Lehrpraxis im Transfer plus  

Lehrpraxis im Transfer plus

LiT.Shortcuts | Wintersemester 2018/19

In den LiT.Shortcuts erhalten Sie die Möglichkeit, Ihr didaktisches Repertoire um fachspezifische und fachübergreifende Aspekte zu erweitern. Die LiT.Shortcuts sind spezielle Kurzworkshops, die aktiv Lehrende als Multiplikator*innen einbeziehen. Diese Weiterbildungsangebote können als Fachworkshops im Rahmen des Sächsischen Hochschuldidaktik-Zertifikats angerechnet werden.

18.10.2018 | 13:00-16:15 Uhr

LiT.Shortcut: Planspiele in der Lehre

Simulationsspiele entstammen dem strategischen Planen, das auf Szenarien basiert. Sie sind spielerische, interaktive und partizipative Formate, um vielfältige Kompetenzen anzusprechen. Sie reichen von einfachen, improvisierten Rollenspielen bis hin zu komplexen Simulationen, die mehrere Tage oder Wochen beanspruchen.

Simulationsspiele beziehen sich entweder auf die prototypische Nachbildung realexistierender Situationen oder Anlässe (Simulation), oder beispielhafte Szenarien grundlegender Probleme oder Konflikte (Planspiel). Der Einsatz von Planspielen als Lehr-Lern-Arrangement im akademischen Kontext ist zumindest im deutschen Wissenschaftssystem verhältnismäßig neu, gewinnt jedoch zunehmend an Bedeutung. Denn Planspiele sprechen wirkungsvoll unsere menschliche Spielneigung als homo ludens an. Ferner fordern sie dringend benötigte Wissenschaftsfreiheit ein. Sie ermöglichen neuartige, innovative gleichsam flexible Lernarrangements. Angesichts curricularer Anforderungen stellt deren Umsetzung häufig eine Herausforderung für Lehrende dar.

Das Shortcut lädt dazu ein, Planspiele vermehrt in der Lehrpraxis einzusetzen, Erfahrungen auszutauschen und formatspezifische Fragen, beispielsweise zu Bewertung/Evaluierung, Setting, Zeitbedarf etc., zu diskutieren.

Lernziele:

  • Die Teilnehmenden lernen die Methode des Planspiels kennen.
  • Die Teilnehmenden können das Planspiel gezielt in ihrer eigenen Lehre einsetzen.
  • Die Teilnehmenden kennen die Kompetenzen, die das Planspiel fördert und setzen es entsprechend in der eigenen Lehre ein.

Ort: Villa Tillmanns, Wächterstraße 30, 04107 Leipzig - Seminarraum im EG

Arbeitseinheiten: 4 AE

Dozent_in: Dr. Martin Gerner

13.12.2018 | 13:00-16:15 Uhr

LiT.Shortcut: Vielfalt begegnen – diversitätsorientierte Lehre gestalten

Lehren und Lernen ist niemals gleich, sondern unterscheidet sich von Veranstaltung zu Veranstaltung, von Lehrenden zu Lehrenden, von Lehrenden zu Lernenden und auch von Lernenden zu Lernenden. Denn Lehr- und Lernprozesse werden durch die Vielfalt der Individuen, die in jeder Veranstaltung-, Beratungs- oder Prüfungssituation beteiligt sind, aber auch durch Inhalte, Lehrkonzepte, Medien und Interaktionen immer wieder anders sein.

Lehrende haben unterschiedliche Perspektiven auf ihre Fachinhalte, praktische Erfahrungen mit dem Einsatz von Methoden und Medien und kennen Studierende mit sehr unterschiedlichem Lernverhalten. Diese Vielfalt begründet sich aus der Perspektiven des/der Lehrenden bspw. auf das Vorwissen, die Motivation, die Lernstrategien der Studierenden. Doch es gibt auch weniger offensichtliche Aspekte, die ebenfalls Teil der individuellen Bedingungen der Lernenden sind.

