Die Stabsstelle Chancengleichheit, Diversität und Familie setzt sich mit Förderprogrammen, internationalen Tagungen, Aktionswochen, Filmreihen und weiteren Angeboten für mehr Chancengerechtigkeit, Diversität und Familienfreundlichkeit an unserer Universität ein. Erfahren Sie mehr über unsere Angebote, die Hintergründe unserer Arbeit, Gremien, Zertifikate und unser Netzwerk.

Georg Teichert, Foto: Swen Reichhold

Exzellente Lehre und Forschung setzen voraus, dass alle Menschen ihr Potential frei entfalten können.

Georg Teichert, Zentraler Gleichstellungsbeauftragter

Chancengleichheit, Diversität und Familie an unserer Universität

Mitarbeitende der Stabsstelle Chancengleichheit, Diversität und Familie in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
Mitarbeitende der Stabsstelle Chancengleichheit, Diversität und Familie in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, Foto: Swen Reichhold 2020

Exzellente Lehre und Forschung setzen voraus, dass alle Menschen ihr Potential frei entfalten können. Je größer die soziale Vielfalt, umso kreativer und vielfältiger die Lösungen. Mit unseren Angeboten, Veranstaltungen und Förderprogrammen möchten wir die Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern, Familienvereinbarkeit, soziale Vielfalt frei von Benachteiligungen sowie barrierefreie Arbeits- und Studienbedingungen an unserer Universität sicherstellen.
Unsere Angebote, Veranstaltungen und Förderprogramme konzentrieren sich auf vier Themenbereiche:

Mit unseren Förderprogrammen, Veranstaltungen und Aktionen fördern wir die Chancengerechtigkeit der Geschlechter an unserer Universität.  Unser t.e.a.m.-Förderprogramm unterstützt weibliche Nachwuchswissenschaftlerinnen in jeder Qualifikationsphase. Es bietet Studentinnen, Promovendinnen, Postdoktorandinnen, Habilitandinnen und Juniorprofessorinnen ein abgestimmtes Mentoring, Workshops und Vernetzungsmöglichkeiten. Die Teilnehmerinnen erlernen fachliche Kompetenzen und Kenntnisse, um die Herausforderungen in jeder Phase der wissenschaftlichen Laufbahn zu bewältigen – vom Praktikum in der Arbeitswelt über das Erlernen von Führungskompetenzen bis hin zu Publikationsstrategien. Unsere Maßnahmen beruhen auf dem integrierten Gleichstellungskonzept 2025, das Geschlechtergerechtigkeit als Querschnittsthema auf allen Ebenen des Wissenschaftsbetriebs verankert.

t.e.a.m.-Programmlinien im Überblick

  • WISSENSCHAFT FINDET STADT
    Ämter und Referate der Stadtverwaltung Leipzig bieten vielfältige berufliche Perspektiven und Karrierechancen. Studentinnen aller Disziplinen können die Leipziger Stadtverwaltung als potentielle Arbeitgeberin kennenlernen.

  • t.e.a.m. ability
    Studentinnen mit einer Beeinträchtigung erhalten im geschützten Raum Expertise für die erfolgreiche Gestaltung des Studiums sowie dem Übergang in den Beruf.

  • t.e.a.m. für Promovendinnen
    Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase wird ein Mentoring, Weiterbildungen sowie der Austausch mit Expert_innen und berufserfahrenen Wissenschaftlerinnen angeboten.

  • t.e.a.m. für Postdoktorandinnen
    Postdoktorandinnen, Habilitandinnen sowie Juniorprofessorinnen erhalten eine_n Professor_in der Universität Halle-Wittenberg oder der Universität Jena als Mentor_in. Unter anderem werden Workshops in den Bereichen science, leadership und personal skills angeboten.

  • t.e.a.m. expats
    Die Programmlinie t.e.a.m. expats bietet Postdoktorandinnen der außeruniversitären Forschungseinrichtungen einen Einblick in die Universität Leipzig sowie Unterstützung zum Erreichen der angestrebten Karriereziele.

Vogelperspektive auf einen Tisch, an dem fünf Personen bei einer Besprechung sitzen. Über der Mitte des Tisches legen die Personen als Zeichen des Zusammenhalts ihre Fäuste aneinander.

