Hier stellen wir die aktuelle Kohorte des Pre-Doc Awards mit den Promotionsvorhaben vor. Außerdem stellen wir Informationen für die Awardees - Pre-Docs wie Postdocs - bereit.

Eindrücke vom Kickoff-Event am 12. Oktober 2020 im Paulinum

Pre-Doc Awardees 2020/2021

Hier können Sie sich über die aktuell geförderten Projektvorhaben informieren. Im Downloadbereich rechts können Sie alle bisher geförderten Tandems samt ihrer Projekttitel einsehen.

Im Folgenden finden Sie die Promotionsvorhaben der Awardees aus der Kohorte 2020. Die Promotionsinteressenten werden im Verlauf des Jahres gemeinsam mit den promovierten Forschenden jeweils ihr Projekt weiterentwickeln und versuchen, innerhalb des Förderzeitraumes eine finanzielle Förderung für die Promotion einzuwerben.

Das Tattannu-Archiv in seinem sozio-ökonomischen Kontext

Einrichtung: Altorientalisches Institut

Abstract: Das geplante Projekt ist eine vollständige Edition des “Tattannu-Archivs”, einer Sammlung von ca. 80 Keilschrifttafeln aus dem 6. und 5. Jahrhundert v. Chr.
Die Texte dokumentieren das Geschäftsleben von Tattannu, Sohn des Nabû-šarru-uṣur, und seinen Nachkommen. Die Familie scheint unter den Achämenidenkönigen eine besondere Stellung gehabt zu haben: Im Gegensatz zu den meisten vergleichbaren Textgruppen endet es nicht zur Zeit der babylonischen Rebellionen um 484 v. Chr., sondern läuft noch mehrere Jahrzehnte weiter. Folglich dürfte die bisher fehlende ausführliche Analyse aller bekannten Texte sowohl die wirtschaftliche als auch die politische Geschichte der Zeit näher beleuchten. Weiterhin soll auf die Frage zurückgekommen werden, ob Tattannu mit dem aus der Bibel bekannten Satrapen Tattenai identifizierbar ist.

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Marie Barkowsky

Wiss. Hilfskraft

Altorientalistik
Kroch-Hochhaus
Goethestraße 2, Raum 705 (ab 01.01.2021)
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37047
Telefax: +49 341 97-37047

Dr. Johannes Hackl

Akademischer Assistent

Altorientalistik
Kroch-Hochhaus
Goethestraße 2, Raum 704
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37024
Telefax: +49 341 97-37047

Rückeroberung säkularer Sphären. Religiöse Wissenschaft und die ökologische Krise

Einrichtung: Religionswissenschaftliches Institut

Abstract: Auch in der islamischen Welt wird die Debatte über Umweltzerstörung und Klimawandel geführt. Anhand dieser Bemühungen, mit der Krise umzugehen, wird das Konzept der Islamischen Wissenschaft von Seyyed Hossein Nasr analysiert. Islamische Wissenschaft versteht sich als ein Gegennarrativ zu westlicher Wissenschaft und dem darin enthaltenen Säkularisierungsnarrativ. In den materialistischen Methoden westlicher Wissenschaft sieht Nasr die Ursache für die ökologischen Krisen der Moderne. Durch eine metaphysischen Rahmung wissenschaftlicher Tätigkeit konterkariert er die allgemeine Trennung von Wissenschaft und Religion. Das Projekt zielt auf die Analyse dieser Grenzziehungsprozesse von Religion und Wissenschaft in der säkularen Moderne.

 

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Dr. Katharina Neef

Dr. Katharina Neef

Wiss. Mitarbeiterin

Allgemeine und Vergleichende Religionswissenschaft
Institutsgebäude
Schillerstraße 6, Raum 116
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37165
Telefax: +49 341 97-37169

Die frühen Kolonialunternehmer der Welser-Kompanie und der niederländischen Ostindien-Kompanie (Vereenigde Oostindische Compagnie, VOC) im Vergleich

Einrichtung: Historisches Seminar

Abstract: Das Vorhaben befasst sich mit zwei chartered companies in ihrer Funktion als Kolonisationsagenturen der europäischen Expansion des 16. und 17. Jahrhunderts. Während die niederländische Ostindien-Kompanie es schaffte ausgehend von festen Stützpunkten sukzessive innerhalb von 200 Jahren das Territorium einiger Inseln des Malaiischen Archipels zu durchdringen, scheiterten die Welser bei der Kolonisierung Venezuelas relativ schnell in einem Zeitraum von nicht mal 20 Jahren. Gefragt werden soll, wie es zu diesem Wandel von Kaufleuten zu Kolonialherren kam und welche Faktoren den Erfolg oder Misserfolg begünstigten. Die Analyse der Kommunikationspraktiken zwischen den jeweiligen Geschäftszentralen und den Agenten vor Ort ermöglicht ein besseres Verständnis ihrer zweigeteilten Rolle als profitorientierte Unternehmen und als frühmoderne Globalisierungsakteure einer verflochtenen Staatlichkeit im Sinne von Gunnar Folke Schuppert.

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Agustina Carrizo de Reimann

Wiss. Mitarbeiterin

Vergleichende Geschichtswissenschaft/Ibero-Amerikanische Geschichte
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 4.201
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37063

Post-Covid-19 Wohnraumfinanzialisierung – Immobilieninvestment, städtisches Leben und Wohnungspolitiken nach der Coronavirus-Krise.

