Welcome

Rector Professor Beate Schücking

9am–9.30am

Follow the opening – by Rector Professor Beate A. Schücking and Vice-Rector for Education and International Affairs Professor Thomas Hofsäss – live on Leipzig University’s YouTube channel (in German).

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Keynote

Sticker mit Aufschrift Lehre ist bunt

9.45am–10.45am

Follow a live stream of Claudia Bremer’s keynote: “Geblendet vom New Learning”. How can virtual opportunities productively enhance a physical campus university?
Professor Nicola Würffel will moderate the subsequent discussion.

Kick-Off Presentations

From 11.15am until 12.45pm, parallel sessions will present good practice experiences from recent semesters. You will soon be able to access the individual sessions and learn more about their contents.Please note that with the exception of session 3, the kick-offs will be held in German.

Dunkelrot Vollbild

Session 1

Expect practical examples on the topics of artificial intelligence, digital internships, and life skills. (DE)

Vollbild Orange

Session 2

The PraxisdigitaliS project offers insights into digitisation-related teaching and learning events. (DE)

Vollbild Gelb

Session 3

Learn about the Arqus Café as well as transnational MA programmes. (EN)

Vollbild Grün

Session 4

Introducing the Studierapp, the University Library, an online training platform and a text tool. (DE)

Vollbild Aquamarin

Session 5

Virtual reality, 360-degree streaming, and podcast and psychiatry. What are these terms all about? (DE)

Vollbild Lila

Session 6

Learn about sharing and interaction opportunities in the digital setting and the psychiatry podcast. (DE)

Deep Dives

Discussing topics at the Day of Teaching and Learning

1.45pm–3.15pm

Parallel sessions give you an opportunity to discuss submitted questions and work out solutions together. The descriptions can be found under the session links.

Topic Overview

Please note that with the exception of topic 6, the following deep dives will be held in German.

Wie erarbeitet man partizipativ eine fakultäre Digitalisierungsstrategie für die Lehre?

Prof. Dr. Rose Marie Beck, Prof. Dr. Thomas Heinen, Prof. Dr. Olaf Bärenfänger, Prof. Dr. Sonja Ganguin, Dr. Robert Reilein, Michaela Vitzky, Prof. Dr. Nicola Würffel

Alle Fakultäten der Universität Leipzig sind angehalten bis Ende 2022 eine Strategie zur Digitalisierung in der Lehre zu erarbeiten. Diese soll in den kommenden Jahren von den Lehrenden der jeweiligen Fakultät umgesetzt werden. Welche Wege und Arten der Beteiligung bei der Strategieentwicklung sind hilfreich und befördern die Umsetzung der Strategie in den folgenden Jahren? Wie kann das Spektrum an Positionen und Erfahrungen genutzt und konstruktiv in den Strategieentwicklungsprozess eingebunden werden? Welche weiteren Fragen sich in einem solchen Prozess stellen und wie sie zwei Pilotfakultäten an der UL bisher für sich gelöst haben, wird im Fokus dieser Veranstaltung stehen. Die Sportwissenschaftliche Fakultät sowie die Fakultät für Geschichte-, Kunst- und Regionalwissenschaften berichten über ihr Vorgehen und den bisherigen Prozess und kommen zu noch offenen Fragen mit Ihnen ins Gespräch.

 

Welche Herausforderungen ergeben sich bei der hybriden Lehre?

Prof. Dr. Michael Zwanzger

Im WS 2020/21 haben einige Dozentinnen und Dozenten der Juristenfakultät in dem kurzen Zeitraum bis zum Umspringen der Corona-Ampel auf „rot“ (Ende November 2020) hybride Lehrformate für großformatige Veranstaltungen (Vorlesungen) und Arbeitsgemeinschaften (Klassenstärke) angeboten. Die Planung und Durchführung dieser Veranstaltungen hat gezeigt, dass hybride Lehrformate didaktisch lohnend sind, aber in technischer und organisatorischer Hinsicht mehr Fallstricke bereithalten, als man vermuten würde. Der Beitrag geht vor allem auf diese technischen und organisatorischen Probleme ein und stellt ein Planungskonzept vor, das darauf abzielt, die Abhängigkeit von vorhandener Raumtechnik gering zu halten und daher auch in Räumen ohne eingebaute Hybridtechnik (oder als Plan B beim Ausfall vorhandener Hybridtechnik) eingesetzt werden kann. Organisatorisch geht es vor allem um Fragen der Teilnehmersteuerung zur bestmöglichen Auslastung der Raumkapazität, technisch um die Realisierung eines Setups, das in vertretbarer Zeit in eine Lehrraum auf- und abgebaut werden kann.

PD Dr. med. Maria Strauß, Dr. med. David Wozniak, Erik Scheller, Jakob Leue

Welchen Beitrag können Podcasts im Studium leisten?

