Ob Gender-Pay-Gap, Elternzeit für Väter oder Unconscious Bias – unsere Themen, Veranstaltungen und Förderprogramme sollen die Geschlechtergerechtigkeit an unserer Universität stärken. Unsere Förderprogramm t.e.a.m.-Förderprogramme bieten Promovendinnen, Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen individuelles Mentoring, Workshops und Vernetzungsmöglichkeiten.

Georg Teichert, Foto: Swen Reichhold

Chancengerechtigkeit ist keine Selbstverständlichkeit. Das sollte sie aber sein.

Georg Teichert, Zentraler Gleichstellungsbeauftragter

Individuelle Beratung

Der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten und zentralen Einrichtung beraten Sie individuell und vertraulich zum Thema Geschlechtergerechtigkeit.

Zentraler Gleichstellungsbeauftragter

Der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte berät Sie individuell zu Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten.

Gleichstellungsbeauftragte der Fakultäten & zentralen Einrichtungen

Die Gleichstellungsbeauftragte der Fakultäten & zentralen Einrichtungen beraten Sie individuell zu Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten.

Abschluss einer Promotion

Die Universität Leipzig vergibt Wiedereinstiegsstipendien, um den Abschluss der Promotion von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern, die ihre wissenschaftliche Tätigkeit zur Wahrnehmung familiärer Aufgaben unterbrochen haben.

Habilitationsvorbereitung für promovierte Frauen

Promovierte Wissenschaftlerinnen, die nach einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit außerhalb der Wissenschaft ihre wissenschaftliche Arbeit an der Universität Leipzig wieder aufnehmen wollen, können sich für ein Wiedereinstiegsstipendium zur Vorbereitung ihrer Habilitation bewerben.

Abschluss einer Habilitation

Promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zur Wahrnehmung familiärer Aufgaben ihre wissenschaftliche Qualifizierung an Universitäten des Freistaats Sachsen in einem bereits fortgeschrittenen Arbeitsstand unterbrochen hatten, können sich auf ein Stipendium zum Abschluss ihres Habilitationsvorhabens bewerben.

t.e.a.m. für Promovendinnen

Die Programmlinie t.e.a.m. für Promovendinnen richtet sich speziell an Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase an der Universität Leipzig. Sie enthält ein Mentoring-Tandem, Weiterbildungen, Austausch mit Expert_innen der Universität Leipzig und die Vernetzung mit erfolgreichen Alumnae. Weiterführend bietet t.e.a.m. für Postdoktorandinnen auch Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen im Universitätsverbund Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig ein persönliches Mentoring und ein Netzwerk über die eigene Einrichtung hinaus.

Das t.e.a.m.-Förderprogramm

t.e.a.m. steht für Training, Expertise, Allianzen und Mentoring. Das Programm bietet Frauen Impulse und Empowerment in persönlicher und beruflicher Hinsicht. Weibliche Nachwuchswissenschaftlerinnen werden gezielt auf die Laufbahnoptionen in der Wissenschaft vorbereitet. Das breite Netzwerk fördert darüber hinaus den Wissenstransfer und interdisziplinäre Kooperationen.

Training

Wesentlicher Bestandteil sind die auf den wissenschaftlichen Bereich zugeschnittenen Workshops, die neben Führungs- und Wissenschaftskompetenz auch die persönliche Laufbahnplanung thematisieren. Die meist eintägigen Trainings werden von ausgewiesenen Expert_innen angeboten und gelten als universitäre Weiterbildung. Die Themenauswahl der Workshops ist speziell für die Qualifikationsstufe der Promotion konzipiert.

Expertise

Um die institutionellen Gegebenheiten unserer Universität und die vorhandenen Expertisen zugänglich zu machen, wurde das Format Campus Dialog als Programmbestandteil integriert. Hier sind Führungskräfte aus Verwaltung und Wissenschaft unserer Universität im Gespräch, um spezifische Einblicke in unseren Universitätsbetrieb zu ermöglichen und relevanten Strukturbereichen ein Gesicht zu geben. Somit lernen die Teilnehmerinnen die Arbeitsweise der für ihre akademische Laufbahn wichtigsten Institutionen besser kennen – zum Beispiel den Bereich der Forschungsförderung und -finanzierung.