Wir fördern die soziale Vielfalt an unserer Universität, um die Chancengerechtigkeit aller Hochschulmitglieder weiter zu verbessern. Unsere Veranstaltungen und Angebote sollen empowern, sodass Diskriminierungen aufgrund von rassistischer Zuschreibung, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der sexuellen Identität, des Alters, einer Behinderung oder chronischen Erkrankung, der Religion oder Weltanschauung oder des familiären oder universitären Status abgebaut werden. Unsere Maßnahmen beruhen auf der umfassenden Diskriminierungsstudie, in der Erfahrungen unserer Studierenden und Beschäftigten untersucht wurden. Die Studie wurde im Rahmen des Diversity Audit des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft durchgeführt. 2017 hat unsere Universität das Diversity Audit erfolgreich abgeschlossen und das Zertifikat „Vielfalt Gestalten!“ erhalten. Um ihre Bemühungen zu unterstreichen, hat unsere Universität die Charta der Vielfalt unterzeichnet.

Damit Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung ein inklusiver und barrierefreier Zugang zu allen Angeboten unserer Universität offensteht, setzen wir Maßnahmen auf der Grundlage des Aktionsplans Inklusion der Universität Leipzig um. Dafür bieten wir Universitätsmitgliedern und -angehörigen ein barrierefreies Kraftfahrzeug und barrierefreie Technik an und informieren zum Nachteilsausgleich oder der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises. Das Förderprogramm t.e.a.m. ability für Studentinnen mit Beeinträchtigung bietet zudem Unterstützung bei der Karriereplanung.

Für eine bessere Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit universitären Herausforderungen haben wir Angebote und Veranstaltungen etabliert. Diese reichen vom Familienfrühstück für Studierende mit Kind, einer Kinderbetreuung in den Ferien, Informationen zu Still- und Wickelmöglichkeiten bis hin zum kostenfreien Beratungsangebot „Eldercare – Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“. Grundlage der Weiterentwicklung der Angebote ist das Vereinbarkeitskonzept unserer Universität. Die Universität Leipzig hat 2014 die Charta Familie in der Hochschule unterzeichnet und ist Mitglied im gleichnamigen Netzwerk.

 Georg Teichert

Georg Teichert

Leiter Stabsstelle, Zentraler Gleichstellungsbeauftragter, Frauenbeauftragter

Strohsackpassage
Nikolaistraße 10, Raum 3.55
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30090
Telefax: +49 341 97-31130090

Sprechzeiten
nach Vereinbarung

 Carolin Demus

Carolin Demus

Projektreferentin, Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte

Strohsackpassage
Nikolaistraße 10, Raum 3.40
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30092
Telefax: +49 341 97-31130090

 Christine Mokros

Christine Mokros

Sekretärin

Strohsackpassage
Nikolaistraße 10, Raum 3.53
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30125
Telefax: +49 341 97-31130090

 Claudia Ruhnow

Claudia Ruhnow

Sekretärin/Sachbearbeiterin

Strohsackpassage
Nikolaistraße 10, Raum 3.53
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30090
Telefax: +49 341 97-31130090

 Jan Tschatschula

Jan Tschatschula

Projektmitarbeiter

Strohsackpassage
Nikolaistraße 10, Raum 3.38
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30095
Telefax: +49 341 97-31130090

 Kiril Brandt

Kiril Brandt

Projektreferent

Strohsackpassage
Nikolaistraße 10, Raum 3.51
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30096
Telefax: +49 341 97-31130090

 Philipp Klemm

Philipp Klemm

Projektreferent

Strohsackpassage
Nikolaistraße 10, Raum 3.43
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30097
Telefax: +49 341 97-31130090

 Milan Fröhlich

Milan Fröhlich

Mitarbeiter

Nikolaistraße 6-10, Raum Raum 3.38
04109 Leipzig

Telefon +49 341 97-30095
Telefax: +49 341 97-31130090

Default Avatar

Manuela Neue

Projektmitarbeiterin

Strohsackpassage
Nikolaistraße 10, Raum 3.40
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30093
Telefax: +49 341 97-39290

