vergleich sozialtheoretischer Ansätze: Terrorismus als soziales Gebilde