Heterogenität, die einem in Lehre und Beratung begegnet, zeigt sich sowohl als persönliche Merkmale wie z.B. in der sozialen Herkunft, Geschlecht und Gender, religiöse Orientierung, Lebensform und Alter, als auch in bildungsbiographischen Merkmalen wie Studien- und Berufserfahrungen oder fachlichen und übergreifenden Kenntnissen und Fähigkeiten in methodischen und sozial-interaktiven Prozessen. Sie erarbeiten sich modellgestützt Ansatzpunkte für Ihre diversitätssensible Lehre.

Unterstütz durch verschiedene Methoden, lernen Sie Ihre Lehrpraxis unter neuen Perspektiven zu sehen und diversitätssensibel zu gestalten.

Lernziele:

  • Die Teilnehmenden lernen Situationen aus Ihrem Lehralltag unter Diversitätsgesichtspunkten zu analysieren.
  • Die Teilnehmenden lernen ihr aktuelles Lehrprofil im Hinblick auf Diversität zu reflektieren.
  • Die Teilnehmenden lernen ihre Lehre diversitätssensibel zu planen und zu gestalten.

Ort: Villa Tillmanns, Wächterstraße 30, 04107 Leipzig - Seminarraum im EG

Arbeitseinheiten: 4 AE

Dozent_in: Prof. Dr. Frank Linde, TH Köln

10.01.2019

LiT.Shortcut: Fachliches Lernen durch gesellschaftliches Engagement (4AE)

Hochschullehre wird nicht selten als theorielastig beschrieben. Hier wird gezeigt, wie Lernen an Hochschulen gesellschaftlich engagiert, anwendungsorientiert und fachlich vertiefend möglich ist.

Weitere Informationen zum Shortcut folgen in Kürze.

Arbeitseinheiten: 4 AE

Dozent_in: Dr. Susanne Volkmar & Michaela Vitzky

17.01.2019 | 13:00-16:15 Uhr

LiT.Shortcut: Selber denken macht schlau! - Aktivierende Methoden für Rechenübungen (4 AE)

Zu den wesentlichen Zielen einer Übung gehört es, die Studierenden zu befähigen, Problemstellungen selbständig zu analysieren und zu lösen. Dazu ist es wichtig, dass sie sich aktiv mit den Inhalten der Vorlesung und der Übung auseinandersetzen und nicht nur passive Wissensempfänger sind. Jedoch werden Übungsleiterinnen und Übungsleiter immer wieder mit dem Problem konfrontiert, dass Studierende nicht mitarbeiten und keine Rückmeldung zum Erkenntnisstand während der Übung geben. Um dem zu begegnen, existiert eine Vielzahl von aktivierenden Lehr-Lern-Methoden: von kurz und knackig bis semesterbegleitend. Ausgewählte Methoden werden vorgestellt, diskutiert und in konkrete Ideen für die eigenen Lehrveranstaltungen überführt.

Lernziele:

  • Die Teilnehmenden kennen aktivierende Lehr-Lern-Methoden.
  • Die Teilnehmenden sind in der Lage, abhängig von ihren Zielen und Rahmenbedingungen (Anzahl Übungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, Raum, Stoff) geeignete Methoden auszuwählen und durchzuführen.
  • Die Teilnehmenden sind ermutigt, Neues auszuprobieren und selbst Erfahrungen zu machen.

Ort: Universität Leipzig, Augustusplatz 10, 04109 Leipzig - Raum A 520

Arbeitseinheiten: 4 AE

Dozent_in: Dr. Daniel Tillich

Anmeldung per Mail an: lehrpraxis-im-transfer(at)uni-leipzig.de

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Tagung – Nonverbale und verbale Kommunikation im Lehramt – 09.03.2019

Hintergrund

Der Lehrer*innenberuf gestaltet sich vor allem als kommunikativer Beruf. Bereits 2004 wurden in den Standards der Kultusministerkonferenz Kommunikation, Interaktion und Konfliktbewältigung als grundlegende Elemente der Lehr- und Erziehungstätigkeit benannt. Die Entwicklung von professionellen kommunikativen Handlungsmöglichkeiten sollte darum einen festen Platz in der Aus-und Weiterbildung von Lehrkräften einnehmen.