 Johanna Ludwig

Johanna Ludwig

Mitarbeiterin

Nikolaistraße 6-10, Raum Raum 3.38
04109 Leipzig

Telefon +49 341 97-30094
Telefax: +49 341 97-31130090

 Nadine Glaser

Nadine Glaser

Mitarbeiterin

Nikolaistraße 6-10, Raum Raum 3.38
04109 Leipzig

Telefon +49 341 97-30292
Telefax: +49 341 97-31130090

Default Avatar

Dorothee Ulrich

Projektkoordinatorin

Strohsackpassage
Nikolaistraße 10, Raum 3.43
04109 Leipzig

Telefon +49 341 97-30098
Telefax: +49 341 97-31130090

Beauftragte und Gremien zur Gleichstellung

Gleichstellung ist eine Querschnittsaufgabe an unserer Universität. Mitglieder und Angehörige unserer Hochschule sollen keine Nachteile erfahren. Probleme anzusprechen und abzubauen ist Aufgabe der gewählten Gleichstellungsbeauftragten. Die Gleichstellungsbeauftragten sind in zahlreichen Gremien vertreten, um sich untereinander auszutauschen und die Rechte benachteiligter Personen durchzusetzen.

Der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte wirkt hochschulweit auf die Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern hin. Er kann zu allen Gleichstellungsfragen Stellung beziehen, insbesondere in Berufungsverfahren und bei der Einstellung des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals. Dazu kann er Bewerbungsunterlagen einsehen. Daneben berät er Angehörige der Universität zu gleichstellungsrelevanten Fragen.

Der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte wird von den Mitgliedern des Gleichstellungsrates gewählt. Sein gesetzlicher Auftrag ist in Paragraf 55 des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes (SächsHSFG) festgeschrieben. Darüber hinaus nimmt der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte sowie seine Stellvertretung die Funktion der Frauenbeauftragten und deren Stellvertretung gemäß § 18 Sächsisches Frauenförderungsgesetz (SächsFFG) wahr.

Eine Zusammenfassung der Entwicklungen und Maßnahmen des Zentralen Gleichstellungsbeauftragten für mehr Chancengerechtigkeit an unserer Universität in den Jahren 2010 bis 2020 sowie einen Ausblick auf kommende Herausforderungen bietet der Tätigkeitsbericht.

TÄTIGKEITSBERICHT 2010–2020

Beratungsthemen

Der zentrale Gleichstellungsbeauftragte bietet Information, Beratung und Unterstützung zu den Themen:

  • Durchsetzung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern,
  • Fördermöglichkeiten und -programme speziell für Frauen auf Bundes-, Landes- und universitärer Ebene,
  • fachliche Initiativen und Projekte zu den Themen Gleichstellung, Diversität & Inklusion,
  • Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium und Beruf, wie bspw. Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen,
  • Diskriminierung und sexualisierte Gewalt.

Bitte kontaktieren Sie uns auch, wenn Sie Anregungen zu unseren Themen haben.

 Georg Teichert

Georg Teichert

Leiter Stabsstelle, Zentraler Gleichstellungsbeauftragter, Frauenbeauftragter

Strohsackpassage
Nikolaistraße 10, Raum 3.55
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30090
Telefax: +49 341 97-31130090

Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten und zentralen Einrichtungen wirken auf die Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern hin. Sie können zu allen Gleichstellungsfragen Stellung beziehen, insbesondere in Berufungsverfahren und bei der Einstellung des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals. Sie können Bewerbungsunterlagen einsehen und mit Rede- und Antragsrecht an Sitzungen der Berufungskommissionen teilnehmen. Daneben beraten sie  Angehörige der Universität zu gleichstellungsrelevanten Fragen.

Die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten werden von den Mitgliedern und Angehörigen der jeweiligen Fakultäten gewählt. Ihr gesetzlicher Auftrag ist in Paragraf 55 des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes (SächsHSFG) festgeschrieben.

Kontakte der Gleichstellungsbeauftragten

  • Theologische Fakultät
    Laura Gonnermann
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: Prof. Dr. Gert Pickel

  • Juristenfakultät
    Almuth Buschmann
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: Constantin Rechenberg

  • Fakultät für Geschichte-, Kunst- und Orientwissenschaften
    Prof.in Dr.in Ines Seumel
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: Dr.in Katharina Stegbauer

  • Philologische Fakultät
    Dr.in Nadine Menzel
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: Heike Müller

  • Erziehungswissenschaftliche Fakultät
    Sibylle Reech
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: Katrin Lattner, Manuela Leideritz
    WEBSEITE

  • Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie
    Dr.in Ute Rietdorf
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: Mario Futh

  • Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
    Sebastian Stieler
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: N. N.

