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Ausgehend von der Beobachtung, dass einerseits das Promotionsalter in Deutschland überdurchschnittlich hoch ist und bestimmte soziale Gruppen (z.B. Frauen) deutlich geringere Promotionschancen haben, andererseits die meisten Professoren die Promotionsbedingungen verbessern wollen, diskutiert der Beitrag Möglichkeiten, das individuelle Betreuungsverhältnis zwischen Hochschullehrer und Doktorand zu gestalten. Auf Basis von 15 Experteninterviews mit Professoren verschiedener Fächer der TU Berlin kommen die Autoren zu dem Schluss, dass Betreuer drei Grundsatzentscheidungen treffen müssen: die Auswahl der Doktoranden, die Entscheidung für die Betreuungsform und für das Betreuungsmodell. Für die Soziologie scheint ein Modell der aktiven Rekrutierung, eine durch weitere Maßnahmen flankierte Individualbetreuung sowie ein Betreuungsmodell besonders geeignet, das auf konkrete individuelle und sozialstrukturelle Merkmale des Doktoranden eingeht
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