Prof. Dr. Inge Baxmann
Wissenschaftlicher Lebenslauf
- Studium der Romanistik und der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Ruhruniversität Bochum und an der Université de Paris I
- 1981-1986 Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Französische Literaturwissenschaft der TU Berlin.
- Promotion 1987 an der Universität GHS Siegen: Die Feste der Französischen Revolution. Inszenierung von Gesellschaft als Natur (Note: Summa Cum Laude)
- 1988- 1990 Postdoktorandin am Graduiertenkolleg „Kommunikationsformen als Lebensformen” der Universität GHS Siegen (Sprecher H.U. Gumbrecht und K.L. Pfeiffer)
- 1990- 1993 Forschungsaufenthalte in Paris als Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und im Department „History of Consciousness” der University of California Santa Cruz.
- Von 1993- 2000 wiss. Mitarbeiterin der Projektgruppe „Kultursemiotik” am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin.
- 1997 Habilitation am Fachbereich Kulturwissenschaften der Humboldt-Universität Berlin: Mythos Gemeinschaft. Körper- und Tanzkulturen in der Moderne
- SS 2000 Gastprofessur für Kulturwissenschaft am Institut für Romanistik der Humboldt-Universität Berlin.
- 2000-2001Forschungsprojekt der DFG “Ästhetik der Transkulturation”
- Seit 2001 Professorin am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig.
- 2002-2009 Direktorin des Tanzarchivs Leipzig
- 2003-2006 Forschungsprojekt „Les Archives Internationales de la Danse” in Zusammenarbeit mit der Bibliothèque de l'Opéra de Paris (finanziert vom französischen Kultusministerium)
- 2009-2012 Forschungsprojekt „Arbeit und Rhythmus“ finanziert vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst
- 1.9.-1.10. 2010 Gastprofessur an der Fondation Maison des Sciences de l’Homme in Paris (Forschungsthema: Bodily techniques of forging the national community: turning the crowds into a collective body)
- Directeur d'Etudes Associé an der Maison des Sciences de l'Homme in Paris
- Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift für Medienwissenschaft
Forschungsschwerpunkte
- Symbolisierung und Inszenierung der Nation zwischen Französischer Revolution und Gegenwart
- Körpertechniken, Sinneswissen und die Umstrukturierung der Wissenskulturen in der Moderne
Forschungsprojekte
Savoir du corps et histoire culturelle: Les Archives Internationales de la Danse 1931-1952.
Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Bibliothèque Musée de l’Opéra de Paris und dem Centre Nationale de la Danse von 2003-2006, finanziert vom französischen Kultusministerium- Arbeit und Rhythmus: Körpertechniken der Arbeit als Wissenskulturen. 2010-2013. Finanziert vom SMWK und der Fritz Thyssen Stiftung
Publikationen
Bücher
- Die Feste der Französischen Revolution. Inszenierung von Gesellschaft als Natur. Weinheim und Basel (Beltz) 1989
- Mythos: Gemeinschaft. Körper und Tanzkulturen in der Moderne. München (Wilhelm Fink) 2000
- Das Laokoon-Paradigma. Zeichenregime im 18. Jahrhundert. Berlin (Akademie-Verlag) 2000 (Hrsg. zusammen mit M. Franz u. W. Schäffner)
- Deutungsräume. Bewegungswissen als kulturelles Archiv der Moderne. München (Kieser-Verlag) 2005 (Hrsg. zusammen mit F.A. Cramer) (Bd. 1 der Reihe: Wissenskulturen im Umbruch)
- Les Archives Internationales de la Danse 1931-1952. Paris (Editions du CND) 2006 (Hrsg. zusammen mit C. Rousier und P. Veroli)
- Mayas, Pochos und Chicanos. Die transnationale Nation. München (Wilhelm Fink) 2007
- Körperwissen als Kulturgeschichte: Die Archives Internationales de la Danse. München (Kieser Verlag) 2008 (Hrsg.) (Bd. 2 der Reihe Wissenskulturen im Umbruch)
- Arbeit und Rhythmus – Lebensformen im Wandel. München (Wilhelm Fink) 2009 (Hrsg. zusammen mit M. Gruß, S. Göschel und V. Lauf) (Bd.3 der Reihe Wissenskulturen im Umbruch)
- in Vorbereitung: Die neue Gemeinschaft: Arbeitskulturen, Medientechnologien und Ethiken der Kooperation. Erscheint 2013 im Wilhelm Fink Verlag, München (Bd.4 der Reihe Wissenskulturen im Umbruch)
Übersetzung: Frédéric Bluche: Danton. Stuttgart (Klett-Cotta) 1989
Mitgliedschaft
Fachgutachterin der Alexander von Humboldt Stiftung
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift für Medienwissenschaft
Directeur d’Etudes associé an der Maison des Sciences de l’Homme in Paris

