Das strategische Forschungsfeld umfasst vier Profilbereiche, die die Grundlagen für Leben und Gesundheit von Mensch, Natur und Umwelt erforschen. Dabei arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Lebens-, Natur-, Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Informatik zusammen, um Grundlagen- und angewandte Forschung sowie deren Transfer in die Gesellschaft voranzubringen.

Zivilisationserkrankungen

Grafik: Daniel Janetzki / Visionauten

Einflüsse der Zivilisation auf den Menschen

Einflüsse der Zivilisation sind begünstigende Faktoren oder gar Ursachen für funktionelle und organische Erkrankungen des Menschen. Die genauen Mechanismen, die zu den „modernen“ Erkrankungen oder „Zivilisationserkrankungen“ führen, sind noch nicht vollständig aufgedeckt. Ihre Erforschung ist das zentrale Ziel dieses Profilbereichs.

Die beteiligten Einrichtungen stammen aus den Natur- und Lebenswissenschaften sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie sind durch ihre gemeinsame Arbeit in große Forschungsverbünde eingewoben.

Der Forschungsschwerpunkt liegt auf Wechselwirkungen zwischen Entzündungen, Stoffwechsel und Regenerationsprozessen und deren Bedeutung für lebensstilbedingte Krankheiten, auch Zivilisationserkrankungen genannt. Einen besonderen Fokus richtet unsere Universität hierbei auf die Erforschung der Zivilisationskrankheit Adipositas. Aber auch zahlreiche Projekte der Krebsforschung sind im Forschungsprofilbereich Zivilisationserkrankungen vernetzt.

Die Forschenden entwickeln innovative Therapien, individuell angepasste Präventionsmaßnahmen sowie kampagnenbasierte Gesundheitsempfehlungen. Die Grundlage dafür bildet eine hervorragende biomedizinische, psychologische und soziokulturelle Verbundforschung. Auf der Basis erfolgreicher Drittmittelprojekte des Forschungsprofilbereichs soll ein internationales Referenzzentrum für integrative Adipositasforschung entstehen.

Adipositas-Simulation bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2018.
Adipositas-Simulation bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2018, Foto: Christian Hüller

SFB 1052: Mechanismen der Adipositas

Der Sonderforschungsbereich „Mechanismen der Adipositas“ umfasst drei Schwerpunkte der Adipositasforschung: Überernährung, Fettverlagerungen und Entzündung des Fettgewebes sowie die veränderte Adipokinsekretion. Ziel ist es, die Mechanismen, die zu extremem Übergewicht führen, besser zu verstehen. Die Absolventinnen und Absolventen des integrierten Graduiertenkollegs „Obesity Mechanisms“ eignen sich die gewonnenen Erkenntnisse der Adipositas-Forschung sowie zusätzliche praktische Fähigkeiten an, was sie für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere rüstet.

SFB-Sprecher Professor Matthias Blüher bei der Bauchumfangvermessung in der AdipositasAmbulanz. Foto: Christian Hüller

 

TRR 152: Steuerung der Körperhomöostase durch TRP-Kanal-Module

Der Transregio 152 „Steuerung der Körperhomöosthase durch TRP-Kanal-Module“ sucht nach neuen fallspezifischen Behandlungsmöglichkeiten bei Krankheiten im Zusammenhang mit dysfunktionalen TRP (engl. für transient receptor potential channels), beispielsweise chronische Schmerzen. Die Forschenden arbeiten dafür an einer Re-Klassifikation und Neudefinition der bekannten TRP-Kanäle.

TRR 67: Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen- und Hautgewebe – vom Material zur Klinik

Der Transregio 67 „Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen- und Hautgewebe – vom Material zur Klinik“ erforscht die Entwicklung neuartiger funktioneller Biomaterialien zur Verbesserung der Knochen- und Hautregeneration in einer alternden, mehrfacherkrankten Bevölkerung.