Allianzen

Im Rahmen der Netzwerkabende treffen die Teilnehmerinnen auf Frauen, die ihre Karriere ebenfalls an unserer Universität begonnen haben. Die Referentinnen sind zum Teil auch in anderen Bereichen als der Wissenschaft tätig, wodurch eine Perspektiverweiterung stattfindet. In informeller Atmosphäre tauschen die Nachwuchswissenschaftlerinnen Erfahrungen mit berufserfahrenden Frauen mit inspirierenden Biographien aus.

Mentoring

Das Kernstück des Programms besteht im individuellen Mentorat zwischen einem_r Professor_in und einer Nachwuchswissenschaftlerin unserer Universität. Das Matching der Mentoring-Tandems erfolgt auf Grundlage persönlicher Auswahlgespräche und Profilbögen. Das Mentoring erfolgt nicht fachspezifisch, MentorIn und Mentee stammen nicht aus derselben Disziplin. Im Mittelpunkt stehen also nicht Fachinhalte, sondern die Rahmenbedingungen der Arbeit in der Wissenschaft und auf dem Weg zur Professur. Der anschließende Mentoring-Prozess wird von den Beteiligten auf Basis einer Zielvereinbarung gemeinsam gestaltet, wobei die Initiative auf Seiten der Mentees liegt. Die Themen, die in regelmäßigen Treffen behandelt werden, sind vielfältig: von den informellen Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb über Vereinbarkeitsfragen bis hin zum Erfahrungsaustausch über die etwaigen Karrierehürden in verschiedenen Qualifikationsstufen.

t.e.a.m.-Programmlinien im Überblick

  • WISSENSCHAFT FINDET STADT
    Ämter und Referate der Stadtverwaltung Leipzig bieten vielfältige berufliche Perspektiven und Karrierechancen. Studentinnen aller Disziplinen können die Leipziger Stadtverwaltung als potentielle Arbeitgeberin kennenlernen.

  • t.e.a.m. ability
    Studentinnen mit einer Beeinträchtigung erhalten im geschützten Raum Expertise für die erfolgreiche Gestaltung des Studiums sowie dem Übergang in den Beruf.

  • t.e.a.m. für Promovendinnen
    Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase wird ein Mentoring, Weiterbildungen sowie der Austausch mit Expert_innen und berufserfahrenen Wissenschaftlerinnen angeboten.

  • t.e.a.m. für Postdoktorandinnen
    Postdoktorandinnen, Habilitandinnen sowie Juniorprofessorinnen erhalten eine_n Professor_in der Universität Halle-Wittenberg oder der Universität Jena als Mentor_in. Unter anderem werden Workshops in den Bereichen science, leadership und personal skills angeboten.

  • t.e.a.m. expats
    Die Programmlinie t.e.a.m. expats bietet Postdoktorandinnen der außeruniversitären Forschungseinrichtungen einen Einblick in die Universität Leipzig sowie Unterstützung zum Erreichen der angestrebten Karriereziele.

Teilnahme für Mentor_innen

Mentoring beruht auf der Weitergabe von Erfahrungen. Bei t.e.a.m. profitieren Nachwuchswissenschaftlerinnen von der Beratung und Hilfestellung professoraler Führungskräfte. Diese wiederum erhalten im gegenseitigen Austausch Einblicke in die Bedarfe des weiblichen Wissenschaftsnachwuchses.

Für den Mentoring-Pool des Programms t.e.a.m. für Promovendinnen suchen wir Professorinnen und Professoren unserer Universität, die sich mit ihrem Wissen und Erfahrungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen engagieren wollen.