  • Sportwissenschaftliche Fakultät
    Prof.in Dr.in Heike Tiemann
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: Sascha Leisterer

  • Medizinische Fakultät
    Dr.in Susanne Kuhnt
    E-Mail schreiben
    Webseite 

  • Fakultät für Mathematik und Informatik
    Alina Mailach
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: Vanessa Kretzschmar

  • Fakultät für Lebenswissenschaften
    Dr.in Christina Föllner
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: Prof.in Dr.in Franziska Krajinski-Barth

  • Fakultät für Physik und Geowissenschaften
    Prof.in Dr.in Claudia Schnohr
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: Prof.in Dr.in Mareike Zink
    Webseite

  • Fakultät für Chemie und Mineralogie
    Zeno Fickenscher
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: N.N.

  • Veterinärmedizinische Fakultät
    Prof. Dr. Getu Abraham
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: PD Dr.in Tatjana Sattler

  • Zentrale Einrichtungen
    Sandra Stingl
    E-Mail schreiben
    Stellvertretung: N.N.

Auftrag

Die Schwerbehindertenvertretung fördert die tatsächliche Eingliederung (schwer-)behinderter Kollegen in den Betrieb. Das Beratungsangebot und die Aufgaben umfassen:

  • die Unterstützung von Menschen mit (Schwer-)Behinderungen, insbesondere auch bei präventiven Maßnahmen und deren Beantragung bei den zuständigen Stellen, zum Beispiel bei der Arbeitgeberin, dem Integrationsamt oder Arbeitsamt,
  • die Entgegennahme von Anregungen und Beschwerden von Menschen mit (Schwer-)Behinderungen. Die Schwerbehindertenvertretung verhandelt anschließend mit der Arbeitgeberin über die Umsetzung von Maßnahmen und informiert Betroffene über den Stand und das Ergebnis der Verhandlungen,
  • die Überwachung der Einhaltung des geltenden Rechts für Menschen mit (Schwer-)Behinderungen. Also alle Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen und Verwaltungsanordnungen, insbesondere auch die der Arbeitgeberin nach den Paragrafen 154155 und 164 bis 167 des neunten Sozialgesetzbuchs (SGB IX) obliegenden Verpflichtungen.

Schwerbehindertenvertretung für den Hochschulbereich

Die Schwerbehindertenvertretung für den Hochschulbereich bietet eine Beratungssprechstunde an. Die aktuellen Kontaktinformationen finden Sie unter Beauftragte und Interessenvertretungen.

Schwerbehindertenvertretung der Medizinischen Fakultät

Die aktuellen Kontaktinformationen der Schwerbehindertenvertretung der Medizinischen Fakultät finden Sie unter Beauftragte und Interessenvertretungen.

Beirat für Inklusion

Der Beirat für Inklusion ist eine Rektoratskommission unter dem Vorsitz des Prorektors für Bildung und Internationales. Der Beirat berät das Rektorat und gibt Empfehlungen und Stellungnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit im Arbeits- und Studienumfeld ab. Mitglieder sind der Zentrale Gleichstellungsbeauftragter sowie Vertreter_innen aus den Bereichen Beauftragte für Studierende mit Behinderung und chronischen Erkrankungen, Vertrauensperson für Menschen mit Behinderung im Hochschulbereich, Referat für Inklusion des Student_innenRates, Beauftragte des Arbeitgebers für die Angelegenheiten schwerbehinderter Menschen, Akademische Verwaltung, Akademischer Senat, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Gesamtpersonalrat.

Senat

Der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte ist Mitglied mit beratender Stimme im Senat unserer Universität. Er bringt eigene Vorlagen und Vorlagen des Gleichstellungsausschusses ein. Die Vorlagen enthalten konkrete Vorschläge, wie aktuelle Gleichstellungsthemen bei Grundsatzangelegenheiten des Lehr- und Studienbetriebs berücksichtigt werden können.

Gleichstellungsrat

Im Gleichstellungsrat tauschen sich die Gleichstellungsbeauftragten der 14 Fakultäten und zentralen Einrichtung zu aktuellen gleichstellungsrelevanten Themen aus. Den Vorsitz übt der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte aus.