Klinische Studie: Multizentrische, randomisierte, kontrollierte Studie zum Vergleich des Gewichtsverlusts mit einem endoskopischen Dünndarmbypass versus Magenballon versus einer Scheinintervention

Die klinische Studie zum Vergleich des Gewichtsverlusts mit einem endoskopischen Dünndarmbypass versus Magenballon versus einer Scheinintervention vergleicht Scheinendoskopien mit eingesetzten Magenballons und dem Dünndarmbypass zur Behandlung von Fettleibigkeit.

FORCE – Imaging the Force of Cancer

Professor Josef Alfons Käs (Peter Debye Institut für Physik der weichen Materie)

CULPRIT-SHOCK – Multivessel versus culprit lesion only percutaneous revascularization in patients with acute myocardial infarction complicated by cardiogenic shock

Professor Joachim Thiery (Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik)

METACARDIS – Metagenomics in Cardiometabolic Diseases

Professor Michael Stumvoll (Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie)

Folgende Projekte mit einer Fördersumme ab 500.000 Euro werden von einem Bundesministerium gefördert.

Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen

Wissenschaftliche Leitung: Professor Michael Stumvoll (Medizinische Fakultät/Universitätsklinikum, Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie)

Das IFB erforscht und behandelt krankhaftes Übergewicht (Adipositas) und seine begleitenden Erkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Es ist ein gemeinsames Zentrum der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig - gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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SONO-RAY – Kombinationstherapie für Tumoren mit Magnetresonanz-geführtem fokussiertem Ultraschall und Strahlentherapie

Projektleitung: Professor Andreas Melzer (Medizinische Fakultät/Universitätsklinikum, Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS))

Im vom BMBF geförderten Projekt SONO-RAY wird in Leipzig ein interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt zum Thema fokussierter Ultraschall aufgebaut. Durch die Kombination von Strahlentherapie und fokussiertem Ultraschall wollen Forscher Tumorerkrankungen in Zukunft effektiver behandeln.

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nutriCARD – Kompetenzcluster für Ernährung und kardiovaskuläre Gesundheit

Projektleitung: Professor Peggy Braun (Veterinärmedizinische Fakultät, Institut für Lebensmittelhygiene)

Rund 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen erforschen im Kompetenzcluster nutriCARD die Mechanismen ernährungs- und altersbedingter Erkrankungen und entwickeln im Ergebnis herzgesunde Lebensmittel. Im ganzheitlich konzipierten Projekt entwickelte Verbraucherschulungen verbessern langfristig Ernährungswissen und -verhalten der Bevölkerung.

Weitere Informationen:

Webseite - nutriCard
ProjekTSEITE DES BMBF

 

NWG INDRA: Ein Modell der Stammzellnische des Darms: Entwicklung, Regeneration und Alterung

Projektleitung: Dr. Jörg Galle (Medizinische Fakultät, Interdisziplinäres Zentrum für Bioinformatik)

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e:Med CAPSyS - Modellierung der ambulant erworbenen Pneumonie

Projektleitung: Professor Markus Löffler (Medizinische Fakultät, Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie)
CAPSyS ist ein interdisziplinär angelegter Forschungsverbund, der Ursachen und Verlaufsformen der schweren Lungenentzündung untersucht.

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STOP-NUC: Definierte Dauer einer Nukleosidanaloga-Therapie bei HBeAg-negativen Patienten mit chronischer Hepatitis B: eine randomisierte Studie

Projektleitung: Dr. Florian van Bömmel (Medizinische Fakultät/Universitätsklinikum, Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie und Rheumatologie)

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SysMedOs – Integration von Oxidativem Stress in eine systemmedizinische  Betrachtung von Fettleibigkeit und deren Komplikationen

Projektleitung: Dr. Maria Fedorova (Fakultät für Chemie und Mineralogie, Institut für Bioanalytische Chemie)

Die vom BMBF geförderte Nachwuchsgruppe SysMedOs erforscht die Verhaltensweisen unterschiedlich oxidierter Versionen von Lipiden und Proteinen bei Fettleibigkeit. Die Forschungen ermöglichen eine systemmedizinische Betrachtung metabolisch gesunder und erkrankter Fettleibigkeits-Phenotypen.

