Unser t.e.a.m.-Förderprogramm bietet Promovendinnen, Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen individuelles Mentoring, Workshops und Vernetzungsmöglichkeiten.

Georg Teichert, Foto: Swen Reichhold

Chancengerechtigkeit ist keine Selbstverständlichkeit. Das sollte sie aber sein.

Georg Teichert, Zentraler Gleichstellungsbeauftragter

Individuelle Beratung

Der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten und zentralen Einrichtung beraten Sie individuell und vertraulich zum Thema Geschlechtergerechtigkeit.

Zentraler Gleichstellungsbeauftragter

Der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte berät Sie individuell zu Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten.

Gleichstellungsbeauftragte der Fakultäten & zentralen Einrichtungen

Die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten & zentralen Einrichtungen beraten Sie individuell zu Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten.

Abschluss einer Promotion

Die Universität Leipzig vergibt Wiedereinstiegsstipendien, um den Abschluss der Promotion von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern, die ihre wissenschaftliche Tätigkeit zur Wahrnehmung familiärer Aufgaben unterbrochen haben.

Habilitationsvorbereitung für promovierte Frauen

Promovierte Wissenschaftlerinnen, die nach einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit außerhalb der Wissenschaft ihre wissenschaftliche Arbeit an der Universität Leipzig wieder aufnehmen wollen, können sich für ein Wiedereinstiegsstipendium zur Vorbereitung ihrer Habilitation bewerben.

Abschluss einer Habilitation

Promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zur Wahrnehmung familiärer Aufgaben ihre wissenschaftliche Qualifizierung an Universitäten des Freistaats Sachsen in einem bereits fortgeschrittenen Arbeitsstand unterbrochen hatten, können sich auf ein Stipendium zum Abschluss ihres Habilitationsvorhabens bewerben.

t.e.a.m. für Promovendinnen

Die Programmlinie t.e.a.m. für Promovendinnen richtet sich speziell an Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase an der Universität Leipzig. Sie bietet ein individuelles Mentoring-Tandem mit einer:m Professor:in der Universität, Weiterbildungen in Form von Workshops, Austausch mit Expert:innen der Universität Leipzig sowie Vernetzungsrunden mit weiblichen Role Models außerhalb der Wissenschaft. Die Programmlaufzeit beträgt ein Jahr. Weiterführend bietet t.e.a.m. für Postdoktorandinnen auch Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen im Universitätsverbund Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig ein persönliches Mentoring und ein Netzwerk über die eigene Einrichtung hinaus.

t.e.a.m. für Promovendinnen

t.e.a.m. basiert auf den Bausteinen Training, Expertise, Allianzen und Mentoring. Das Programm bietet Frauen Impulse und Empowerment in persönlicher und beruflicher Hinsicht. Nachwuchswissenschaftlerinnen werden gezielt auf die Laufbahnoptionen in der Wissenschaft vorbereitet. Das breite Netzwerk aus Wissenschaftlerinnen aller Fachdisziplinen und Qualifikationsstufen fördert darüber hinaus den Wissenstransfer und interdisziplinäre Kooperationen.

Training

Wesentlicher Bestandteil sind die auf den wissenschaftlichen Bereich zugeschnittenen Workshops, die neben Führungs- und Wissenschaftskompetenz auch die persönliche Laufbahnplanung thematisieren. Die meist eintägigen Trainings werden von ausgewiesenen Expert:innen angeboten. Außerdem ist die Themenauswahl der Workshops speziell für die Qualifikationsstufe der Promotion konzipiert und wird je nach Bedarf angepasst.

Expertise

Um die institutionellen Gegebenheiten unserer Universität und die vorhandenen Expertisen zugänglich zu machen, wurde der Expertise-Round-Table als Programmbestandteil integriert. Hier sind Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung und Wissenschaft unserer Universität im Gespräch, um spezifische Einblicke in den Universitätsbetrieb zu ermöglichen und relevanten Strukturbereichen ein Gesicht zu geben. Somit lernen die Teilnehmerinnen die Arbeitsweise der für ihre akademische Laufbahn wichtigsten Institutionen besser kennen – zum Beispiel den Bereich der Forschungsförderung und -finanzierung.