Einrichtung: Institut für Geographie

Abstract: Die Covid-19-Pandemie hat eine globale Wirtschaftskrise ausgelöst, die -ähnlich wie die Finanzkrise von 2008- erhebliche Folgewirkungen auf den Wohnungsmarkt, aber auch für vielfältige städtische Alltagserfahrungen besitzt. In dieser Hinsicht entwickelt das Projekt einen innovativen Ansatz, um exemplarisch am Beispiel der drei mittleren Großstädte Leipzig, Stuttgart und Essen die sozialen, stadträumlichen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie vergleichend zu untersuchen. Aufbauend auf der bestehenden Forschungslage zur Wohnraumfinanzialisierung sollen dabei (i) neuartige Investitionsstrategien institutioneller Akteure auf dem Wohnungsmarkt, (ii) von der Krise bedingte sozialräumliche Folgen für Mieter:innen in der „neuen urbanen Normalität“; und (iii) die Bedeutung staatlichen Handelns unter Bezug auf konkrete Instrumente der Wohnungspolitik untersucht werden.

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Dr. Alejandro Armas Diaz

Wiss. Mitarbeiter

Anthropogeographie
Institutsgebäude
Johannisallee 19a, Raum 1.07
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-32974
Telefax: +49 341 97-32799

Flüssige Biomarker und neuronale Korrelate der Frontotemporalen Lobärdegeneration

Einrichtung: Tagesklinik für Kognitive Neurologie, Universitätsklinikum Leipzig

Abstract: Die Frontotemporale Lobärdegeneration (FTLD) ist die zweithäufigste Early-Onset-Demenzerkrankung. Durch die Krankheit kommt es zu neurodegenerativen Prozessen, die hauptsächlich die Frontal- und Temporallappen des Gehirns betreffen und zu Verhaltensänderungen und Sprachverlust führen können. Im Frühstadium der Erkrankung werden die Symptome häufig nicht erkannt, weshalb meist erst bei fortgeschrittener Atrophie mit Diagnostik und Behandlung begonnen wird. Deshalb werden dringend FTLD-spezifische Biomarker gesucht, die die Gehirnatrophie im Frühstadium der Erkrankung abbilden.

Viskoelastische Eigenschaften von Tumorzellen im Inneren und Äußeren Teil Eines Menschlichen Auges

Einrichtung: Peter Debye Institute for Soft Matter Physics, Soft Matter Physics Division

Abstract: Als Todesursache Nr. 2 der Welt ist die Tumor- und Tumorforschung für unsere Gesellschaft und die Zeit, in der wir leben, sehr wichtig und bedeutend. Jeder Tumorsubtyp ist anders und die Tumorforschung versucht, mehr über die molekulare Mechanik dessen zu erfahren, was eine Tumorzelle dazu bringt, eine Tumorzelle zu werden, und welche Mutationen dort auftreten.
Wir wollen untersuchen, wie sich die physikalischen Eigenschaften eines Tumors aus den physikalischen Eigenschaften einer einzelnen Zelle ergeben. Die Viskoelastizität der einzelnen Zellen ist ein entscheidender Parameter, den wir direkt mit der Rasterkraftmikroskopie (AFM) messen können. Theoretische Modelle sagen voraus, dass Einzelzelleigenschaften wie Viskoelastizität, aber auch Form und Haftfähigkeit dazu führen können, dass das gesamte Gewebe einen Übergang von einem flüssigkeitsähnlichen in einen feststoffähnlichen Zustand, oder umgekehrt, erfährt. Ein Übergang zu einem flüssigkeitsähnlicheren Verhalten könnte die Ausbreitung von Tumorzellen erleichtern. Um diese Fragen zu beantworten, betrachten wir eine Gruppe von Zelllinien, die aus Krebserkrankungen des inneren und äußeren Teils des Auges stammen. Wir hoffen, den Einfluss der Mechanik des umgebenden Gewebes auf den Phänotyp der Tumorzellen zu minimieren, da sie aus eng benachbarten und mechanisch ähnlichen Geweben stammen.

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Dr. Thomas Fuhs

Wiss. Mitarbeiter

Physik weicher Materie/Zellbiophysik
Institutsgebäude
Linnéstraße 5, Raum 329
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-32583
Telefax: +49 341 97-32479

Europas jüngste Außengrenze: Die Folgen des Brexits in Calais und Dover

Einrichtung: Institut für Kulturwissenschaften

Abstract: Das Wachstum der Europäischen Union wurde lange Zeit als linearer und unidirektionaler Prozess verstanden. Jedoch zeigt der Brexit eindrücklich, dass europäische Integration auch rückgängig gemacht werden kann. Während es über die potenziellen Folgen eines solchen Desintegrationsprozess auf der Makroebene bereits lebhafte Debatten gab, wurden die Konsequenzen auf der lokalen Ebene kaum thematisiert.

Unser Forschungsprojekt untersucht die lokalen Folgen der Brexit für Calais und Dover. Die beiden Städte stellen die die wichtigste Verbindung zwischen der britischen Insel und Festlandeuropa dar. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den räumlichen Folgen sowie dem Einfluss auf die Lebenswelten der Bewohner*innen. Hierfür ist die Durchführung einer ethnographischen Studie in beiden Städten geplant, bei der Daten durch Interviews und teilnehmende Beobachtungen erhoben werden sollen. 

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Dr. Thomas Schmidt-Lux

Wiss. Mitarbeiter

Kultursoziologie
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 5-107
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35683
Telefax: +49 341 97-35698

Kontinuierliche Weiterentwicklung von RNAz, einer bioinformatischem Software um strukturell konservierte nicht kodierende RNAs zu detektieren.