Programmablauf für Mentor_Innen

Zu Beginn jedes Mentorats erarbeiten Mentor_in und Mentee eine gemeinsame Zielvereinbarung, die ihnen als Orientierung und Kontrollinstrument dient. Um eine für beiden Seiten erfolgreiche Mentoring-Partnerschaft zu etablieren, wird ein regelmäßiger Kontakt zwischen MentorIn und Mentee empfohlen. Dieser kann bestenfalls in Form persönlicher Treffen oder via Internet-Telefonie erfolgen und ergänzend durch E-Mail-Austausch sichergestellt werden. Die Abstände der Treffen sollten nicht mehr als drei Monate betragen und pro Treffen mit ein bis zwei Stunden veranschlagt werden.

Das Mentorat basiert auf Initiative der Mentee, die regelmäßige Treffen anregt, diese inhaltlich vor- und nachbereitet. Von Seiten der Mentor_innen steht die Bereitschaft im Vordergrund, sich Zeit für die Anliegen der Mentee zu nehmen und im diskursiven Austausch Lösungen zu erarbeiten. Bei Fragen zum Mentorat steht die Projektkoordination jederzeit zur Verfügung.

Teilnahme für Mentees

Die Programmlinie t.e.a.m. für Promovendinnen richtet sich ausschließlich an Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase, deren Projekte an der Universität Leipzig verortet sind. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zum Auftakt erhalten die Mentees umfangreiches Material als Hilfestellung zur Gestaltung der Mentoring-Beziehung und zum Rollenverständnis im Rahmen des Programms. Während der gesamten Programmdauer stehen Projektleitung und -koordination unterstützend zur Verfügung.

Programmablauf für Mentees

Die Teilnahme setzt die aktive Beteiligung im Programm voraus. Das Mentoring-Tandem bietet nur Mehrwerte, wenn sich die Teilnehmerinnen intensiv mit der eigenen Situation auseinandersetzen und gegenüber dem bzw. der Mentor_in Initiative für Terminabsprachen sowie bei Vor- und Nachbereitung der Treffen zeigen. Auch die Bereitschaft zur Teilnahme am Rahmenprogramm wird vorausgesetzt. Die Anwesenheit an den Auftakt- und Abschlussveranstaltungen ist terminlich zu gewährleisten. Darüber hinaus sind mindestens drei Workshops sowie zwei weitere Veranstaltungen (Expertise, Alumnae) zu besuchen. Um dies zu ermöglichen, werden die Termine nach Möglichkeit frühzeitig angekündigt. Während der Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, eine kostenfreie Kinderbetreuung in Anspruch zu nehmen. Damit dies organisatorisch sichergestellt werden kann, sollte der Bedarf bei jeder Veranstaltung frühzeitig der Programmkoordination mitgeteilt werden.

Vogelperspektive auf einen Tisch, an dem fünf Personen bei einer Besprechung sitzen. Über der Mitte des Tisches legen die Personen als Zeichen des Zusammenhalts ihre Fäuste aneinander.

t.e.a.m. für Postdoktorandinnen

Das Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen bietet fortgeschrittenen Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen aller Fachrichtungen Unterstützung bei den nächsten Karriereschritten auf dem Weg zur Professur. Wissenschaftlerinnen erhalten persönliche Unterstützung durch erfahrene Mentor_innen, Schlüsselkompetenzen und professionelle Kontakte für eine effiziente Planung und Verfolgung einer Wissenschaftskarriere.

Programm

Die Postdoktorandenphase dient der Qualifizierung für eine Wissenschaftskarriere mit dem Ziel einer Professur. Für Postdoktorandinnen stellt diese Zeit eine besondere Herausforderung dar. Aufgrund der noch geringen Sichtbarkeit erfolgreicher Wissenschaftler-innen bleiben mögliche weibliche Karrierewege unklar. Zudem erfahren Postdoktorandinnen im Vergleich zu ihren Kollegen gemeinhin seltener persönliche Unterstützung bei ihrer Karriereplanung im Sinne eines Mentoring.