Allianzen

Im Rahmen der Netzwerkveranstaltungen treffen die Teilnehmerinnen auf Frauen, die ihren beruflichen Weg in Kultur, Politik und Wirtschaft erfolgreich absolviert haben.  Die Perspektive der weiblichen Gäste bietet Impulse für die Möglichkeiten außerhalb der Wissenschaft. In informeller Atmosphäre tauschen die Nachwuchswissenschaftlerinnen Erfahrungen mit berufserfahrenden Frauen mit inspirierenden Biographien aus.

Mentoring

Das Kernstück des Programms besteht im individuellen Mentorat zwischen einem:r Professor:in und einer Promovendin unserer Universität. Das Matching der Mentoring-Tandems erfolgt auf Grundlage persönlicher Auswahlgespräche und Profilbögen. Das Mentoring erfolgt nicht fachspezifisch, Mentor:in und Mentee stammen deshalb nicht aus derselben Disziplin. Im Mittelpunkt stehen demnach nicht Fachinhalte, sondern die Rahmenbedingungen der Arbeit in der Wissenschaft und auf dem Weg zur Professur. Der Mentoring-Prozess wird von den Beteiligten auf Basis einer Zielvereinbarung gemeinsam gestaltet, wobei die Initiative auf Seiten der Mentees liegt. Die Themen, die in regelmäßigen Treffen behandelt werden, sind vielfältig: von den informellen Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb über Vereinbarkeitsfragen bis hin zum Erfahrungsaustausch über die etwaigen Karrierehürden in verschiedenen Qualifikationsstufen.

Mentoring beruht auf der Weitergabe von Erfahrungen. Bei t.e.a.m. profitieren Nachwuchswissenschaftlerinnen von der Beratung und Hilfestellung professoraler Führungskräfte. Diese wiederum erhalten im gegenseitigen Austausch Einblicke in die Bedarfe des weiblichen Wissenschaftsnachwuchses.

Für den Mentoring-Pool des Programms t.e.a.m. für Promovendinnen suchen wir kontinuierlich Professorinnen und Professoren unserer Universität, die sich mit ihrem Wissen und Erfahrungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen engagieren wollen.

Vor Programmstart erhalten Mentor:innen bei Bedarf ein Briefing in Bezug auf die Rolle als Mentor:in. Im Anschluss erarbeiten Mentor:in und Mentee zu Beginn jedes Mentorats eine gemeinsame Zielvereinbarung, die ihnen als Orientierung und Kontrollinstrument dient. Um eine für beiden Seiten erfolgreiche Mentoring-Partnerschaft zu etablieren, wird ein regelmäßiger Kontakt zwischen Mentor:in und Mentee empfohlen. Dieser kann bestenfalls in Form persönlicher Treffen oder via Internet-Telefonie erfolgen und ergänzend durch E-Mail-Austausch sichergestellt werden. Die Abstände der Treffen sollten nicht mehr als drei Monate betragen und pro Treffen mit ein bis zwei Stunden veranschlagt werden.

Das Mentorat basiert auf Initiative der Mentee, die regelmäßige Treffen anregt sowie inhaltlich vor- und nachbereitet. Von Seiten der Mentor:innen steht die Bereitschaft im Vordergrund, sich Zeit für die Anliegen der Mentee zu nehmen und im diskursiven Austausch Lösungen zu erarbeiten. Bei Fragen zum Mentorat steht die Projektkoordination jederzeit zur Verfügung.

Die Programmlinie t.e.a.m. für Promovendinnen richtet sich ausschließlich an Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotionsphase, deren Projekte an der Universität Leipzig verortet sind. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zum Auftakt erhalten die Mentees ein Briefing als Hilfestellung zur Gestaltung der Mentoring-Beziehung und zum Rollenverständnis im Rahmen des Programms. Während der gesamten Programmdauer stehen Projektleitung und -koordination unterstützend zur Verfügung.