Einrichtung: Institut für Informatik

Abstract: Weniger als 25% der transkribierten Gene in menschlichen Zellen sind für die Produktion der ~19.000 verschiedenen Proteine verantwortlich. Aktuelle Forschung zeigt, dass außerdem eine große Diversität nicht-protein-codierender RNAs  ncRNA) mit unterschiedlichsten Funktionen existiert. Die Identifikation von ncRNAs in genomischen Daten hat daher ein breites Spektrum von möglichen Anwendungen. RNAz implementiert einen Lösungsansatz um konservierte, strukturierter RNA Elemente zu finden. Es wurde in verschiedensten Wissenschaftsfeldern, wie der biologisch/biomedizinischen Forschung, angewendet was durch hunderte von Zitationen eindrücklich dokumentiert ist. Fortschritte in Sequenz- und Datenanalyse legen nahe, dass nun der perfekte Zeitpunkt ist um RNAz an neue Hochdurchsatztechniken anzupassen. Dies umfasst eine automatisierte Datenerfassung und das Neutrainieren der internen Klassifikatoren. Unser Ziel ist die Entwicklung eines automatisiertes Trainings- und Testverfahrens für RNAz, zur weiteren Verbesserung der Genom-weiten ncRNA Detektion.

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Dr. Sven Findeiß

Wiss. Mitarbeiter

Institut für Informatik
Paulinum
Augustusplatz 10
04109 Leipzig

Dr. Johannes Hackl

Akademischer Assistent

Altorientalistik
Kroch-Hochhaus
Goethestraße 2, Raum 704
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37024
Telefax: +49 341 97-37047

Die Gesellschaft neu denken: Klima- und Geschlechtergerechtigkeit in der polnischen Gegenwartsliteratur

Einrichtung: Institut für Slavistik

Abstract: Ansätze zu Klima und Gender bilden zentrale Elemente von Gerechtigkeitsdebatten im 21. Jahrhundert. Eine besondere Rolle kommt dabei der Literatur zu, die als Medium vielfach Auskunft über gesellschaftliche (Transformations-)Prozesse gibt, unterschiedliche Perspektiven eröffnet und bisweilen utopische, bzw. dystopische Zukunftsszenarien entwickelt. Die Analyse ihrer literarischen Verarbeitung ist in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Gerechtigkeitsvorstellungen bislang eher randständig präsent. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke zu leisten und polnische Gegenwartsliteratur auf ihr klima- und geschlechtergerechtes Gehalt zu untersuchen. Mithilfe von Gerechtigkeitstheorien werden Überschneidungen und Querverbindungen beider Ansätze herausgearbeitet. Diese sollen ausgehend von der Literaturanalyse sowohl in globalen gesellschaftlichen Tendenzen zu Klima und Gender, als auch unter Rückgriff auf weitere publizistische, wissenschaftliche und aktivistische Arbeiten innerhalb Polens verortet werden.

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JP Dr. Anna Artwinska

Juniorprofessorin

Slawische Literaturwissenschaft und Kulturstudien (Schwerpunkt Westslawistik) (JP)
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 5405
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37451
Telefax: +49 341 97-37443

Schnellbenennverfahren in der Sprachentwicklungsdiagnostik bei bilingualen Kindern

Einrichtung: Institut für Förderpädagogik

Abstract: Aufgaben zum schnellen Benennen (rapid automatized naming, RAN) sind bewährte Formate in der Diagnostik von semantisch-lexikalischen Fähigkeiten und schriftlichen Vorläuferfähigkeiten bei monolingualen Kindern. Hierbei sollen abgebildete Stimuli (z.B. Objekte oder Farben), die sich in zufälliger Reihenfolge wiederholen, möglichst schnell benannt werden. Zum Schnellbenennen mehrsprachiger Kinder gibt es gegenwärtig nur wenige Studien, die sich auf den angloamerikanischen Sprachraum beschränken. Es gilt daher für den deutschen Sprachraum zu untersuchen, ob sich das Verfahren zum Schnellbenennen auch für die Diagnostik mehrsprachiger Kinder eignet. Essentiell dabei ist herauszufinden, wie sich bekannte Einflussfaktoren auf die mehrsprachige Entwicklung auch auf das Schnellbennen auswirken. Anhand der Ergebnisse lässt sich die Integration dieses Aufgabentyps in die Sprachentwicklungsdiagnostik mehrsprachiger Kinder diskutieren.

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Katharina Kluge

Wiss. Mitarbeiterin

Haus 3
Marschnerstraße 31
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-31546

Dr. Agnes Groba

Lehrkr. f. bes. Aufg.

Pädagogik im Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation
Haus 5
Marschnerstraße 29 d/e
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-31546
Telefax: +49 341 97-31509

Religiöse und spirituelle Managementberatung: Religiöse Akteure auf dem ökonomisch-unternehmerischen Feld der Managementberatung.

Einrichtung: Religionswissenschaftliches Institut

Abstract: Zu beobachten ist in den letzten 15 Jahren eine Pluralisierung religiöser und spiritueller Akteure, die Managementberatung auf dem ökonomisch-unternehmerischen Feld anbieten. Diese Akteure richten ihr Angebot häufig gezielt an das Top-Level-Management und die Führungsebene von Unternehmen. Auf der einen Seite findet man dabei fest etablierte, politisch eng vernetzte, kirchennahe  Vereine, wie den Bund der katholischen Unternehmer. Auf der anderen Seite stehen noch relativ junge Netzwerke, die sich häufig als „spirituell“ bezeichnen, wie der von dem Benediktinerpater Anselm Grün gegründete Kursanbieter Team Benedikt oder der esoterische Kongress für Wirtschaft und Spiritualität. Neben der Analyse von Legitimations- und Argumentationsstrukturen in Publikationen, Broschüren und Webseitenauftritten, sollen mit Hilfe von Experteninterviews diese spezifischen Transformationsprozesse im religiösen und dem ökonomischen Feld offengelegt werden, die sich als Teil der „Entdifferenzierung“ sozialer Felder beschreiben lassen.