Dadurch profitieren Postdoktorandinnen in geringerem Maße von informellem Wissens- und Erfahrungstransfer durch etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu karriererelevanten Fragen und sind weniger in internationale Netzwerke integriert. Neben einer hervorragenden fachlichen Qualifikation können diese Faktoren für den erfolgreichen Aufbau einer wissenschaftlichen Laufbahn jedoch eine wichtige Rolle spielen.

Das Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen ist ein hochschulübergreifendes Angebot der Universitäten Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig. Es möchte leistungsstarken Wissenschaftlerinnen in diesem kritischen Zeitfenster Orientierungshilfe und persönliche Unterstützung durch erfahrene Mentorinnen und Mentoren bei der Vermittlung der notwendigen Kenntnisse, Schlüsselkompetenzen und Kontakte für eine effiziente Planung und Verfolgung einer Wissenschaftskarriere zukommen lassen.

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Zielgruppe

Das Mentoring-Programm richtet sich an hoch qualifizierte Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen aller Fachrichtungen der Universitäten Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig mit einer mindestens zweijährigen selbstständigen wissenschaftlichen Tätigkeit im Anschluss an die Promotion und dem Berufsziel einer Professur. Die Mentees werden durch erfahrene Professorinnen und Professoren aus ihrem eigenen oder einem angrenzenden Fachgebiet individuell betreut. Die Mentor_innen stammen jeweils von einer der beiden anderen Universitäten, um eine abhängigkeitsfreie Mentoringbeziehung zu gewährleisten.

Teilnahmedauer

Ein Jahr – eine Verlängerung um ein weiteres Jahr ist möglich.

Bewerbung

Der Bewerbungszeitraum zur Teilnahme am Programm wird an den drei Universitäten sowie auf der Programmwebsite jeweils zum Ende eines Kalenderjahres bekanntgegeben.

Struktur

Das Programm wird durch offizielle Auftakt-, Zwischen- und Abschlussveranstaltungen begleitet und besteht aus vier Bausteinen:

  1. One-to-One-Mentoring
    Individuelle Beratung und Unterstützung zu karriererelevanten Fragestellungen und zur Einbindung in die Scientific Community
  2. Themenbezogene Peer-Kleingruppen
    Informations- und Erfahrungsaustausch sowie Aufbau eines interdisziplinären Netzwerkes mit anderen Postdoktorandinnen
  3. Training karriererelevanter Schlüsselkompetenzen
    Einführungsworkshop, Angebote zu Profilierungs- und Bewerbungsstrategien sowie Führungs und Managementaufgaben im Wissenschaftsbereich
  4. Networking
    Meetings im Anschluss an die Auftakt-, Halbzeit- und Abschlussveranstaltungen zum Knüpfen

Chancen für Mentees

  • Gewinnung von karriererelevantem formellem und informellem Wissen über Strukturen, Prozesse und Spielregeln des Wissenschaftsbetriebs
  • Stärkung der Selbstkompetenzen (Empowerment)
  • Unterstützung bei der Planung konkreter Vorhaben und Karriereschritte
  • Integration in die fachspezifische internationale Scientific Community

Chancen für Mentor_innen

  • Neue Impulse, Perspektiven und Feedback durch die Mentees und den Austausch mit anderen Mentor_innen
  • Erweiterung des beruflichen Kontaktnetzes und Anbahnung neuer Kooperationskonstellationen
  • Effektive Nachwuchsförderung
  • Sichtbarmachen der Genderkompetenz

t.e.a.m.-Programmlinien im Überblick

  • WISSENSCHAFT FINDET STADT
    Ämter und Referate der Stadtverwaltung Leipzig bieten vielfältige berufliche Perspektiven und Karrierechancen. Studentinnen aller Disziplinen können die Leipziger Stadtverwaltung als potentielle Arbeitgeberin kennenlernen.

  • t.e.a.m. ability
    Studentinnen mit einer Beeinträchtigung erhalten im geschützten Raum Expertise für die erfolgreiche Gestaltung des Studiums sowie dem Übergang in den Beruf.