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Zur weiteren Erforschung von Magenkrebs werden am Krebszentrum Leipzig von zirka 500 Patienten Gewebeproben und Daten zur Behandlung und zum Erkrankungsverlauf gesammelt, um verlässliche, statistisch aussagefähige Ergebnisse zu erhalten. Finanziert wird das Teilprojekt des Konsortiums SYS-Stomach durch das BMBF.

Prof. Dr. Matthias Blüher

Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie

Liebigstraße 20
04103 Leipzig

Tel.: +49 341 97-15984
Fax: +49 341 97-22439

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Prof. Dr. Wieland Kiess

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin

Liebigstraße 20a
04103 Leipzig

Tel.: +49 341 97-26000
Fax: +49 341 97-26009

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Nachhaltige Systeme und Biodiversität

Grafik: Daniel Janetzki / Visionauten

Zwei große Herausforderungen unserer Zeit, die Transformation der Energiesysteme und der nachhaltige Umgang mit der Ressource Biodiversität, stehen im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten dieses Profilbereichs.

Das Forschungsinteresse liegt in der Entwicklung umweltfreundlicher katalytischer Verfahren, der Identifikation innovativer Technologien und von Lösungsstrategien für die Energiegewinnung sowie auf den Grundlagen zur Erhaltung der Biodiversität. Ziel ist die Verknüpfung dieser drei Bereiche der Nachhaltigkeitsforschung:

  1. Wie lassen sich ökonomisch effiziente Energielandschaften so gestalten, dass sie auch Biodiversität und Ökosystem-Dienstleistungen maximieren?
  2. Wie kann die Nutzung von Biomasse als Rohstoff-Basis durch neue Katalyseverfahren optimiert werden?
  3. Welche Synergien gibt es zwischen den Zielen und Mechanismen der Klima- und der Biodiversitäts-Konventionen?

Das Spektrum der Ansätze reicht von der Laborentwicklung über Prognosemodelle bis hin zu ökologischen Großversuchen auf der Landschaftsskala.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert einen Vielzahl an Projekten unserer Universität in Kooperation mit anderen Wissenschaftsinstitutionen. Die wichtigsten Verbundprojekte im Bereich „Nachhaltige Systeme und Biodiversität“ sind folgende:

Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig

Unsere Universität beheimatet aktuell im Verbund mit der Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Friedrich Schiller-Universität Jena (FSU), sowie dem Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig. Forscherinnen und Forscher aus über 30 Nationen befassen sich seit 2012 mit dem größtenteils schädigenden Einfluss des Menschen auf die Artenvielfalt und erarbeiten die wissenschaftliche Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit der Biodiversität unseres Planeten.

TRR 172: Arktische Verstärkung

Mit dem Transregio 172 forschen wir erstmals in Deutschland systematisch und im großen Maßstab auf dem Gebiet der „Arktischen Klimaveränderungen (AC)³“. Ziel der breit angelegten Forschungskooperation mit der Universität Bremen, der Universität zu Köln, dem Alfred-Wegener-Institut sowie dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung ist es, die Klimaentwicklung in der Arktis mit verschiedenen Methoden und über längere Zeiträume zu beobachten. Anhand der Beobachtungen von Messinstrumenten auf Satelliten, Flugzeugen, luftgetragenen Ballonplattformen und Forschungsschiffen und der Ergebnisse ausgewählter bodengebundener Mess-Stationen entwickeln die Forscherinnen und Forscher die Verlässlichkeit von Modellen zur Vorhersage der beobachteten Erwärmung in der Arktis weiter.

