ZLS Zentrum Für Lehrerbildung und Schulforschung

Allgemeine Informationen zum neuen Studiengang Lehramt

Grundsätzlich können folgende Qualifikationen durch den Bachelor-/Masterstudiengang Lehramt erreicht werden: 

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Ablauf der Schulpraktischen Studien (SPS)

 

Ein wichtiges Ziel während des Lehramtstudiums ist der stete Praxisbezug. Deshalb sind innerhalb des Studiums mehrere Schulpraktischen Studien verankert, in denen in einer Schule theoretische Grundlagen angewendet und ausprobiert werden.

In dieser Übersicht ist die grobe Einordnung der Schulpraktischen Studien (SPS) in den Verlauf des Lehramtstudiums zu finden.

 

Die schulpraktischen Studien I verfolgen das Ziel, erziehungswissenschaftliche Methoden zur Beschreibung und Analyse der Schulrealität kennen und anwenden sowie Phänomene der Praxis interpretieren und reflektieren zu lernen. Die Studierenden sollen lernen, Probleme und Erfahrungen aus der Praxis in Fragen der Theorie umzusetzen. Darüber hinaus gibt das Praktikum Gelegenheit, sich im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu erproben. Außerdem werden hier Methoden erlernt, die in den nachfolgenden Praktika genutzt werden können (z.B. Aussagen zu Bedingungen, Planung und Analyse des Unterrichts, Einüben in Protokollierungstechniken und Verfahren der Beobachtung).

Die semesterbegleitenden schulpraktischen Studien II/III sind wöchentlich stattfindende Tagespraktika, wobei die jeweilige Fachdidaktik kleinere Studierendengruppen in die Schulen begleiten und vor Ort zusammen Theorie in Praxis umsetzen. Dabei soll einen Beitrag zur Entwicklung folgender Kompetenzen unter allgemein- und fachdidaktischer Schwerpunktsetzung bei den Studierenden geleistet werden:

  • Beobachtung und Analyse von Unterricht
  • Unterrichtsvorbereitung und Unterrichtplanung
  • Durchführung von Unterricht
  • Nachbereitung/Beurteilung von Unterricht.

Diese schulpraktischen Studien II/III leisten einen Beitrag zur Vorbereitung auf das Blockpraktikum.

Die schulpraktischen Studien IV/V sind vierwöchige Blockpraktika in einer Schule in den jeweiligen Kernfächern. Diese sollen in einem zusammenhängenden Zeitraum die Studierenden dahin führen,

  • Unterricht mit Hilfe unterrichtstheoretischer Kategorien zu beobachten, zu analysieren und zu bewerten,
  • Erkennen des Verhaltens der Lehrenden und Lernenden im Schulalltag,
  • das konkrete Bedingungsfeld der jeweiligen Schule und Klassen zu erfassen,
  • in größerem Umfang als in den schulpraktischen Übungen, auch zusammenhängend Unterricht zu planen, vorzubereiten, durchzuführen und einer nachbereitenden Betrachtung zu unterziehen.

Damit führt das Blockpraktikum zur Herausbildung von wesentlichen Voraussetzungen für den Vorbereitungsdienst in der zweiten Phase der Lehramtsausbildung.