Ziele und Arbeitsfelder

Im Format einer Tagung wollen wir zu einem Austausch über didaktische Konzepte und Methoden, Lehrangebote und deren Integration in die Struktur der jeweiligen Ausbildungsinstitution anregen. Darüber hinaus sollen sich die Teilnehmer*innen mit einigen methodischen Ansätzen zur Kommunikation im Lehramt näher vertraut machen, eigene Lehrkonzepte präsentieren und fachliche Themen diskutieren können.

Aus dieser ersten interdisziplinären Tagung, soll die Bildung eines Netzwerks angeregt werden, das zu zweijährig stattfindenden Konferenzen einlädt. Dieses soll nicht an der Universität Leipzig verortet sein, sondern bundesweit in verschiedenen Hochschulen, stattfinden, die sich als Mitglieder des Netzwerks sehen.

Weitere Informationen und den call for presentations finden Sie unter www.zls.uni-leipzig.de/kommunikationimlehramt.html

Ansprechpartner_in

Susanne Krämer, susanne.kraemer(at)uni-leipzig.de, Tel.: 0341 97 30 483

Tag der Lehre 4 | 07. November 2018

Am 07. November 2018 wird zum 4. Mal der Tag der Lehre der Universität Leipzig stattfinden, zu die Lehrenden, Studierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Leipziger Hochschulen herzliche eingeladen sind. In diesem Jahr lautet das Leitmotiv des Tages „Leipzig.Lehre.Leidenschaft. #digitaLE“.

Der digitale Wandel hat unsere Universität mittlerweile auf allen Ebenen durchdrungen und eröffnet vielfältige Potenziale zur Weiterentwicklung der Strukturen und Arbeitsweisen. Entsprechend bilden Fragen zur Digitalisierung der Lehre und des Lernens den Schwerpunkt des Tages der Lehre. An der UL existiert eine vielfältige Praxis guter Lehre, die an diesem Tag in den Fokus gerückt werden soll. Der zielführende Einsatz von digitalen Medien in der Lehre, aber auch Konzepte zur digitalen Unterstützung von Lehre und Studium stehen dabei im Vordergrund. Aktuelle fachspezifische und fächerübergreifende Fragen von Studium und Lehre bilden einen weiteren wichtigen Bestandteil.

Abgerundet wird der diesjährige Tag der Lehre durch eine Postersession in der Konzepte und Tools zur digitalen Unterstützung von Lehre und Studium sowie digital gestützte Lehrformate und Lernszenarien vorgestellt werden.

Ausführliche Informationen zum Tag der Lehre finden Sie in Kürze hier.

Die Anmeldung ist ab dem 25.09.2018 möglich. So Sie sich bereits jetzt anmelden oder bei Öffnung des Anmeldeportals eine Erinnerung erhalten wollen, genügt eine kurze Mail an: tag.der.lehre[at]uni-leipzig.de.


letzte Änderung: 20.09.2018 

Kontakt

Dr. Katrin Rockenbauch
Fachbereiche Geistes- und Sozialwissenschaften
Telefon: +49 341 97-30013
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Dr. Thomas Gloy
Fachbereiche Geistes- und Sozialwissenschaften
Telefon: +49 341 97-32096
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Caroline Mehner
Mediendidaktik
Telefon: +49 341 97-32216
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Cornelia Grunert
Fachbereiche MINT & LifeScience
Telefon: +49 341 97-30061
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Anita Sekyra (in Elternzeit)
Fachbereiche Geistes- und Sozialwissenschaften
Telefon: +49 341 97-32096
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Adresse

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