  • t.e.a.m. für Promovendinnen
    Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase wird ein Mentoring, Weiterbildungen sowie der Austausch mit Expert_innen und berufserfahrenen Wissenschaftlerinnen angeboten.

  • t.e.a.m. für Postdoktorandinnen
    Postdoktorandinnen, Habilitandinnen sowie Juniorprofessorinnen erhalten eine_n Professor_in der Universität Halle-Wittenberg oder der Universität Jena als Mentor_in. Unter anderem werden Workshops in den Bereichen science, leadership und personal skills angeboten.

  • t.e.a.m. expats
    Die Programmlinie t.e.a.m. expats bietet Postdoktorandinnen der außeruniversitären Forschungseinrichtungen einen Einblick in die Universität Leipzig sowie Unterstützung zum Erreichen der angestrebten Karriereziele.

Die aktuell neunte Ausschreibung ermöglicht eine Teilnahme von Juni 2021 bis Juni 2022 bzw. Juni 2023. Nach Sichtung aller Bewerbungseinsendungen lädt die Projektleitung zu persönlichen Auswahlgesprächen ein.

Bewerbungsfrist

Die aktuelle Bewerbungsfrist ist der 28. Februar 2021.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Programm richtet sich an hochqualifizierte Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen aller Fachrichtungen der Universitäten Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig mit

  • einer mindestens zweijährigen selbstständigen wissenschaftlichen Tätigkeit als Postdoktorandin, in der Regel im Anschluss an die Promotion,
  • ernsthaftem Interesse und hohem Engagement für eine akademische Karriere,
  • Offenheit für konstruktives Feedback sowie
  • der Bereitschaft zur aktiven Beteiligung an den Programmpunkten.

Unterlagen

Sie können Ihre Bewerbung postalisch oder per E-Mail über die nachstehenden Kontaktdaten einreichen. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. Grundsätzlich werden zur Bewerbung folgende Unterlagen benötigt:

  • Bewerbungsbogen
  • Motivationsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Kurzdarstellung Ihres aktuellen Forschungs- bzw. Habilitationsprojektes mit grobem Zeitplan (bis zu drei DIN-A4-Seiten)
  • Liste Ihrer Publikationen und ggf. weiteren wissenschaftlichen Leistungen
    (z.B.eingeworbene Drittmittel, Auszeichnungen etc.)

Kontakt

Universität Leipzig
Gleichstellungsbüro
t.e.a.m. Förderprogramm
Internes Postfach: 381001
04081 Leipzig

T +49 341 97-30092
F +49 341 97-39290

E-MAIL SCHREIBEN

t.e.a.m. expats

t.e.a.m. expats bietet Postdoktorandinnen der außeruniversitären Forschungseinrichtungen Einblicke in die Universität Leipzig sowie Unterstützung zum Erreichen der angestrebten Karriereziele. Talentierte Nachwuchswissenschaftlerinnen profitieren von den bewährten Programmelementen Training, Expertise- und Allianz-Gesprächen sowie einem individuellen Mentorat.

t.e.a.m. expats vernetzt Wissenschaftlerinnen zahlreicher universitärer und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Programmlinie wird als Pilotprojekt seit 2017 in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) durchgeführt. Seit 2020 besteht eine weitere Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM).

Das t.e.a.m.-Förderprogramm

t.e.a.m. steht für Training, Expertise, Allianzen und Mentoring. Das Programm bietet Frauen Impulse und Empowerment in persönlicher und beruflicher Hinsicht. Weibliche Nachwuchswissenschaftlerinnen werden gezielt auf die Laufbahnoptionen in der Wissenschaft vorbereitet. Das breite Netzwerk fördert darüber hinaus den Wissenstransfer und interdisziplinäre Kooperationen.

Training

Wesentlicher Bestandteil sind die auf den wissenschaftlichen Bereich zugeschnittenen Workshops, die neben Führungs- und Wissenschaftskompetenz auch die persönliche Laufbahnplanung thematisieren. Die meist eintägigen Trainings werden von ausgewiesenen Expert_innen angeboten und gelten als universitäre Weiterbildung. Die Themenauswahl der Workshops ist speziell für die Qualifikationsstufe der Promotion konzipiert.