Gleichstellungsausschuss

Als ständige Senatskommission beraten die Mitglieder das Rektorat, den Senat und insbesondere den Zentralen Gleichstellungsbeauftragten zu Maßnahmen und Projekten zur Durchsetzung der Chancengerechtigkeit. Der Rat erarbeitet Vorschläge und Richtlinien zur Weiterentwicklung von Gleichstellungsprogrammen sowie zur Bereitstellung angemessener Ressourcen für die Gleichstellungsarbeit. Mitglieder sind gemäß der Grundordnung der Universität Leipzig Vertreter_innen der Hochschullehrenden, Mitarbeitenden, Studierenden und Promovierenden sowie der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte.

​Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten

Die 16 Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der sächsischen Universitäten und Hochschulen bilden die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (LaKoG Sachsen). Sie tauschen sich zu aktuellen gleichstellungsrelevanten Themen aus, teilen Erfahrungen und Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten. Die LaKoG vertritt gleichstellungspolitische Anliegen gegenüber der sächsischen Landesregierung und innerhalb der Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF).

Landeskonferenz

Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten

Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) ist die geschlechterpolitische Stimme im wissenschafts- und hochschulpolitischen Diskurs. In der bukof sind alle verbunden, die Struktur und Kultur von Hochschulen in Deutschland geschlechtergerecht gestalten. Die bukof ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Mitglieder  sind die Hochschulen, vertreten durch Frauen- und Gleichstellungsakteur_innen, Mitarbeiter_innen in Gleichstellungsbüros, Funktionsträger_innen in den Bereichen der Gleichstellung an Hochschulen und Mitarbeiter_innen in den Geschäftsstellen der Landeskonferenzen.

Bundeskonferenz

Zertifikate, Förderprogramme und Audits

Unsere Universität hat diverse Chartas unterzeichnet, durch die sie sich zu gewissen Standards in den Bereichen Chancengerechtigkeit, Diversität und Familienfreundlichkeit verpflichtet.

Mit dem Aktionsplan Inklusion setzt unsere Universität die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) um. Der Aktionsplan enthält sieben Handlungsfelder, um die Barrierefreiheit im Arbeits- und Studienumfeld unserer Universität zu verbessern. Jedes Handlungsfeld enthält konkrete Ziele und Maßnahmen, die durch verschiedene Akteur_innen unserer Universität umgesetzt werden. Die Inklusionsreferent_innen des Gleichstellungsbüros koordinieren die Umsetzung und stehen bei Fragen mit Fachexpertise gern zur Verfügung.

Aktionsplan Inklusion
PDF 2 MB

Aktionsplan Inklusion (barrierefrei)
PDF 317 KB

Aktionsplan Inklusion (Leichte Sprache)
PDF 4 MB

Unsere Universität hat 2014 die „Charta Familie in der Hochschule“  unterzeichnet. Die Charta verfolgt das Ziel, die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft mit Familienaufgaben im deutschsprachigen Hochschulraum zu verankern und im erweiterten Hochschulverbund weiter zu entwickeln. Die Charta orientiert sich an den Bedürfnissen von Studierenden, Beschäftigten, Lehrenden sowie Forschenden. Sie ermöglicht, dass Familienbewusstsein an Hochschulen zu einem unverwechselbaren Marken- und Qualitätskennzeichen wird.

Zugeschnitten auf das Hochschul- und Wissenschaftssystem thematisiert sie die Bereiche:

  • Wissenschafts- und Führungskultur,
  • Selbstverantwortung und Diversity ,
  • Arbeits- und Studienbedingungen,
  • Ressourcen, Infrastruktur und Service über normative und instrumentelle Standards.

Damit geht die Charta weit über familienorientierte Mindeststandards hinaus.

Charta Familie in der Hochschule

Unsere Universität hat 2016 die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Die Charta der Vielfalt ist eine Arbeitgeberinitiative, die Vielfalt in Unternehmen und Institutionen fördert. Sie wurde Unternehmen ins Leben gerufen und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, unterstützt.

Charta für Vielfalt in der Arbeitswelt

Ziel der Initiative ist es, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranzubringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiter_innen sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Die Charta der Vielfalt im wörtlichen Sinn und eine Selbstverpflichtung der Unterzeichnenden, Vielfalt und Wertschätzung in der Arbeitswelt zu fördern. Über 3.400 Unternehmen und Institutionen mit insgesamt 13,3 Millionen Beschäftigten haben die Charta der Vielfalt bereits unterzeichnet und kontinuierlich kommen neue Unterzeichner_innen hinzu.