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Lilli Knodt

Wiss. Hilfskraft

Religionswissenschaftliches Institut
Institutsgebäude
Schillerstraße 6
04109 Leipzig

Dr. Bernadett Bigalke

Wiss. Mitarbeiterin

Religionsgeschichte
Institutsgebäude
Schillerstraße 6, Raum S 115
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37163
Telefax: +49 341 97-37169

Disability durch die Linse von EthnologInnen: Fotografische Konstruktion und museale Präsentation

Einrichtung: Institut für Ethnologie

Abstract: Disability Studies und Ethnologie vereint die Ansicht, dass Disability aus Prozessen der Differenzierung hervorgeht. Diskurse erzeugen Unterscheidungen zwischen normal/anders nicht nur durch Diagnostik und sprachliche Zuordnungen, sondern auch durch Bilder. Behinderung als Abweichung wird dokumentiert, gezeigt und gesehen, und somit intervisuell hervorgebracht. Das Projekt fragt: Wie hat die ehemals koloniale Disziplin Ethnologie Bilder von Behinderung erzeugt und zirkuliert? Wie setzen sich diese Darstellungsmodi in der Gegenwart fort und wie werden sie gebrochen? Gegenstand der Forschung sind ethnologische Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts, die Behinderung phänomenologisch erfahrbar machen. Diese Fotografien werden hinsichtlich ihrer (Re)produktion von körperlicher „Andersheit“ analysiert. Die Darstellung von Behinderung in Fotografien wird aktuellen musealen Präsentationsstrategien zu Disability gegenübergestellt, um Kontinuitäten und Brüche herauszuarbeiten.

Der Einfluss von Pestiziden auf wildlebende Säugetiere in Palmölplantagen

Einrichtung: Faculty of Life Sciences & Research Group "Primate Behavioural Ecology"

Abstract: Der zunehmende Anbau von Ölpalmen als Kulturpflanze hat die Wirtschaft Südostasiens maßgeblich angekurbelt, allerdings auf Kosten der lokalen Regenwaldbestände und deren Biodiversität. Der konventionelle Anbau von Palmölmonokulturen verursacht massive Störungen der Ökosysteme, v.a. ausgelöst durch Abholzung, Bodenzersetzung und starken Pestizideinsatz.
Immer häufiger berichten Studien über Gesundheitsprobleme bei Primaten und anderen Wildtieren, die durch die Nähe ihrer Lebensräume zu Palmölplantagen der Umweltverschmutzung ausgeliefert sind. Trotzdem haben erst wenige Studien den Einfluss von Pestiziden auf den Gesundheitszustand von wildlebenden Säugetieren untersucht. Darum soll es Ziel unserer Studie sein, die Auswirkungen des Pestizideinsatzes in Palmölplantagen auf Säugetiere zu untersuchen, um weiterführend die Entwicklung eines nachhaltigen Landwirtschaftsmanagements anzuregen, das die Interessen der Tierwelt und PlantagenbetreiberInnen miteinander vereinbart.

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Dr. Marlen Kücklich

Wiss. Mitarbeiterin

Verhaltensökologie
Institutsgebäude
Talstraße 33, Raum 226
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-36764

Neuroprotektive Therapie: Exosomen bewahren Photorezeptoren während der Netzhautdegeneration

Einrichtung: Paul Flechsig Institute of Brain Research

Abstract: Die Netzhautdegeneration ist ein Gesundheitszustand, der die hintere Augenschleimhaut betrifft und weniger zugänglich ist und in Bezug auf Prävention und Behandlung größere Aufmerksamkeit verdient. Eine der häufigsten Arten von Netzhauterkrankungen ist Retinitis pigmentosa (RP), die zu Sehstörungen und irreversibler Blindheit führt. Obwohl viele therapeutische Strategien vielversprechende Ergebnisse geliefert haben und viele von ihnen in klinische Studien eingetreten sind, gibt es immer noch keine absolute Heilung für RP.
Extrazelluläre Vesikel (EVs) sind kleine membranöse Abgabevehikel, die bei der Kommunikation von Zelle zu Zelle vermitteln, indem sie Inhalte aus den Zellen ihres Ursprungs aufnehmen, sie an ihre Ziele abgeben und letztendlich die Empfängerzellen regulieren. Wir haben uns ist aufgefallen, dass Exosomen, die kleinste Art von EVs, an der Pathogenese der degenerativen Netzhauterkrankungen beteiligt sind. Das Verständnis der genauen molekularen Mechanismen, die mit dem Exosomengehalt während des Degenerationsprozesses der Netzhaut zusammenhängen, kann daher den Weg für die Suche nach neuen therapeutischen Zielen ebnen.
Daher zielt das Projekt darauf ab, den zugrunde liegenden Mechanismus des Fortschreitens der Photorezeptordegeneration in der degenerierten Netzhaut zu identifizieren, der durch die Freisetzung von Exosomen verbunden ist, und die funktionelle Aktivität des Photorezeptors durch Behandlung mit Exosomen wiederherzustellen, die aus intakten Netzhautzellen erhalten wurden.