Arktisexpedition mit einem Forschungsschiff in 2017
Arktisexpedition in 2017 mit Eisbrecher Polarstern. Foto: Dr. Marlen Brückner / Institut für Meteorologie

 

SFB 762:  Funktionalität oxidischer Grenzflächen

Beim Sonderforschungsbereich 762 „Funktionalität oxidischer Grenzflächen“ steht die Herstellung und Charakterisierung oxidischer Heterostrukturen mit verschiedenen Komponenten im Mittelpunkt. Forschende aus Physik und Chemie entwickeln gemeinsam diese neuen Materialien mit ferroelektrischen, magnetischen, halbleitenden und isolierenden Eigenschaften. Das 2008 etablierte Verbundprojekt mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg befindet sich zurzeit in der dritten Förderperiode. Professor Marius Grundmann vom Felix-Bloch-Institut für Festkörperphysik ist einer der beiden stellvertretenden Sprecher des Projekts.

FOR 1451:  Exploring mechanisms underlying the relationship between biodiversity and ecosystem functioning 

Basierend auf den Ergebnissen eines Biodiversität-Langzeitexperiments in Jena werden Mechanismen untersucht, die dem Einfluss von Pflanzendiversität auf Ökosystemprozesse zugrunde liegen. Sechzig häufige Pflanzenarten mitteleuropäischer Glatthafer-Wiesen wurden hierbei ausgesucht. Professor Nico Eisenhauer vom Forschungszentrum iDiv ist Sprecher dieser Forschungsgruppe.

FOR 891:  The role of tree and shrub diversity for production, erosion control, element cycling, and species conservation in Chinese subtropical forest ecosystems

Die chinesisch-europäische Forschungsgruppe mit Sprecherschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat ein neues Experiment zu Biodiversitäts- und Ökosystemfunktionen in den subtropischen Wäldern Chinas gestartet. Ziel dieses Projekts ist die Analyse des Einflusses von Baum- und Strauchdiversität auf Ökosystemfunktionen und Dienstleistungen. Professor Christian Wirth unterstützt in einem Teilprojekt das Datenmanagement. Dr. Andreas Schuldt untersucht in seinem Teilprojekt die Bedeutung von Herbivorien als Vermittler von ökosystemaren Funktionen in artenreichen Wäldern.

SPP 1294: Atmosphären- und Erdsystemforschung mit dem Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft)

Das Infrastruktur-Schwerpunktprogramm HALO wird von Professor Manfred Wendisch am Leipziger Institut für Meteorologie koordiniert. HALO ist ein Forschungsflugzeug, das die Projektpartner bei Untersuchungen zu Atmosphärenprozessen, Erdbeobachtungen und Klimaforschung unterstützt.

Blick über die Wolken vom Forschungsflugzeug HALO
Über den Wolken: Atmosphärenforschung mit dem Forschungsflugzeug HALO, Foto: Manfred Wendisch

Der Europäische Forschungsrat (ERC) und der Europäische Sozialfonds (ESF) fördern aktuell zwei Projekte von Leipziger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in diesem Forschungsprofilbereich:

ERC Starting Grant: P4SB – From Plastic waste to Plastic value using Pseudomonas putida
Leitung: Professor Nico Eisenhauer (iDiv)

ESF-Projekt: S2DES Smart Sensor-based Ecosystem Services
Leitung: Professor Rainer Alt ­(Institut für Wirtschaftsinformatik) 

 

Professor Nico Einsenhauer (iDiv) bei der Arbeit im Labor
ERC-Preisträger Professor Nico Eisenhauer (iDiv) bei der Arbeit im Labor, Foto: Christian Hüller

Ministerien wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördern eine Reihe an Projekten unserer Universität. Bedeutende Projekte mit einer Fördersumme über 500.000 Euro sind die Folgenden.