Die Teilnahme setzt die aktive Beteiligung im Programm voraus. Die Anwesenheit an den Auftakt- und Abschlussveranstaltungen ist terminlich zu gewährleisten. Darüber hinaus sind mindestens drei Workshops sowie zwei weitere Veranstaltungen (Expertise, Allianzen) zu besuchen. Um dies zu ermöglichen, werden die Termine nach Möglichkeit frühzeitig angekündigt. Auch das Mentoring-Tandem bietet nur Mehrwerte, wenn sich die Teilnehmerinnen intensiv mit der eigenen Situation auseinandersetzen und gegenüber dem:der Mentor:in Initiative für Terminabsprachen sowie bei Vor- und Nachbereitung der Treffen zeigen. Auch die Bereitschaft zur Teilnahme am Rahmenprogramm wird vorausgesetzt.

Während Präsenz-Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, eine kostenfreie Kinderbetreuung in Anspruch zu nehmen. Damit dies organisatorisch sichergestellt werden kann, wird der Bedarf bei jeder Veranstaltung frühzeitig von der Programmkoordination abgefragt. Außerdem können sonstige Bedarfe hinsichtlich der Barrierefreiheit, wie Assistenzbedarf oder Gebärdensprach-Dolmetschung, angegeben werden.

Vogelperspektive auf einen Tisch, an dem fünf Personen bei einer Besprechung sitzen. Über der Mitte des Tisches legen die Personen als Zeichen des Zusammenhalts ihre Fäuste aneinander.

t.e.a.m. für Postdoktorandinnen

Das Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen ist ein hochschulübergreifendes Angebot der Universitäten Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig. Dabei bietet es fortgeschrittenen Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen aller Fachrichtungen Unterstützung bei den nächsten Karriereschritten auf dem Weg zur Professur. Die Wissenschaftlerinnen erhalten persönliche Begleitung durch erfahrene Mentor:innen sowie Schlüsselkompetenzen und professionelle Kontakte für eine effiziente Planung und Verfolgung einer Wissenschaftskarriere.

Programm

Die Postdoktorandenphase dient der Qualifizierung für eine Wissenschaftskarriere mit dem Ziel einer Professur. Das UNIBUND-Mentoring möchte Wissenschaftlerinnen in dieser Zeit Orientierungshilfe und Empowerment in persönlicher und beruflicher Hinsicht bieten. Dabei fördert das breite Netzwerk aus Postdoktorandinnen aller Fachdisziplinen den hochschulübergreifenden Wissenstransfer sowie den interdisziplinären Austausch.

Struktur

Das Programm wird durch offizielle Auftakt-, Zwischen- und Abschlussveranstaltungen begleitet und besteht aus vier Bausteinen:

  1. One-to-One-Mentoring
    Individuelle Beratung und Unterstützung zu karriererelevanten Fragestellungen und zur Einbindung in die Scientific Community
  2. Themenbezogene Peer-Kleingruppen
    Informations- und Erfahrungsaustausch sowie Aufbau eines interdisziplinären Netzwerkes mit anderen Postdoktorandinnen im UNIBUND
  3. Training karriererelevanter Schlüsselkompetenzen
    Einführungsworkshop, Angebote zu Profilierungs- und Bewerbungsstrategien sowie Führungs- und Managementaufgaben im Wissenschaftsbereich
  4. Networking
    Meetings im Anschluss an die Auftakt-, Halbzeit- und Abschlussveranstaltungen zum Knüpfen und Intensivieren interdisziplinärer Kontakte

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Bewerbung

Der Bewerbungszeitraum zur Teilnahme am Programm wird an den drei Universitäten sowie auf der Programmwebseite jeweils zum Ende eines Kalenderjahres bekanntgegeben.

Mentoring beruht auf der Weitergabe von Erfahrungen. Bei t.e.a.m. profitieren Postdoktorandinnen von der Beratung und Hilfestellung professoraler Führungskräfte. Diese wiederum erhalten im gegenseitigen Austausch Einblicke in die Bedarfe des weiblichen Wissenschaftsnachwuchses.

Für den Mentoring-Pool des Programms suchen wir kontinuierlich Professor:innen unserer Universtität, die sich mit ihrem Wissen und Erfahrungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen engagieren wollen.