Lernersprache aus pragmatischer Perspektive: Empirisch-linguistische Analysen zur Diskursperformanz von DaF-Studierenden in der gesprochenen Wissenschaftssprache

Einrichtung: Herder-Institut

Abstract: Die Zahl internationaler Studierender an deutschen Hochschulen steigt stetig, wobei diese deutlich öfter das Studium abbrechen als deutsche Studierende. Untersuchungen zufolge resultiert dies insbesondere aus nicht aufholbaren sprachlichen Defiziten im akademischen Kontext, weshalb das Promotionsvorhaben einen empirischen Beitrag zur Erforschung des Erwerbs der gesprochenen Wissenschaftssprache von Lernenden des Deutschen als Fremdsprache leisten möchte. Am Beispiel studentischer Referate, die im brasilianischen akademischen Kontext aufgenommen werden, soll korpuslinguistisch analysiert werden, wie die sprachlich-kommunikative Gestaltung des Referats erfolgt, d.h. welche gesprochenen wissenschaftssprachlichen Handlungen mit welchen Funktionen von den Lernenden initiiert werden und wie sie diese grammatisch und lexikalisch realisieren. Zusammen mit einer Fragebogenerhebung zu lernerbiographischen Metadaten werden somit im Sinne eines gebrauchsbasierten Ansatzes Faktoren zum Einfluss des Erwerbsprozesses der deutschen gesprochenen Wissenschaftssprache aufgedeckt.

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Mathias Neubauer

Wiss. Hilfskraft

Linguistik des Deutschen als Fremdsprache
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15
04107 Leipzig

Dr. Franziska Wallner

Wiss. Mitarbeiterin

Herderinstitut
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 1002
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37531

Einfluss von Zeitverzögerung auf das Entstehen von Wirbeln in Schwärmen von beweglichen Agenten

Einrichtung: Institut für theoretische Physik

Abstract: In verschiedenen biologischen Systemen, insbesondere in Schwärmen beweglicher Lebewesen, zeigen sich häufig dynamische Muster, wie etwa Wirbel. Als Physiker wollen wir die zugrundeliegenden generischen Mechanismen verstehen. Gibt es ein skalenunabhängiges Organisationsprinzip? Wir untersuchen die Rolle von Zeitverzögerung zwischen Wahrnehmung und Handlung in Gruppen mobiler Agenten, die eine kleine Zahl von "sozialen“ Interaktionsregeln befolgen. Generell entwickeln wir mathematische Modelle für die Entstehung von kritischen Zuständen und turbulenten Strukturen, wie etwa die besagten Wirbel, und überprüfen die Vorhersagen an experimentellen Daten aus der Nanophotonics Gruppe von Prof. Cichos am Peter-Debye Institut der Universität Leipzig. Wir erwarten neue Erkenntnisse zu kollektivem Verhalten in Gruppen von Tieren und Schwärmen von (Mirkro-)Robotern.

Computergestützte Ansätze für die raumbezogene Textanalyse in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Einrichtung: Institut für Informatik

Abstract: Die transformativen Effekte digitaler Technologien haben zahlreche Neuerungen in die Geistes- und Sozialwissenschaften eingebracht. Umfangreiche digitalisierte Quellensammlungen und eine wachsende Anzahl digitaler Werkzeuge stehen zur Verfügung. Gleichzeitig werden immer mehr fachliche Theorien und Methoden um geographische Bezüge und Verräumlichungskonzepte ergänzt, von der lokalen Ebene hin zu globalen Zusammenhängen.  In diesem Projekt versuchen wir die Kluft zwischen beiden Gebieten zu überwinden und entwickeln Werkzeuge und Verfahren zur raumbezogenen Textanalyse unter Nutzung aktueller Technologien als Beitrag zu den Computational Humanities.

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Dr. Thomas Efer

Wiss. Mitarbeiter

Automatische Sprachverarbeitung
Paulinum
Augustusplatz 10
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-32298
Telefax: +49 341 97-32299

Optimierte epitheliale Impedanzanalyse mittels Generative Adversarial Networks

Einrichtung: Institut für Informatik

Abstract: Mit diesem Projekt werden wir ein neues KI-basiertes Konzept zur Analyse von Epithelien entwerf-en, implementieren und evaluieren. Unser Ansatz konzentriert sich auf die Erzeugung synthetischer Daten, die Impedanzspektroskopie-Messungen an Epithelien imitieren, welche anschließend zur Bestimmung physiologischer Eigenschaften von Epithelgewebe verwendet werden. Zu diesem Zweck werden wir Generative Adversarial Networks (GAN) einsetzen. GANs sind eine hochmoderne KI-Technik, die in der Lage ist, hochkomplexe Regressionsprobleme zu lösen und nicht-normal verteilte Daten wesentlich besser zu modellieren als konkurrierende Methoden wie Gaußsche Prozesse. Zentrales Forschungsziel ist es zu untersuchen, ob und unter welchen Voraussetzungen ein GAN zur Erzeugung synthetischer Impedanz-Datensätze genutzt werden kann, welche anschließend eine optimale Vorhersage von Epitheleigenschaften ermöglichen.

 

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Dr. Thomas Schmid

Wiss. Mitarbeiter

Neuromorphe Informationsverarbeitung
Paulinum
Augustusplatz 10
04109 Leipzig

Körperlichkeit im Wandel des 19. und 20. Jahrhunderts

Einrichtung: Institut für Kulturwissenschaften/ Institut für Kunstgeschichte

Abstract: Bei dem Pre- und Post-Doc-Tandem Luise Thieme und Christa Klein handelt es sich um eine transdisziplinäre Kooperation zwischen Kultur- und Kunstgeschichte. Wir untersuchen den tiefgreifenden Bedeutungswandel von Körpern und Körperlichkeit im Zuge des 19. und 20. Jahrhunderts. Dazu fokussieren wir die Interaktion biopolitischer Regulierungen, Körperdiskurse, -praktiken und -erfahrungen im Alltag sowie in verschiedenen Medien, sozialen Bewegungen, Kunst und Wissenschaft. Welche Bedeutung kam Körpern und Körperlichkeit für die Entwicklung von agency verschiedener Akteur_innen und Gruppen zu? Wie veränderten sich ihre Handlungsspielräume im Zuge verschiedener Regulations- und Aneignungsprozesse und wie wirkte sich das auf ihre Körperwahrnehmungen und -darstellungen aus? Ausgangspunkt sind Perspektiven „from the margins“, die dezidiert in die europäische Geschichtsschreibung einbezogen werden.