BIOPASS: Bild-, Ontologie- und Prozessgestützte Assistenz für die minimal-invasive endoskopische Chirurgie
Teilprojekt: Ontologie-basierte Informationsintegration und automatische Nutzeradaptation

Projektleitung: Professor Thomas Neumuth (Medizinische Fakultät/Universitätsklinikum, Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS))

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ENEFF – Gemeinsam auf dem Weg in die energieeffiziente urbane Moderne

Projektleitung: Professor Thomas Bruckner (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement)

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InnoProfile-Transfer Nachwuchsgruppe Stiftungsprogfessur: Entwicklung eines Logistik Service Engineering and Managment Ansatzes für die Mehrwertlogistik (LSEM)

Projektleitung: Dr. Ludwig André (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Institut für Wirtschaftsinformatik)

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PREsTiGE – Service Engineering für Collaborative BPaaS

Projektleitung: Professor Bogdan Franczyk (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Institut für Wirtschaftsinformatik)

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WindNODE – Das Schaufenster für intelligente Energie aus dem Nordosten Deutschlands. Analyse, Design und Simulation von marktbasierten Instrumenten zur Integration von netzdienlichen Flexibilitäten in intelligente Energieversorgungssysteme mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien.

Projektleitung: Professor Thomas Bruckner (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement)

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Die VolkswagenStiftung fördert Dr. Carsten Meyer, einen am iDiv beheimateten Wissenschaftler unserer Universität, mit einem Freigeist-Stipendium.

Freigeist Fellowship: Modelling the Socioeconomic Forces behind 21st Century Biodiversity Loss: A Macroscopic Approach to turn Complexity into Opportunities for Action

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Die International Max Planck Research School "The Leipzig School of Human Origins" (IMPRS LSHO) ist ein einzigartiges Doktorandenprogramm, das verschiedene Disziplinen zur Erforschung der Evolutionsgeschichte und Herkunft des Menschen und von anderen Primaten kombiniert. Die Leipzig School of Human Origins ist eine Kooperation von Universität Leipzig und Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie.

Prof. Dr. Thomas Bruckner
Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement

Grimmaische Straße 12
04109 Leipzig

Tel.: +49 341 97-33516
Fax: +49 341 97-33538

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Prof. Dr. Roger Gläser
Institut für Technische Chemie

Linnéstraße 3
04103 Leipzig

Tel.: +49 341 97-36300
Fax: +49 341 97-36349

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Prof. Dr. Christian Wirth
Institut für Biologie

Johannisallee 21 — 23
04103 Leipzig

Tel.: +49 341 97-38591
Fax: +49 341 97-38549

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Mensch und Gehirn

Grafik: Daniel Janetzki / Visionauten

Der Forschungsprofilbereich untersucht die Grundlagen der Leistungen des Nervensystems, darunter Bewegungskontrolle, Sprache, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Gedächtnis sowie deren Veränderlichkeit.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen spezifische Aspekte des menschlichen Verhaltens und des menschlichen Gehirns, die frühkindliche und evolutionäre Entwicklung sowie neurologische und psychiatrische Erkrankungen wie Depression, Demenz, Schlaganfall, Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen. Wie wird die Ausschüttung von Nervenbotenstoffen gesteuert, wie erholt sich das Gehirn von Schlaganfällen? Was haben der Winterschlaf und die Alzheimerkrankheit gemeinsam? Der Profilbereich „Mensch und Gehirn“ bündelt die Erforschung des Gehirns, seiner Erkrankungen und neuer Behandlungsmöglichkeiten.

SFB 1052: Mechanismen der Adipositas
Seit 2013 untersucht der Sonderforschungsbereich „Mechanismen der Adipositas“ drei zentrale Forschungsschwerpunkte: Überernährung, Fettverlagerungen und Entzündung des Fettgewebes sowie die veränderte Adipokinsekretion. In Kooperation mit ihren drei Partnereinrichtungen, dem Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS), dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und der Ben-Gurion-Universität des Negev (Israel), streben die Forscherinnen und Forscher danach, zum Verständnis dieser multifaktoriellen und gesellschaftlich relevanten Erkrankung Adipositas beizutragen.