Charta der Vielfalt

Diversity Audit

Die Heterogenität der Studierenden nimmt stetig zu. Damit steigen auch die Herausforderungen für Hochschulen. Unsere Universität hat daher 2015 bis 2017 am Diversity Audit des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft teilgenommen.

Expert_innen haben die Hochschulleitung und Mitarbeitende begleitet, um gemeinsam eine Diversity-Strategie zu entwickeln, mit der die Chancengerechtigkeit der Arbeits- und Studienbedingungen für alle Mitglieder und Angehörigen unserer Hochschule verbessert werden soll. Als Auditorin stand Dr.in Daniela De Ridder, MdB unserer Universität zur Seite. Die Universität befindet sich derzeit in der Re-Autidierung, um die Chancengerechtigkeit auch weiterhin zu verbessern.

Abschlussbericht
PDF 817 KB

Diskriminierungsstudie

Im Rahmen des Diversity Audits wurden in einer umfassenden Diskriminierungsstudie die Erfahrungen der Studierenden und Beschäftigten unserer Universität untersucht. Kann es Diskriminierung an einer weltoffenen und vielfältigen Universität überhaupt geben? Und wenn ja: wer wird diskriminiert, durch wen und weswegen? Die aus nahezu 1.000 Fallschilderungen generierten Erkenntnisse prägen die universitäre Gleichstellungspolitik in den kommenden Jahren maßgeblich. Die Ergebnisse wurden als Auftakt der Reihe „IMPULSE. Leipziger Hochschulbeiträge zu Diversität und Chancengleichheit“ im Leipziger Universitätsverlag veröffentlicht.

Zertifikat „Vielfalt Gestalten!“

Unsere Universität erhielt 2017 das Zertifikat „Vielfalt Gestalten!“ vom Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft für die erfolgreiche Teilnahme am Diversity Audit. Es stellt die Basis zur Weiterentwicklung einer Gesamtstrategie im Bereich Diversität, mit dem Ziel, die Chancengerechtigkeit der Arbeits- und Studienbedingungen für alle Angehörigen unserer Hochschule zu verbessern.

Beate Schücking, Rektorin und Georg Teichert, Zentraler Gleichstellungsbeauftragter der Universität Leipzig halten das Zertifikat in den Händen.
Übergabe des Zertifikats »Vielfalt Gestalten!« am 13.02.2017 in Berlin, Foto: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder soll die Gleichstellung von Männern und Frauen im Wissenschaftssystem voranbringen und zu mehr Geschlechtergerechtigkeit beitragen. Hochschulen, die eine Wissenschaftlerin erstmalig in ihrer Karriere unbefristet auf eine W2- oder W3-Professur berufen, erhalten eine Anschubfinanzierung bis zu 150.000 Euro jährlich über fünf Jahre. An einer Hochschule werden zeitgleich bis zu drei Stellen gefördert. Voraussetzung ist ein Gleichstellungskonzepts, das durch ein externes Gremium positiv beurteilt werden muss. Die Mittel, die die Hochschule sonst für die Finanzierung der Stellen ausgegeben hätte, müssen in Gleichstellungsmaßnahmen fließen. Die Finanzierung erfolgt je zur Hälfte durch den Bund sowie das Land. Initiator und Projektleiter an unserer Universität ist der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte, Georg Teichert.

Professorinnen-Programm III

Bereits beim Professorinnen-Programm II wurde das Gleichstellungskonzept der Universität positiv begutachtet. Damit erhielt die Universität im Zeitraum von 2015–2019 bereits Mittel für zwei Regelprofessuren. Das weiterentwickelte integrierte Gleichstellungskonzept 2025 unserer Universität konnte auch in der dritten Phase des Professorinnen-Programms überzeugen. Im Zeitraum von 2020 bis 2024 erhält die Universität Mittel für zwei Regelprofessuren in den Fächern Politische Bildung und Organische Chemie. Die damit im Haushalt frei werdenden Mittel ermöglichen zusätzliche gleichstellungsfördernde Maßnahmen. So wird der Frauenanteil unter den Professor_innen gezielt erhöht und gleichzeitig die Gleichstellungsarbeit nachhaltig unterstützt. Das aktuelle Gleichstellungskonzept umfasst die Themen Struktur, strategisches Personalmanagement und Kultur. Bisherige Einzelmaßnahmen und strukturelle Veränderungsprozesse werden erstmalig in die Hochschulstrategie eingebunden und verschränkt.