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Christa Klein

Wiss. Mitarbeiterin

Vgl. Kultur- /Gesellschaftsgeschichte d. modernen Europas (18.-21.Jhd)
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 5-110
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35689
Telefax: +49 341 97-35698

Einfluss von Exzentrischem Krafttraining auf Verletzungs- und Leistungsrelevante Parameter im Schultergelenk

Einrichtung: Institut für Allgemeine Bewegungs- und Trainingswissenschaft, Abteilung Biomechanik

Abstract: Folgt in Kürze

Pre-Doc Awardees 2020

Hier können Sie sich über die Kohorte informieren, die noch bis Ende 2020 gefördert wird. Im Downloadbereich rechts können Sie alle bisher geförderten Tandems samt ihrer Projekttitel einsehen.

 Das Bild zeigt ein Portrait zweier Personen. Links Leon Heim und rechts Dr. Jonas Held. Sie bilden ein Tandem im Rahmen des Pre-Doc Awards 2020. Das Foto wurde von Christian Hüller aufgenommen.
Pre-Doc Award Kickoff 2020, Leon Heim & Dr. Jonas Held, Foto: Christian Hüller

How does the child become rational? Understanding the process of familial upbringing with Hegel and the late Wittgenstein

Einrichtung: Institut für Philosophie

Abstract: What is the fundamental difference between humans and animals? Referring to so-called “transformative theories of rationality”, I understand humans as essentially rational animals: their rational capacities fundamentally transforms their animality. Where to locate and how to understand this transformation? I argue that it is in the context of familial upbringing that a human being acquires rational capacities. The question then is: How to conceive of an infant before the process of turning it into a rational being? And how to conceive of that process? I aim to answer these questions with reference to Hegel and Wittgenstein. I will try to show that rationality emerges when the child is being introduced into an existing linguistic lifeform.

Leon Antonio Heim

Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15
04107 Leipzig

Dr. Jonas Held

Philosophie
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 1111
04107 Leipzig

Das Bild zeigt Portraitfoto von Marlene Höhle. Sie ist Awardee im Pre-Doc Award 2020. Das Foto wurde von Christian Hüller aufgenommen.
Pre-Doc Award 2020, Marlene Höhle. Foto: Christian Hüller

Biogegegraphical, ecological, and morphological variability of European Cyprideis (Ostracoda)

Einrichtung: Institut für Geophysik und Geowissenschaften

Abstract: Invertebrates are highly diverse, vast array of ecosystem services, and important for the human wellbeing, but still often neglected in biodiversity conservation policies. One of them are ostracods, which are popular model organisms to study their biogeography, biodiversity and evolution and the interaction with climatological and ecological changes on geological timescales. Our aim is the understanding of correlation between geographical range, ecological preferences and morphological variability of the brackish water species Cyprideis torosa.

Morphometric investigations of C. torosa soft and hard parts may differentiate geographical morphotypes and/or species with differing ecological preferences and tolerances. Furthermore, the radiation of Cyprideis species in Europe may show geographical patterns, reflecting e.g., changes between glacial and interglacial.

Marlene Höhle

Institut für Geophysik und Geologie
Institutsgebäude
Talstraße 35, Raum 0-13
04103 Leipzig

Telefax: +49 341 97-32809

 Das Bild zeigt ein Portrait zweier Personen. Jovana Kuhlmann links und Dr. Jenny Hagen rechts. Sie bilden ein Tandem im Rahmen des Pre-Doc Awards 2020. Das Foto wurde von Franziska Hagen aufgenommen.
Pre-Doc Award 2020 Tandem: Jovana Kuhlmann (links) und Dr. Jenny Hagen (rechts). Foto: Franziska Hagen.

Biomechanics and regeneration of the equine digital superficial flexor tendon examined with High-Speed Fluorescence Kinematography

Institution: Veterinär-Anatomisches Institut, Fakultät für Veterinärmedizin

Abstract: The superficial digital flexor tendon (SDFT) is one of the most injured structures of the musculoskeletal system in sport horses. The project’s aim is to visualize and measure morphometric changes and strain of sound and injured equine SDFT in vivo during motion in walk and trot using biplanar high-speed fluoroscopic kinematography (FluoKin) as an innovative motion analysis technique. The project brings already performed fundamental ex vivo examination into a clinical context. Examination of sound, injured and healing equine SDFT during motion is usable as a model to study biomechanical properties of tendons as a model for pathogenesis and therapy of human tendopathies.

 Das Bild zeigt ein Portrait zweier Personen. Kevin Protze links und Dr. Jonas Schollmeyer rechts. Sie bilden ein Tandem im Rahmen des Pre-Doc Awards 2020. Das Foto wurde von Christian Hüller aufgenommen.
Pre-Doc Award 2020 Tandem: Kevin Protze links und Dr. Jonas Schollmeyer rechts. Foto: Christian Hüller.

Literarische Polemik in der Dichtung der römischen Republik – Literary polemics in Roman republican poetry

Einrichtung: Institut für Klassische Philologie und Komparatistik

Abstract: Polemical quarrels among people of public interest are not an invention of modern – or even digital – times. Instead, already in classical antiquity people were accusing and insulting each other on a regular basis. Of course, that seems to be a mostly oral phenomenon, but when it comes to poets, things are different: They incorporate their polemics against colleagues or critics into their literary works. Thus, in some cases we still have the opportunity to analyse them. When poets discuss their work and their quality, they necessarily discuss about fundamental questions of poetry. Therefore, my analysis will mainly concentrate on poetological issues treated in polemical passages and how they are formulated.