Ablauf

Vor Programmstart erhalten Mentor:innen bei Bedarf ein Briefing in Bezug auf die Rolle als Mentor:in. Im Anschluss erarbeiten Mentor:in und Mentee zu Beginn jedes Mentorats eine gemeinsame Zielvereinbarung, die ihnen als Orientierung und Kontrollinstrument dient. Um eine für beide Seiten erfolgreiche Mentoring-Partnerschaft zu etablieren, wird ein regelmäßiger Kontakt zwischen Mentor:in und Mentee empfohlen. Dieser kann bestenfalls in Form persönlicher Treffen oder digital erfolgen und ergänzend durch E-Mail-Austausch sichergestellt werden. Die Abstände der Treffen sollten nicht mehr als drei Monate betragen und pro Treffen mit ein bis zwei Stunden veranschlagt werden.

Das Mentorat basiert auf Initiative der Mentee, die regelmäßige Treffen anregt sowie inhaltlich vor- und nachbereitet. Von Seiten der Mentor:innen steht die Bereitschaft im Vordergrund, sich Zeit für die Anliegen der Mentee zu nehmen und im diskursiven Austausch Lösungen zu erarbeiten. Bei Fragen zum Mentorat steht die Projektkoordination jederzeit zur Verfügung.

Das Mentoring-Programm richtet sich an hoch qualifizierte Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen aller Fachrichtungen der Universitäten Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig mit einer mindestens zweijährigen selbständigen wissenschaftlichen Tätigkeit im Anschluss an die Promotion und dem Berufsziel einer Professur. Die Mentees werden durch erfahrene Professor:innen aus ihrem eigenen oder einem angrenzenden Fachgebiet individuell betreut. Die Mentor:innen stammen jeweils von einer der beiden anderen Universitäten, um eine hierarchiefreie Mentoringbeziehung zu gewährleisten. Die Laufzeit des Programms beträgt ein Jahr. Eine Verlängerung um ein weiteres Jahr ist möglich.

Ablauf

Das UNIBUND-Mentoringprogramm für Postdoktorandinnen wird am Standort Leipzig im Rahmen des t.e.a.m.-Programms koordiniert. Zum anderen gilt sie an der Universität Leipzig jedoch auch als eigenständige Programmlinie. Eine Bereitschaft zur Vernetzung mit anderen t.e.a.m.-Programmlinien sowie eine aktive Teilnahme am Programm wied deshalb vorausgesetzt. Um dies zu ermöglichen, werden die Termine nach Möglichkeit frühzeitig angekündigt. Auch das Mentoring-Tandem bietet nur Mehrwerte, wenn sich die Teilnehmerinnen intensiv mit der eigenen Situation auseinandersetzen und gegenüber dem:der Mentor:in Initiative für Terminabsprachen sowie bei Vor- und Nachbereitung der Treffen zeigen. Zum Auftakt erhalten die Mentees ein Briefing als Hilfestellung zur Gestaltung der Mentoring-Beziehung und zum Rollenverständnis im Rahmen des Programms. Während der gesamten Programmdauer stehen Projektleitung und -koordination unterstützend zur Verfügung.

Während Präsenz-Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, eine kostenfreie Kinderbetreuung in Anspruch zu nehmen. Damit dies organisatorisch sichergestellt werden kann, wird der Bedarf bei jeder Veranstaltung frühzeitig von der Programmkoordination abgefragt. Außerdem können sonstige Bedarfe hinsichtlich der Barrierefreiheit, wie Assistenzbedarf oder Gebärdensprach-Dolmetschung, angegeben werden.

t.e.a.m. basecamp

t.e.a.m. basecamp bietet Promovendinnen und Postdoktorandinnen in koordinierten DFG-Verbundprojekten Impulse und Empowerment in persönlicher und beruflicher Hinsicht. Die Teilnehmerinnen profitieren von den t.e.a.m.-Bausteinen Training, Expertise, Allianzen und Mentoring sowie der verbundübergreifenden Vernetzung.

t.e.a.m. basecamp

Die Programmlinie t.e.a.m. basecamp startet 2021 als Pilotprojekt und fokussiert sich auf projektübergreifende Vernetzung und Bildung von Synergien. Dabei fördert die Programmlinie disziplin- und qualifikationsstufenübergreifende Kollaborationen und Austausch von Promovendinnen und Postdoktorandinnen innerhalb der DFG-Verbundprojekte sowie des Wissenschaftsbetriebs der Universität Leipzig.