Neben der Informationsfunktion können Podcasts einen weiteren wichtigen Bildungsbeitrag leisten, indem sie an Diskussionen zu fachbezogenen gesellschaftlich relevanten Themen nicht nur die Teilnahme der vor Ort eingeschrieben Studierenden ermöglichen, sondern prinzipiell weltweit Teilnehmer einbezogen werden könnten. Welche Konzepte gibt es bereits zu diesem Thema? Wie kann das im Rahmen von Lehrveranstaltungen der Universität Leipzig umgesetzt werden? Welche technische und Datenschutz-relevante Barrieren gilt es zu identifizieren und zu überwinden? Was sind die Gedanken der Studierenden und Lehrenden dazu? Gibt es Anwendungsbesonderheiten in der Medizin? Sind Podcasts auch in anderen Fächern anwendbar? Mit einem offenen Podium soll neben mitgebrachten Teilnehmen soll dieses moderne Medium im Bereich Hochschullehre gemeinsam erschlossen, besprochen und eingeordnet werden.

Geplante Teilnehmende: Maria Strauß - Oberärztin, Lehrbeauftragte Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie David Wozniak - Arzt in Weiterbildung, Produktion "Psychiatrie Podcast" Erik Scheller - Student Humamedizin Jakob Leue - Mediendesigner mit Expertise in Video- und Podcastproduktion + 4 weitere interessierte Teilnehmende aus dem Publikum.

Wie kann die Universität Leipzig Studierende beim Aufbau von Selbstorganisation und Selbstlernfähigkeit unterstützen?

Dr. Michael Hempel, Stefanie Wiemer (Tutoring-Kolleg)

Studierenden fällt der Übergang von der Schule an die Hochschule schon immer schwer. Das liegt v.a an den unterschiedlichen Arbeitsweisen und Anforderungen (klar umrissene Leistungsanforderungen vs. Selbstorganisation des Studiums). Die Bedeutung der Selbstorganisation für den Studienerfolg wächst zudem durch die zunehmende Digitalisierung der Lehre. In der Folge brauchen Hochschulen ein Eingangsmanagement für Studierende und die Curricula müssen neben dem Aufbau fachlicher Kompetenzen auch zunehmend den Aufbau sog. Schlüsselkompetenzen (u.a. Selbstorganisationsfähigkeit) bewusst adressieren (und nicht mehr nur voraussetzen oder im sog. hidden curriculum verstecken). Nur auf diese Weise können Studierende befähigt werden aktiv zu studieren und vorgegebene und eigene Ziele erreichen. Gelingt das, liegen die Mehrwerte gleichsam bei Studierenden, Lehrenden und der Hochschule als Organisation: Studierende studieren zielgerichtet und aktiv, Lehrende können die Verantwortung für das Lernen an Studierende abgeben und dialogisch lehren und Hochschulen steigern ihre Studienerfolgsquoten.

 

Wie können Studierende mithilfe von Online-Tools, im speziellen Boards- und Kartenwerkzeuge im Seminar aktiviert und der Austausch gefördert werden?

Julia Henschler, Katja Hornoff

Wie lässt sich sozialer Austausch im Studium digital organisieren? Welche Möglichkeiten gibt es, die Studierenden darin zu unterstützen, ihr (Selbst-)Studium zu strukturieren und soziale Interaktionen zu stärken. Wie können Studierende online zusammenarbeiten? Doch welche Tools gibt es, welche davon eignen sich für welche Lehr-Lern-Szenarien - und welche Software-Anwendungen sind datenschutzkonform? In diesem Beitrag zeigen wir die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten digitaler Pinnwände und Notizzettel zur aktivierenden Gestaltung von Lehre auf. Die Teilnehmenden bekommen Gelegenheit, ausgewählte Tools selbst auszuprobieren und können sich über eigene Erfahrungen, Ideen und unterschiedliche Anwendungsszenarien austauschen.

Wie kann Handlungskompetenz für nachhaltige Entwicklung bei Studierenden entwickelt werden?

Prof. Dr. Jürgen Vollmer, Dr. Jörg Schnauß, Dr. Annett Krüger

Im Rahmen der Leiptiger Initiative für Nachhaltige Entwicklung (LINE) werden transdisziplinäre Lehrformate in Bezug zu globalen gesellschaftlichen Herausforderungen gebündelt und dazu ein Curriculum für die Etablierung eines Zertifikates "Handlungskompetenz für Nachhaltige Entwicklung" entwickelt. Im Rahmen von Reallaboren soll dabei durch Heranführen an innovative Forschungen eine Handlungs- und Lösungskompetenz der Studierenden entwickelt werden. In diesem Workshop stellen wir die Frage, wie genau und in welcher Form diese Handlungskompetenz methodisch didaktisch entwickelt werden kann.

Die Konzeption und Durchführung der Reallabore soll im Rahmen des Workshops mit den Teilnehmenden diskutiert und die Wirksamkeit erzielter Ergebnisse anhand von Best-Practice Beispielen diskutiert werden.

 

Online Prüfen erledigt - und nun?

Stefanie Falck (E-Learning-Service)

In diesem Beitrag wird zur Frage gestellt, ob und wie die Potenziale von Auswertungen und die Weiterverwendung von Online-Prüfungen ausgeschöpft werden können.

 

Dieser Diskursbeitrag steht nur in englischer Sprache zur Verfügung.