Gleichstellungskonzept 2025
PDF 3 MB

Netzwerke und Kooperationen

Kollegialer Austausch zu Ideen und Best-Practices ist in der Gleichstellungsarbeit von entscheidender Bedeutung für den Erfolg. Darum ist unsere Universität über die Stabsstelle Chancengleichheit, Diversität und Familie breit vernetzt.

Das Studentenwerk Leipzig ist ein Dienstleister mit sozialem Auftrag. Es trägt mit seinen Beratungs- und Unterstützungsleistungen dazu bei, dass Studieren gelingt. Das Angebot reicht von Mensen und Cafeterien über Studentenwohnheime, Beratung im Amt für Ausbildungsförderung bis hin zu Mobilität und studentische Kultur.

Das Studentenwerk unterstützt Studierende mit Kind, internationale Studierende und Studierende mit einer Beeinträchtigung. Ein gemeinsames Angebot ist das Familienfrühstück für Studierende mit Kind.

Referat für Gleichstellung von Frau und Mann

Das Referat für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Leipzig organisiert Maßnahmen und Projekte zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Leipzig. Es berät und unterstützt Vereine, Initiativen und Projekte für Chancengleichheit. LSBTIQ*-Personen können sich im Diskriminierungsfall direkt an das Referat wenden, um Beratung und Unterstützung zu erhalten. Darüber hinaus unterstützt das Referat Initiativen und Projekte für die Gleichbehandlung von LSBTIQ*. Ein gemeinsames Projekt ist WISSENSCHAFT findet STADT.

Kinder- und Familienbeirat

Der Kinder- und Familienbeirat ist Interessenvertreter für eine kinder- und familienfreundliche Stadt Leipzig. Er berät den Stadtrat und die Stadtverwaltung bei Belangen, um die Situation von Familien und ihren Kindern zu verbessern. Gemeinsame Projekte sind die Leipziger Familienbilder sowie die Servicebroschüre Studieren mit Kind in Leipzig.

Die Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen versteht sich als landesweite Einrichtung, die Akteur_innen im Hochschulbereich, die für die Gleichstellung der Geschlechter und die Inklusion von Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung eintreten, aktiv unterstützt. Gemeinsame Projekte sind insbesondere die Ausstellungen „Depromotionen – Hier sollte Ihr Titel stehen!“ und „L(i)eben im Verborgenen – Zwischen Stonewall und der Ehe für Alle“.

Das Netzwerk Diversity an Hochschulen ist ein bundesweit kollegial arbeitendes Netzwerk von Mitarbeiter*innen, die auf operativer und strategischer Ebene mit der Umsetzung von Diversity- und Antidiskriminierungs-Aufgaben an deutschen Hochschulen betraut sind. Die Mitglieder des Netzwerks möchten den Kulturwandel an Hochschulen vorantreiben. Dazu werden die Herausforderungen einer diversitätsgerechten Hochschullandschaft identifiziert und die Stärkung der Diversity- und Antidiskriminierungs-Aktivitäten an Hochschulen sowie die Institutionalisierung von Diversity-Strategien und -Strukturen an Hochschulen angestrebt. Das Netzwerk tagt in der Regel zweimal jährlich. Der Ort der Netzwerktreffen rotiert zwischen den beteiligten Hochschulen.

Die Hochschulen im Verein Familie in der Hochschule verstehen sich als Vorreiterinnen bei der gesellschaftlichen Entwicklung hin zu mehr Familienorientierung und Wertschätzung von Vielfalt. Vereinbarkeit wird von diesen Hochschulen in die Profilentwicklung integriert und gilt als Leitungs- und Querschnittsaufgabe, die hohen Ansprüchen gerecht werden muss. Alle Mitgliedshochschulen haben die Charta Familie in der Hochschule unterzeichnet. Durch vielfältige Formen der Zusammenarbeit entsteht eine enge Kooperation und ein Austausch auf Augenhöhe.

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