Training

Wesentlicher Bestandteil sind die auf den wissenschaftlichen Bereich zugeschnittenen Workshops, die neben Führungs- und Wissenschaftskompetenz auch die persönliche Laufbahnplanung thematisieren. Die meist eintägigen Trainings werden von ausgewiesenen Expert:innen angeboten. Außerdem ist die Themenauswahl der Workshops speziell für die Qualifikationsstufen der Teilnehmerinnen konzipiert und wird je nach Bedarf angepasst.

Expertise

Um die institutionellen Gegebenheiten unserer Universität und die vorhandenen Expertisen zugänglich zu machen, wurde der Expertise-Round-Table als Programmbestandteil integriert. Hier sind Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung und Wissenschaft unserer Universität im Gespräch, um spezifische Einblicke in den Universitätsbetrieb zu ermöglichen und relevanten Strukturbereichen ein Gesicht zu geben. Somit lernen die Teilnehmerinnen die Arbeitsweise der für ihre akademische Laufbahn wichtigsten Institutionen besser kennen – zum Beispiel den Bereich der Forschungsförderung und -finanzierung.

Allianzen

Eine Perspektivereiterung bieten die Netzwerkabende. Dort treffen die Teilnehmerinnen auf Frauen, die als erfolgreiche Role Models Einblick in ihre Laufbahn in der Wirtschaft, Kultur und Politik bieten. In informeller Atmosphäre tauschen die Teilnehmerinnen Erfahrungen mit berufserfahrenen Frauen mit inspirierenden Biographien aus.

Mentoring

Im Laufe des Projektverlaufs haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, bis zu 10 themenspezifische Mentoring-Gespräche in Anspruch zu nehmen. Je nach Bedarf sowie persönlichen und fachlichen Interesse werden individuell Mentoring-Gespräche mit Führungspersonen aus der Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlichen Verwaltung, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und weiteren Einrichtungen vereinbart.

Ablaufplan 2021

Juli Bewerbungsphase innerhalb der DFG-Verbünde
August bis September Kennenlern-Gespräche
September Informationsveranstaltung und Auftakt
ab Oktober t.e.a.m.-Veranstaltungen

Das Pilotprojekt läuft von September 2021 bis März 2023. Die verbindliche Anmeldung erfolgt dabei über die Koordination Ihres DFG-Verbundes an der Universität Leipzig.

Teilnahmebedingungen

  • Wissenschaftlerinnen in DFG-Verbundprojekten
  • Qualifikationsstufe: Promovendinnen oder Postdoktorandinnen
  • keine Mindestteilnahme an Veranstaltungen
  • Übernahme der Teilnahmegebühr aus DFG-Gleichstellungsmitteln des Verbundprojekts

Unterlagen

Bitte füllen Sie den Profilbogen aus und schicken Sie Ihn zusammen mit Ihrem Lebenslauf und der DSGVO-Einverständniserklärung an Ihre Kontaktperson im DFG-Verbund an der Universität Leipzig. Sobald uns Ihre Kontaktdaten übergeben wurden, laden wir Sie zu einem Kennenlern-Gespräch ein.

Download

 

Kontakt

Die Programmlinie t.e.a.m. basecamp richtet sich ausschließlich an Promovendinnen und Postdoktorandinnen in koordinierten DFG-Verbundprojekten an der Universität Leipzig. Die Teilnahme ist jederzeit möglich. Dabei erfolgt die Übernahme der Teilnahmegebühr durch das Poolen der DFG-Gleichstellungsmittel aus den Verbundprojekten. Diese Programmlinie ist in die aktuell sechs Programmlinien eingebunden, die von der Studentin bis zur Postdoktorandin alle Qualifizierungsstufen abdecken. Eine Offenheit für die Vernetzungen mit Wissenschaftlerinnen der anderen t.e.a.m.-Programmlinien ist daher wünschenswert. Um dies zu ermöglichen, werden die Termine nach Möglichkeit frühzeitig angekündigt, wobei die Teilnahme an Veranstaltungen nach Bedarf angenommen werden können. Zum Auftakt erhalten die Mentees ein Briefing als Hilfestellung zum Thema Mentoring und zum Rollenverständnis im Rahmen des Programms. Während der gesamten Programmdauer stehen Projektleitung und -koordination unterstützend zur Verfügung.