Kevin Protze

Klassische Philologie (Latinistik)
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 3310
04107 Leipzig

Dr. Friedrich Jonas Schollmeyer

Klassische Philologie (Latinistik)
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 3303
04107 Leipzig

Language and Experience – A Kantian Approach

Einrichtung: Institut für Philosophie

Abstract: We could not acquire knowledge about our environment if we were not able to perceive it in some way or another. But what exactly is the nature of the contribution that
perception makes to knowledge? The standard answers given by contemporary philosophers differ widely at the level of detail, but most of them share the idea that
perception presents something to us on the basis of which we can make judgments about the things we perceive. Bastian argues that any such answer runs into serious
problems, and that we can avoid these problems if we turn to Kant and extract from his text an alternative conception of experience. According to this alternative conception,
perceptual experience is a judgment.

Bastian Schönfeld

Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15
04107 Leipzig

Ph. D. Gilad Nir

Philosophie
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum H2 1.08
04107 Leipzig

Das Bild zeigt ein Portrait zweier Personen. Lucas Wissmeyer links und Dr. Simon Schuster rechts. Sie bilden ein Tandem im Rahmen des Pre-Doc Awards 2020. Das Foto wurde von Christian Hüller aufgenommen.
Pre-Doc Award 2020 Tandem: Lucas Wissmeyer links & Dr. Simon Schuster rechts. Foto: Christian Hüller

Jurisprudence of climate change

Einrichtung: Juristenfakultät

Abstract: There is no doubt that climate change is one of the greatest challenges facing modern society, and its management requires far-reaching social and economic transformation. In order to manage and legitimize the necessary changes, the law has often been made responsible: International treaties oblige states to reduce greenhouse gases, there are lawsuits by associations and individuals against states, against the EU and against corporations. Despite this diverse instruments in the law, the available means appear to be both inadequate and inappropriate. This project aims to investigate why the law has so far been so difficult to find an adequate approach to climate change.

Dr. Simon Schuster

Öffentliches Recht, Völkerrecht, Europarecht
Institutsgebäude
Burgstraße 21, Raum 4.14
04109 Leipzig

Das Bild zeigt ein Portrait zweier Personen. Links Dorukhan Acil und rechts Dr. Lars White. Sie bilden ein Tandem im Rahmen des Pre-Doc Awards 2020. Das Foto wurde von Christian Hüller aufgenommen.
Pre-Doc Award 2020, Tandem: Dorukhan Acil (l.) & Dr. Lars White (r.). Foto: Christian Hüller

When do youth generalize representations of parents to peers? One size fits all or generalizing only to those who fit

Einrichtung: Medizinische Fakultät, Klinik für Psychiatrie, Psychotherape und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters

Abstract: The phenomenon whereby mental representations of significant others guide one’s perception, affect and behavior during encounters with unfamiliar individuals has long caught the attention of researchers and practitioners. However, cognitive-affective mechanisms underlying this process remain surprisingly underspecified to date. The present project aims to shed light upon developmental and clinical aspects of representation generalization by a design combining social-cognitive transference paradigm and game-theoretical tasks. To this end, we are going to examine the extent to which maltreated youth and their non-maltreated counterparts generalize their parental representations to new peers during a computerized Trust Game and how this reflects on their emotion and behavior.

Pre-Doc Award, Kickoff, Tandem
Pre-Doc Award 2020. Tandem: Richard Friedrich & Dr. Christina Weinberg. Foto: Christian Hüller

Unravelling the role of catalytic RNAs in bacteria

Einrichtung: Christina Weinberg Lab / Institut für Biochemie (Arbeitsgruppe Biochemie und Molekularbiologie)

Abstract: Ribozymes are ribonucleic acids (RNAs) that perform chemical reactions. Fourteen different ribozyme classes are known in nature and they catalyze often essential functions in the cell. Nine ribozyme classes are self‑cleaving. These ribozymes cut their own phosphate backbone site‑specifically into two pieces by a transesterification reaction. Although the biological functions of some of these self-cleaving ribozymes are well understood, for the majority of individual examples — and especially for entire self-cleaving ribozyme classes — the biological significance remains completely unknown. It is our goal to elucidate functions of self-cleaving ribozymes in bacteria, where, apart from a single exception, we know nothing about the biological roles of these abundant and highly conserved RNAs.

Dr. Christina Weinberg

Biochemie/Molekularbiologie
Institutsgebäude
Brüderstraße 34, Raum 216
04103 Leipzig

Das Bild zeigt zwei Portraitfotos nebeneinander. Dr. Martin Endres links und Marvin Bazanava rechts. Sie bilden ein Tandem im Rahmen des Pre-Doc Awards 2020. Beide Fotos wurden von Christian Hüller aufgenommen.
2020 Pre-Doc Award, Marvin Bazanava rechts & Dr. Martin Endres links. Fotos: Christian Hüller

The art of print. Close readings under inclusion of materiality: Stefan George's Tage und Thaten and Arno Holz's Phantasus.

Einrichtung: Philologische Fakultät, Institut für Germanistik

Abstract: My dissertation project is located in the field of literary studies and can be understood as a contribution to a philological countermovement aiming at its ‚rephilologisation’. I attempt close reading that specifically poses questions about the various logics and functions of elements of literary texts. Thus my project seeks to elaborate the individual aesthetic facture of a text, instead of examining it on account of the biographical background of its author or the general defining characteristics of a literary epoch. In addition, an essential aspect of my approach is the increased attention to the materiality of literary texts, e.g. to its typographical realization, asking if or how this materiality might be understood as part of its aesthetic reflection.

