Workshop/Seminar am

Veranstaltungsort: Beratungsraum, Strohsackpassage, Nikolaistr. 6–10, 3. Etage (Stabsstelle CDF/Universität Leipzig)

Diskriminierung findet alltäglich statt – in der Arztpraxis, auf der Arbeit, bei der Behörde, in der Hochschule - und obwohl es eine alltägliche Erfahrung von Betroffenen ist, gibt es beim Umgang mit Diskriminierung Unsicherheiten. Dabei stehen verschiedene Fragen im Raum, wie zum Beispiel:

  • wo beginnt Diskriminierung?
  • was ist Diskriminierung?
  • was kann in konkreten Diskriminierungsfällen getan werden?

Im ersten Teil der eintägigen Fortbildung beleuchten wir das Themenfeld Diskriminierung aus einer Rechts-, Gesellschafts- und Betroffenenperspektive - dabei wird es u.a. auch um die Reflexion der eigenen Position, Rolle und Verantwortung gehen. Im zweiten Teil wird der Schwerpunkt bei den Handlungsoptionen liegen und beleuchtet, welche außergerichtlichen und rechtlichen Interventionsmöglichkeiten es gibt.

Die Workshops werden vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. (ADB) angeboten, welches 2004 gegründet wurde und eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene von Diskriminierung ist. Die Einrichtung arbeitet als Beratungsstelle, Weiterbildungsträger und Informationsplattform. Der Verein ist die einzige unabhängig arbeitende Stelle für alle Diskriminierungsmerkmale nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und für Mehrfachdiskriminierung in Sachsen.

Zielgruppe

Studierende der Leipziger Hochschulen

Referent:innen

Mitarbeiter:innen des Antidiskriminierungsbüros Sachsen, die über mehrjährige Erfahrung als Trainer:in verfügen.

Anmeldung

Per E-Mail an studierendenberatung(at)studentenwerk-leipzig.de

Veranstalter:in

Abteilung Soziale Dienste, Studentenwerk Leipzig