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SFB 1270: Elektrisch aktive Implantate – ELAINE
Die soziale und sozioökonomische Relevanz regenerativer Therapien steigt mit dem rapiden Alterungsprozess der europäischen Bevölkerung konstant an. Das Forschungsvorhaben „ELAINE“ – geleitet durch die Universität Rostock – konzentriert sich auf neuartige, elektrisch aktive Implantate, die für die Regeneration von Knochen und Knorpel eingesetzt werden sollen.
Professorin Angelika Richter vom Institut für Pharmakologie, Pharmazie und Toxikologie der Universität Leipzig ist Co-Leiterin eines Teilprojektes mit Fokus auf tiefe Hirnstimulation in Dystoniemodellen.

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SPP 1757: Funktionelle Spezialisierung von Gliazellen als kritische Determinanten der Hirnaktivität
Ziel des Schwerpunktprogramms 1757, das von Professor Thomas Magin am Institut für Biologie koordiniert wird, ist es, die Gliazellenspezialisierung zu verstehen und ihre Rolle im Säugetiergehirn aufzuklären.

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Die International Max Planck Research School on Neuroscience of Communication: Function, Structure, and Plasticity “Neuroscience of Communication: Function, Structure, and Plasticity" (NeuroCom)

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Prof. Dr. Jens Eilers

Carl-Ludwig-Institut für Physiologie
Medizinische Fakultät
Universität Leipzig

Liebigstraße 27
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-15520
Telefax: +49 341 97-15529

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Prof. Dr. Marc Schönwiesner

Institut für Biologie

Talstr. 33 
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-36723
Telefax: +49 341 97-36848 

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Molekulare und zelluläre Kommunikation

Grafik: Daniel Janetzki / Visionauten

Die Erforschung komplexer Vorgänge in Zellen steht im Mittelpunkt des Forschungsprofilbereichs „Molekulare und zelluläre Kommunikation“.

Die Kommunikation zwischen Molekülen, die Wechselwirkungen von Zellen untereinander und von Molekülen mit Zellen sind wesentliche Grundlagen des biochemischen Austauschs von Informationen. Ziel des Profilbereichs ist es, diese Wechselwirkungen zu erkennen, zu charakterisieren und zu verstehen. Dem nähern sich die Forschenden aus verschiedenen Blickwinkeln: Warum verändert sich eine Zelle? Wie reagiert diese bei bestimmten Einflüssen von außen? Dazu werden sowohl menschliche als auch tierische Zellen untersucht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befassen sich zum Beispiel mit den Krankheitsbildern Krebs und Adipositas sowie mit der Wundheilung. Ihre Forschungsergebnisse sollen zur Entwicklung neuer Medikamente und Therapien beitragen.

SFB 1052: Mechanismen der Adipositas
Seit 2013 untersucht der Sonderforschungsbereich „Mechanismen der Adipositas“ drei zentrale Forschungsschwerpunkte: Überernährung, Fetteinlagerungen und Entzündung des Fettgewebes sowie die veränderte Adipokinsekretion. In Kooperation mit ihren drei Partnereinrichtungen, dem Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und der Ben-Gurion-Universität des Negev (Israel), streben die Forschenden danach, zum Verständnis dieser multifaktoriellen und gesellschaftlich relevanten Erkrankung Adipositas beizutragen.