What are the benefits and challenges of research based learning in the digital environment?

Dr. Steffi Marung, Dr. Jürgen Dinkel

Building on the Input Session on Good Practice Examples in the morning, Dr. Steffi Marung, Director of the Global Studies Program at the Global and European Studies Institute at Leipzig University, introduces some of the teaching projects developed at the institute for the international MA programs Global Studies and European Studies and invites for an exchange of experiences and expertise, on how to foster the interconnection between research and teaching in international MA programs.

For this session we particularly invite lecturers and managers of international study programs and transnational cooperation in teaching and learning as well as specialists in didactics, to share their insights on challenges and solutions for research-based learning in international study programs, and discuss the specific challenges of these regarding (but not exclusively) three questions:

  • Training the trainers: How to support and professionalize lecturers to develop and implement research-based learning projects in digital environments (also against the background of overlapping institutional contexts and limited resources)?
  • Making projects sustainable: How to integrate innovative projects into study programs on a permanent basis and thus make them productive for curriculum development?
  • Navigating transnational challenges: What are particular obstacles for research-based teaching in international programs and how to cope with them?

Different instruments for digital learning and digital research – including research tools for students and scholars in European and Global Studies, access to data and primary sources from different world regions, as well as communicating research – have turned out to be productive for us: motivating students and assisting them on their way to become researchers themselves as well as developing skills to communicate their findings. Digital environments can enhance the research skills of students and offer new ways for researchers to collaborate transnationally, to find new ways not only to investigate but practice transnational connections. But they are also time-consuming and confronted with a number of challenges in international study programs. How to cope with these and how to find sustainable solutions shall be at the center of this session.

Die "digitale Krise" als Hemmschwelle oder Innovationsmotor? Wie kann Fremdsprachenvermittlung in digital-präsentierten Mischformen gelingen?

PODIUMSDISKUSSION

Vor genau anderthalb Jahren, im Frühjahr 2020, musste rund um den Globus über Nacht von der bis dahin überwiegend als ,traditionellʼ betrachteten Präsenzlehre auf E-Learning umgestellt werden. Die damals oft mühsam und unter hohem Zeitdruck erworbenen Kenntnisse neuer Formen des Lehrens, Lernens und allgemein des Kooperierens am Bildschirm konnten sich in den folgenden Monaten festigen, was nicht zuletzt auch bedeutete, dass die Lehrenden in eine neue Phase des Vertrautwerdens mit den innovativen virtuellen Gegebenheiten. Schon jetzt steht fest: Die Digitalisierung hat das internationale Bildungswesen nicht einfach punktuell betroffen, sie wird es vielmehr nachhaltig verändern - die Trendwende hat schon begonnen.  
Im Podium wird die Vermittlung von Fremdsprachen am Beispiel des Deutschen als Fremdsprache (DaF) auf der akademischen Ebene ins Zentrum gestellt. Ausgehend von situationscharakteristischen Erfahrungen aus unterschiedlichen Ländern soll der Schwerpunkt der Diskussion auf die notwendige Entwicklung hin zu einem modernen, interaktiven universitären und schulischen DaF-Unterricht gelegt werden. Mögliche Teilthemen sind dabei: neue Unterrichtskonzepte, Authentizität von Texten und Situationen, eine modernisierte Lehrerbildung.
Die Podiumsbeitragenden gehen teilweise von ihren in einer IDV-Publikation (https://idvnetz.org/uncategorized/idv-magazin-98-dezember-2020) versammelten Erfahrungen und Reflexionen aus, um diese gemeinsam mit dem teilnehmenden Publikum weiterzuentwickeln.

Prof. Dr. Olaf Bärenfänger (Chair AL4), Universität Leipzig

Prof. Dr. Marianne Hepp - Universität Pisa (Moderation), Professorin für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Pisa; 2009 bis Juli 2021 Erste Vorsitzende des Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverbands e.V. / IDV. 

Prof. Dr. Lorenza Rega – Universität Triest, Professorin für Deutsche Sprach- und Übersetzungswissenschaft an der Universität Triest; Departement für Rechts-, Sprach-, Dolmetsch- und Übersetzungswissenschaften. Derzeit erste Vorsitzende des Italienischen Germanistenverbands (AIG).    

Dr. Mikhail Koryshev – Staatliche Universität St. Petersbur, Dozent am Lehrstuhl für komparative Sprach- und Kulturforschung, stellvertretender Dekan der Philologischen Fakultät; Vorstandsmitglied des Überregionalen Deutschlehrerverbands Russland.

Claudia Ullrich – Universidad Católica Boliviana La Pa, DAAD-Lektorin (2013 bis 2019), gegenwärtig Ortslektorin an der Universidad Católica Boliviana La Paz; zuständig für die dortige Curricularentwicklung eines DaF-/FSU-Masterstudiengangs. Derzeit erste Vorsitzende des Deutschlehrerverbands Bolivien (ABOLPA).

Presentation of Results

3.30pm–4pm

The presentation of results will take place at 3.30pm, followed by the joint closing with Professor Thomas Hofsäss.

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