Expertise

Um die institutionellen Gegebenheiten unserer Universität und die vorhandenen Expertisen zugänglich zu machen, wurde das Format Campus Dialog als Programmbestandteil integriert. Hier sind Führungskräfte aus Verwaltung und Wissenschaft unserer Universität im Gespräch, um spezifische Einblicke in unseren Universitätsbetrieb zu ermöglichen und relevanten Strukturbereichen ein Gesicht zu geben. Somit lernen die Teilnehmerinnen die Arbeitsweise der für ihre akademische Laufbahn wichtigsten Institutionen besser kennen – zum Beispiel den Bereich der Forschungsförderung und -finanzierung.

Allianzen

Im Rahmen der Netzwerkabende treffen die Teilnehmerinnen auf Frauen, die ihre Karriere ebenfalls an unserer Universität begonnen haben. Die Referentinnen sind zum Teil auch in anderen Bereichen als der Wissenschaft tätig, wodurch eine Perspektiverweiterung stattfindet. In informeller Atmosphäre tauschen die Nachwuchswissenschaftlerinnen Erfahrungen mit berufserfahrenden Frauen mit inspirierenden Biographien aus.

Mentoring

Das Kernstück des Programms besteht im individuellen Mentorat zwischen einem_r Professor_in und einer Nachwuchswissenschaftlerin unserer Universität. Das Matching der Mentoring-Tandems erfolgt auf Grundlage persönlicher Auswahlgespräche und Profilbögen. Das Mentoring erfolgt nicht fachspezifisch, MentorIn und Mentee stammen nicht aus derselben Disziplin. Im Mittelpunkt stehen also nicht Fachinhalte, sondern die Rahmenbedingungen der Arbeit in der Wissenschaft und auf dem Weg zur Professur. Der anschließende Mentoring-Prozess wird von den Beteiligten auf Basis einer Zielvereinbarung gemeinsam gestaltet, wobei die Initiative auf Seiten der Mentees liegt. Die Themen, die in regelmäßigen Treffen behandelt werden, sind vielfältig: von den informellen Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb über Vereinbarkeitsfragen bis hin zum Erfahrungsaustausch über die etwaigen Karrierehürden in verschiedenen Qualifikationsstufen.

t.e.a.m.-Programmlinien im Überblick

  • WISSENSCHAFT FINDET STADT
    Ämter und Referate der Stadtverwaltung Leipzig bieten vielfältige berufliche Perspektiven und Karrierechancen. Studentinnen aller Disziplinen können die Leipziger Stadtverwaltung als potentielle Arbeitgeberin kennenlernen.

  • t.e.a.m. ability
    Studentinnen mit einer Beeinträchtigung erhalten im geschützten Raum Expertise für die erfolgreiche Gestaltung des Studiums sowie dem Übergang in den Beruf.

  • t.e.a.m. für Promovendinnen
    Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase wird ein Mentoring, Weiterbildungen sowie der Austausch mit Expert_innen und berufserfahrenen Wissenschaftlerinnen angeboten.

  • t.e.a.m. für Postdoktorandinnen
    Postdoktorandinnen, Habilitandinnen sowie Juniorprofessorinnen erhalten eine_n Professor_in der Universität Halle-Wittenberg oder der Universität Jena als Mentor_in. Unter anderem werden Workshops in den Bereichen science, leadership und personal skills angeboten.

  • t.e.a.m. expats
    Die Programmlinie t.e.a.m. expats bietet Postdoktorandinnen der außeruniversitären Forschungseinrichtungen einen Einblick in die Universität Leipzig sowie Unterstützung zum Erreichen der angestrebten Karriereziele.

Vogelperspektive auf einen Tisch, an dem fünf Personen bei einer Besprechung sitzen. Über der Mitte des Tisches legen die Personen als Zeichen des Zusammenhalts ihre Fäuste aneinander.

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