Während Präsenz-Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, eine kostenfreie Kinderbetreuung in Anspruch zu nehmen. Damit dies organisatorisch sichergestellt werden kann, wird der Bedarf bei jeder Veranstaltung frühzeitig von der Programmkoordination abgefragt. Außerdem können sonstige Bedarfe hinsichtlich der Barrierefreiheit, wie Assistenzbedarf oder Gebärdensprach-Dolmetschung, angegeben werden.

t.e.a.m. expats

t.e.a.m. expats bietet Postdoktorandinnen außeruniversitärer Forschungseinrichtungen am Wissenschaftsstandort Leipzig Einblicke in die Universität sowie Unterstützung zum Erreichen der angestrebten Karriereziele. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen profitieren dabei von den bewährten Programmelementen Training, Expertise- und Allianz-Gesprächen sowie einem individuellen, professoralen Mentorat.

t.e.a.m. expats vernetzt Postdoktorandinnen universitärer und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Programmlinie wird als Pilotprojekt seit 2017 in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) durchgeführt. Seit 2020 besteht eine weitere Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM), seit 2021 auch mit der Max-Planck-Gesellschaft (MPG).

Lassen Sie und wissen, wenn Sie Teil von t.e.a.m. expats werden wollen und damit Postdoktorandinnen am Wissenschaftsstandort Leipzig aktiv unterstützen möchten.

Das t.e.a.m.-Programm

t.e.a.m. steht für Training, Expertise, Allianzen und Mentoring. Das Programm bietet Frauen Impulse und Empowerment in persönlicher und beruflicher Hinsicht. Postdoktorandinnen werden gezielt auf die Laufbahnoptionen in der Wissenschaft vorbereitet und erhalten gleichzeitig Einblicke ins Wissenschaftsmanagement. Das institutionenübergreifende Netzwerk fördert darüber hinaus den Wissenstransfer und interdisziplinäre Kooperationen.

Training

Wesentlicher Bestandteil sind die auf den wissenschaftlichen Bereich zugeschnittenen Workshops, die neben Führungs- und Wissenschaftskompetenz auch die persönliche Laufbahnplanung thematisieren. Die meist eintägigen Trainings werden von ausgewiesenen Expert:innen angeboten. Die Themenauswahl der Workshops ist speziell für die Qualifikationsstufe der Postdoktorandinnen konzipiert und wird je nach Bedarf angepasst.

Expertise

Um die institutionellen Gegebenheiten der Universität Leipzig und die vorhandenen Expertisen zugänglich zu machen, wurde das Format Expertise-Round-Table als Programmbestandteil integriert. Hier sind Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung, Wissenschaftsmanagement sowie Forschung und Lehre der Universität im Gespräch, um spezifische Einblicke in den Universitätsbetrieb zu ermöglichen und relevanten Strukturbereichen ein Gesicht zu geben. Somit lernen die Teilnehmerinnen die Arbeitsweise der für ihre akademische Laufbahn wichtigsten Institutionen besser kennen.

Allianzen

Im Rahmen der Netzwerkabende treffen die Teilnehmerinnen auf Frauen, die ihre Karriere ebenfalls an unserer Universität begonnen haben. Die weiblichen Role Models bieten Einblick in ihre erfolgreiche Laufbahn in der Wirtschaft, Kultur und Politik, wodurch eine Perspektiverweiterung stattfindet. In informeller Atmosphäre tauschen die Postdoktorandinnen Erfahrungen mit berufserfahrenen Frauen mit inspirierenden Biographien aus.

