|
es freut uns sehr, Ihnen die ersten Ergebnisse der Online-Befragung „Zukunft des Journalismus“ präsentieren zu können. Ohne die Unterstützung durch unsere Kooperationspartner und durch das große Engagement zahlreicher Studierender des gleichnamigen Projektseminars wäre dies nicht möglich gewesen. Die Anstrengungen haben sich gelohnt, denn die ersten Befunde geben schon jetzt einen eindeutigen Trend wieder, wie sich unser Beruf zukünftig entwickeln wird:
In Zukunft werden Journalisten Alleskönner sein Die Leipziger Journalistik führte die bislang umfangreichste Online-Befragung unter Deutschlands Journalisten durch. Sie liefert erste Befunde über die Zukunft einer bedrohten Profession. Von Sebastian Sattler und Benjamin Bigl Die Aufgabe der Journalisten, Kritik und Kontrolle zu üben, verliert an Bedeutung. Wichtiger wird es, eine Rundum-Orientierung sowie Lebenshilfe und Nutzwert zu geben: So sehen Deutschlands Journalisten ihre eigene berufliche Zukunft – oder genauer: Dies sind Antworten auf die Frage, wie sich der Journalistenberuf in den nächsten fünf bis zehn Jahren verändern wird. Der Beruf, früher eine unumstrittene Domäne der Männer, wird auch bald dominant „weiblich“ werden. Dies jedenfalls glaubt die überwiegende Mehrheit der männlichen, nicht der weiblichen Journalisten. Diese Antworten lieferte die umfangreichste Online-Befragung, die je unter deutschen Journalisten über ihren Beruf durchgeführt wurde. Sie gehört zu dem Projekt „Zukunft des Journalismus“ (ZdJ), das am Lehrstuhl Journalistik der Universität Leipzig unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Haller durchgeführt wird. Dramatischer Funktionswandel In der neuen Ära der Mediengesellschaft mit ihren zahllosen Kommunikations-Channels arbeiten viele Journalisten für verschiedene Medien mit unterschiedlichen Aufgaben und Funktionen. Hinzu kommt ein „schleichender“ Funktionswandel des Journalismus, der das Berufsbild nachhaltig verändert. Vor diesem Hintergrund interessierte die Forscher vor allem Eines: Wie nehmen die Journalisten diese Veränderungen wahr? Welche Folgerungen ziehen sie daraus für ihre künftigen Tätigkeitsfelder? Es versteht sich, dass diese – auf einen Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren angelegte – Erhebung wichtige Informationen für die Journalistenausbildung erzeugt. Sie sollte unter anderem ermitteln, welchen Herausforderungen sich die Journalisten von Morgen stellen müssen.... WEITER ZU DEN ERGEBNISSEN. Die erste Ergebnisse der Studie können Sie HIER als PDF-Datei herunterladen. |