Nachrichten des BBZ  

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  • Pressemitteilungen 2018

Pressemitteilungen

Biomimetische Moleküle zur Programmierung der Zellmechanik

19. Februar 2018

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie und der Universität Leipzig erforschen in einem gemeinsamen Projekt den Einfluss sogenannter Crosslinker-Moleküle auf die mechanischen Eigenschaften von Zellen. Gemeinsam mit den Kollegen des Fraunhofer-Instituts ist es den Physikern um Dr. Jörg Schnauß und Prof. Dr. Josef Käs nun gelungen, natürlich vorkommende Aktin-Crosslinker synthetisch nachzubilden. Durch diese synthetischen Crosslinker-Moleküle kann die Quervernetzung zellulärer Stützproteine (Aktin) gezielt gesteuert und deren Bindungseigenschaften isoliert untersucht werden.
Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass die künstlich hergestellten Moleküle sehr spezifische mechanische Eigenschaften ihrer natürlichen Vorbilder induzieren, sich jedoch deutlich einfacher synthetisieren und modifizieren lassen.

Dr. Jörg Schnauß, Prof. Dr. Josef A. Käs

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Annette Beck-Sickinger erhält hohe Auszeichnung für ihre Forschung zur Peptid-Protein-Interaktion

16. Februar 2018

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger vom Institut für Biochemie/Bioorganische Chemie der Universität Leipzig gestern den mit 7.500 Euro dotierten Albrecht-Kossel-Preis für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Biochemie verliehen. Die Wissenschaftlerin erhält die Auszeichnung am 9. März im Rahmen der 6th Halle Conference of Recombinant Proteins, die vom 8. bis 9. März an der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina stattfindet. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Fachgruppe Biochemie der GDCh.

Prof. Dr. A. Beck-Sickinger

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Posterpreise der Leipziger Research Festival verliehen

22. Januar 2018

Unter den Preisträgern des Research Festivals sind in diesem Jahr auch in diesem Jahr wieder drei Doktoranden von Mitgliedern des BBZ. Über einen Nachwuchspreis für besondere Forschungsleistungen in Medizin und Life Sciences dürfen sich Franziska Zitzmann vom Biotechnologisch‐Biomedizinischen Zentrum (Prof. Dr. A. Robitzki), Omkar Panchal vom Rudolf‐Boehm‐Institut für Pharmakologie und Toxikologie (Prof. Dr. A. Aigner) und Khiet Tam Christoph Nguyen von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie (Prof. Dr. J.C. Simon und Prof. Dr. T. Magin) freuen.

Das 2002 erstmals durchgeführte "Leipziger Research Festival" präsentiert der Öffentlichkeit eine jährliche Leistungsbilanz der medizinisch-biowissenschaftlichen Forschung in Sachsen mit Schwerpunkt der Leipziger Universität, des Klinikums und angrenzender Forschungsinstitute der Leipziger Region. Es umfasst alle innovativen Gebiete der universitären Medizin und Biowissenschaften, die für Prävention und Gesundheitsförderung der Bevölkerung von Bedeutung sind.

Preise für die wissenschaftlichen Leistungen der vorgestellten Projekte werden anlässlich des Leipziger Research Festivals nach Qualität des Abstracts und der moderierten Posterpräsentation des wissenschaftlichen Autors vergeben. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch fachlich qualifizierte, unabhängige Hochschullehrer der Fakultäten für Medizin und Biowissenschaften nach einem Punktesystem. Die Preise bestehen jeweils aus einer Urkunde und einem Buchgutschein für wissenschaftliche Literatur. Es werden jährlich 15 Preise aus ca. 350 präsentierten Projekten vergeben.

Research Festival, Prof. Dr. A. Robitzki, Prof. Dr. A. Aigner, Prof. Dr. J.C. Simon, Prof. Dr. T. Magin

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Landesinnovationspromotionen für acht junge Forscher

16. Januar 2018

Acht junge Wissenschaftler der Universität Leipzig haben 2017 die Bewilligung für eine Landesinnovationspromotion des Europäischen Sozialfonds (ESF) bekommen. Sie werden gefördert, weil sie zu Themen forschen, die in besonderem Interesse des Freistaates Sachsen liegen und die Auswirkungen auf den sächsischen Arbeitsmarkt erwarten lassen.
Monatlich stehen jedem Stipendiaten 1.600 Euro zur Verfügung. Die Förderung einer Landesinnovationspromotion ist an bestimmte Bedingungen und Anforderungen geknüpft. Die Stipendiaten müssen sich beispielsweise im Bereich der Lehre engagieren, sich regelmäßig weiterbilden und ihre Promotion in einer Förderzeit von maximal drei Jahren abgeschlossen haben.
Unter den Stipendiaten sind auch drei Doktoranden von Mitgliedern des BBZ: Sophie Schmidt aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Thomas Arendt forscht zum Thema "Der Einfluss der perineuronalen Netze auf die Aggregation und Ausbreitung des Tauproteins in der Alzheimer-Krankheit". Aus der Professur von Prof. Dr. Josef Käs erhält Paul Mollenkopf ein Stipendium für seine Forschung zum Thema "Der Einfluss von Einzelfilament-Strukturen auf komplexe zelluläre Netzwerke auf Basis von DNA-Nanotechnologie". Der Physiker Alexander Holm, Doktorand bei Prof. Dr. Stefan Mayr,  erhält die Förderung für seine Promotion zur "Untersuchung elektrischer Leitfähigkeit neuartiger dotierter nanoporöser TiO2 Neuroelektroden".

Prof. Dr. T. Arendt, Prof. Dr. J. Käs, Prof. Dr. S. Mayr

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letzte Änderung: 20.02.2018 

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Geschäftsführerin
Dr. Svenne Eichler

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