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TRR 67: Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen- und Hautgewebe – vom Material zur Klinik
Die deutliche Zunahme von Patienten mit Knochendefekten und chronischen Wunden, bedingt durch die demografische Entwicklung in Deutschland und anderen Industrienationen, erfordert die Entwicklung neuartiger funktioneller Biomaterialien zur Verbesserung der Knochen- und Hautregeneration. Daher verfolgt der Transregio 67 „Funktionelle Biomaterialien“ das Ziel, neuartige funktionelle Biomaterialien auf Basis artifizieller extrazellulärer Matrix zu entwickeln und zu untersuchen. Das Kooperationsprojekt mit der Technischen Universität Dresden beinhaltet sowohl Projekte, die vorwiegend materialwissenschaftlich/chemisch orientiert sind (Projektbereich A), als auch solche mit zellbiologischer und klinischer Ausrichtung (Projektbereich B). Der Projektbereich „T – Transfer“ fördert die Entwicklung hin zur klinischen Translation. Das integrierte Graduiertenkolleg „Matrixengineering“ bereitet die im Transregio beschäftigten Promovendinnen und Promovenden im Rahmen einer strukturierten Doktorandenqualifizierung durch vertiefende Ausbildungsmodule auf ihre spätere Forschungsarbeit vor und vernetzt die einzelnen Teilprojekte inhaltlich und methodisch.

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Forschungsarbeit in der Graduiertenschule „Matrixengineering“. Foto: Anett Albrecht
Forschungsarbeit in der Graduiertenschule „Matrixengineering“, Foto: Anett Albrecht

 

GRK 2324: Tree Diversity Interactions (TreeDi)

Das internationale Graduiertenkolleg „TreeDi – Tree Diversity Interactions: Die Rolle von Baum-Baum-Interaktionen in lokalen Nachbarschaften in subtropischen Wäldern“ des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig (iDiv) mit der University of Chinese Academy of Sciences (UCAS) in China erforscht, wie sich Baum-Baum Interaktionen in lokalen Nachbarschaften zu den beobachteten positiven Effekten von Baumarten-Reichtum auf ökosystemare Schlüsselfunktionen auswirken. Das internationale Qualifikationsprogramm sieht einen intensiven chinesisch-deutschen Kulturaustausch während eines sechsmonatigen Forschungsaufenthalts im Partnerland vor. Des Weiteren gibt es ein gemeinsames Doktoranden-Betreuungs-Komitee mit chinesischen und deutschen Projektleiterinnen und Projektleitern und eine enge Zusammenarbeit mit führenden Köpfen der Biodiversitätsforschung.

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FOR 2149: Elucidation of Adhesion-GPCR signaling
Adhäsions-G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCR) bilden eine große Klasse innerhalb der heptahelikalen Rezeptorsuperfamilie 7TM. Diese Rezeptoren haben sich in der Vergangenheit als essenzielle Komponenten unzähliger physiologischer Funktionen und als Schatztruhe für die moderne pharmakologische Intervention erwiesen. Adhäsions-GPCR sind im Gegensatz zur übrigen heptahelikalen Rezeptorfamilie die am wenigsten verstandene 7TM-Rezeptorklasse. Der Fokus der Forschungsgruppe „Aufklärung des Signalverhaltens von Adhäsions-GPCR“ liegt auf ungeklärten, grundlegenden Fragen zur Biologie von Adhäsions-GPCR mit besonderem Augenmerk auf die physiologischen und pharmakologischen Eigenschaften ihres Signalverhaltens.

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A multi-center randomized, placebo-controlled trial of mirabegron, a new beta3-adrenergic receptor agonist on left ventricular mass and diastolic function in patients with structural heart disease

HYMADE – Hybrid Drug Delivery Systems upon Mesoporous Materials, Self Assembled Therapeutics and Virosomes

 

SysMedOs – Integration von oxidativem Stress in eine systemmedizinische Betrachtung von Fettleibigkeit und deren Komplikationen

Projektleitung: Dr. Maria Fedorova (Fakultät für Chemie und Mineralogie, Institut für Bioanalytische Chemie)

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Prof.Dr. Annette Beck-Sickinger

Institut für Biochemie

Brüderstraße 34
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-36901

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Prof. Dr. Torsten Schöneberg

Institut für Biochemie

Johannisallee 30
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-22150

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