Mentoring

Das Kernstück des Programms besteht im individuellen Mentorat zwischen einem:r Professor:in der Universität Leipzig und einer Postdoktorandin aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Das Matching der Mentoring-Tandems erfolgt auf Grundlage persönlicher Auswahlgespräche und Profilbögen. Neben dem fachlichen Austausch werden die Rahmenbedingungen der Arbeit in der Wissenschaft und auf dem Weg zur Professur thematisiert. Der anschließende Mentoring-Prozess wird von den Beteiligten auf Basis einer Zielvereinbarung gemeinsam gestaltet, wobei die Initiative auf Seiten der Mentees liegt. Die Themen, die in regelmäßigen Treffen behandelt werden, sind vielfältig: von den informellen Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb über Vereinbarkeitsfragen bis hin zum Erfahrungsaustausch über die etwaigen Karrierehürden in verschiedenen Qualifikationsstufen.

Mentoring beruht auf der Weitergabe von Erfahrungen. Bei t.e.a.m. profitieren Postdoktorandinnen von der Beratung und Hilfestellung professoraler Führungskräfte. Diese wiederum erhalten im gegenseitigen Austausch Einblicke in die Bedarfe des weiblichen Wissenschaftsnachwuchses. Für den Mentoring-Pool des Programms suchen wir kontinuierlich Professor:innen unserer Universität, die sich mit ihrem Wissen und Erfahrungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen engagieren wollen.

Vor Programmstart erhalten Mentor:innen bei Bedarf ein Briefing in Bezug auf die Rolle als Mentor:in. Im Anschluss erarbeiten Mentor:in und Mentee zu Beginn jedes Mentorats eine gemeinsame Zielvereinbarung, die ihnen als Orientierung und Kontrollinstrument dient. Um eine für beiden Seiten erfolgreiche Mentoring-Partnerschaft zu etablieren, wird ein regelmäßiger Kontakt zwischen Mentor:in und Mentee empfohlen. Dieser kann bestenfalls in Form persönlicher Treffen oder digital erfolgen und ergänzend durch E-Mail-Austausch sichergestellt werden. Die Abstände der Treffen sollten nicht mehr als drei Monate betragen und pro Treffen mit ein bis zwei Stunden veranschlagt werden.

Das Mentorat basiert auf Initiative der Mentee, die regelmäßige Treffen anregt sowie inhaltlich vor- und nachbereitet. Von Seiten der Mentor:innen steht die Bereitschaft im Vordergrund, sich Zeit für die Anliegen der Mentee zu nehmen und im diskursiven Austausch Lösungen zu erarbeiten. Bei Fragen zum Mentorat steht die Projektkoordination jederzeit zur Verfügung.

Die Programmlinie t.e.a.m. expats richtet sich ausschließlich an Postdoktorandinnen außeruniversitärer Forschungseinrichtungen am Wissenschaftsstandort Leipzig. Die Ausschreibung und Auswahl der Bewerberinnen erfolgt über die außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Laufzeit beträgt ein Jahr. Für die Teilnahme am Programm wird eine Teilnahmegebühr erhoben.

t.e.a.m. expats vernetzt Postdoktorandinnen der Universität Leipzig mit Postdoktorandinnen außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Eine Bereitschaft zur Vernetzung mit anderen t.e.a.m.-Programmlinien sowie eine aktive Teilnahme am Programm wird vorausgesetzt. Um dies zu ermöglichen, werden die Termine nach Möglichkeit frühzeitig angekündigt. Auch das Mentoring-Tandem bietet nur Mehrwerte, wenn sich die Teilnehmerinnen intensiv mit der eigenen Situation auseinandersetzen und gegenüber dem:der Mentor:in Initiative für Terminabsprachen sowie bei Vor- und Nachbereitung der Treffen zeigen. Zum Auftakt erhalten die Mentees ein Briefing als Hilfestellung zur Gestaltung der Mentoring-Beziehung und zum Rollenverständnis im Rahmen des Programms. Während der gesamten Programmdauer stehen Projektleitung und -koordination unterstützend zur Verfügung.

Während Präsenz-Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, eine kostenfreie Kinderbetreuung in Anspruch zu nehmen. Damit dies organisatorisch sichergestellt werden kann, wird der Bedarf bei jeder Veranstaltung frühzeitig von der Programmkoordination abgefragt. Außerdem können sonstige Bedarfe hinsichtlich der Barrierefreiheit, wie Assistenzbedarf oder Gebärdensprach-Dolmetschung, angegeben werden.

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