Lehr- und Forschungsfelder

Das Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig mit seinen vier Professuren und zwei wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Kernprofil aus. Die Erforschung, Darstellung und Vermittlung theatraler Konstellationen in Kunst und Kultur, in Geschichte und Gegenwart, sowohl europäisch als auch außereuropäisch differenziert sich in die drei Lehr- und Forschungsfelder "Kulturgeschichte in theatralen Konstellationen", "Theater/Anthropologie" und "Intermedialität". Sie bilden die Grundlage für die unverwechselbare Stellung des Instituts als ausgewiesenes Zentrum für Historizität und Anthropologie der Theater/Kulturforschung und Intermedialitätsforschung. Die Besetzung der Professuren ermöglicht - auf der Basis gemeinsamer kulturhistorischer Orientierung - eine nachdrückliche Zusammenarbeit beim Ausbau innovativer Forschungs- und Lehrschwerpunkte.

Lehre und Forschung im Fach Theaterwissenschaft konzentrieren sich auf folgende Schwerpunkte:

Historizität der Theater/Kultur-Geschichte in:

  • theatralen Konstellationen in der Geschichte Europas mit Schwerpunkten auf Antike, Mittelalter und Neuzeit sowie im außereuropäischen Vergleich
  • Geschichte der Theaterhistoriographie, Theatertheorie und Ästhetik
  • Wissenskulturen im Umbruch
  • Dramaturgien der Gegenwartskulturen.

Theater/Anthropologie in transkultureller Perspektive im Hinblick auf:

  • Historische Anthropologie des Akteurs
  • Bewegungskulturen
  • Cultural performances.

Intermedialität als Austausch und Differenz artifizieller und kultureller Medien vornehmlich unter den Gesichtspunkten Bildtheorie und Visual culture, Raum - Rhythmus - Unterbrechung, Leib/Körper - Bild - Sprache, Performativität und Leib-Wahrnehmung, Medialität und Gemeinschaft, Ereignis - Vorstellung - Inszenierung.