JP Dr. Martin Endres

Medialität u. Performativität der deutschen Sprache u. Literatur (JP)
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 1407
04107 Leipzig

Marvin Rudi Bazanava

Institut für Germanistik
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15
04107 Leipzig

The role of bacterial translocation to adipose tissue in metabolic disease

Einrichtung: Klinik für Endokrinologie und Nephrologie

Ms. Tabei has left Leipzig University mid-February to take up a PhD-position that was offered to her at another German university. We wish her all the best for her personal pathway and research career.

Das Bild zeigt zwei Portraitfotos nebeneinander. Alexandra Bluhm links und Dr. Corinna Höfling rechts. Sie bilden ein Tandem im Rahmen des Pre-Doc Awards 2020. Das Foto wurde von Jens Stieler aufgenommen.
Pre-Doc Award 2020 Tandem: Alexandra Bluhm links & Dr. Corinna Höfling rechts. Fotos: Jens Stieler

Post-translational protein modification in Parkinson’s disease

Einrichtung: Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung

Abstract: Does a common pathogenic mechanism in neurodegenerative disorders like Alzheimer´s- (AD) and Parkinson´s disease (PD) exist? To answer this question, we focus on glutaminyl cyclase (QC). The key role of QC-modified-amyloid-beta-peptides is a well-established fact. Now, the assumption of similar molecular mechanisms in PD will be verified by testing α-synuclein fragments as substrates for QC in vitro and in vivo. Further, aggregation and neurotoxic characteristics of modified-α-synuclein will be compared to maternal α-synuclein-peptides in primary mouse neurons, astrocytes and microglia cells. Finally, in co-aggregation assays modified-α-synuclein and Amyloid-beta-peptides will be tested to get insights into protein cross-seeding events that may accelerate neurotoxicity. The major goal is to find a novel overlapping therapeutic target for AD and PD.

 Das Bild zeigt ein Portrait zweier Personen. Links Katrin Werkhausen und rechts Dr. Franziska Lautenbach. Sie bilden ein Tandem im Rahmen des Pre-Doc Awards 2020. Das Foto wurde von Christian Hüller aufgenommen.
Pre-Doc Award 2020, Tandem: Katrin Werkhausen links & Dr. Franziska Lautenbach rechts. Foto: Christian Hüller

The Undoing-effect of Positive Emotions - Psychophysiological Benefits and unknown Scopes of Positive Emotions in Sports

Einrichtung: Sportwissenschaftliche Fakultät, Institut für Sport- und Bewegungspsychologie

Abstract: Although, research in Sport Psychology aims to promote physical activity and help people to realize their potential, prevalent topics of interest are predominantly deficit-oriented. Our project takes a view of a resouce-oriented field of Positive Psychology and aims to investigate the Undo-Effect of Positive Emotions in the context in psychophysiological stress of performance-oriented athletes. Therefore, a series of lab and field studies are planned. By examining the underlying mechanism of action, we strive to deduce guidance for athletes and coaches in order to enable sport performance in a sustainable and healthy way.

 

Katrin Posch

Sportwissenschaftliche Fakultät
Haus 1, T-Trakt
Jahnallee 59
04109 Leipzig

Dr. Franziska Lautenbach

Sportpsychologie
Haus 1, T-Trakt
Jahnallee 59, Raum T0003
04109 Leipzig

Sprechzeiten
Montag 15:15 – 16:15 Uhr (nach Voranmeldung)

Das Bild zeigt zwei Portraitfotos nebeneinander. Links Dr. Ralph Zimmermann und rechts Jonas Deyda. Sie bilden ein Tandem im Rahmen des Pre-Doc Awards 2020. Foto links: privat, Foto rechts: Christian Hüller.
Pre-Doc Award 2020, Tandem: Dr. Ralph Zimmermann links und Jonas Deyda rechts. Foto l.: privat, Foto r.: Christian Hüller.

state neutrality – the historical development of a political term

Einrichtung: Juristenfakultät

Abstract: State neutrality – the equal treatment of subjects of fundamental rights and the equal distance to certain parties, religions or world views - is currently of great interest. Verdicts against the right to wear a hijab in court or concerning public officials speaking out against the far right occupy courts or fuel public debates. This project examines the definition of state neutrality in the legal discourse: How is the understanding of state neutrality shaped by the historical situations? It will follow the hypothesis that major historical shifts such as the post-1968 turn to the left, the establishment of a migration society or the current rise of the far right are reflected or repelled on the legal terrain through the (re)definition of state neutrality.

Jonas Deyda

Juristenfakultät
Juridicum
Burgstraße 27
04109 Leipzig

 Das Bild zeigt ein Portrait zweier Personen. Johann Christoph Gümmer links und Dr. Philip Bockholt rechts. Sie bilden ein Tandem im Rahmen des Pre-Doc Awards 2020. Das Foto wurde von Dorothea Schmidt aufgenommen.
Pre-Doc Award Tandem: Johann Christoph Gümmer links & Dr. Philip Bockholt rechts. Foto: Dorothea Schmidt

Shiʿa Islam on a Global Scope: Uṣūlī Religious Literature in the Eastern Islamic World

Einrichtung: Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften; Orientalisches Institut

Abstract: During the 18th and 19th centuries, a Shiʿa Islam reform movement called uṣūlīs aimed at modernizing and globalizing the Shiʿa community based on rational philosophy. Between 1750 and 1857, the Shiʿa dynasty of the Nawabs in North India embraced this approach, and facilitated further intellectual exchange within its realm. However, as only limited research has yet been done, the consequences for Islamic thought in Asia have remained unclear until today. By examining the transmission of Arabic texts from Iraq via Iran to Northern India, and their reception in the dominant Islamic literary languages of Muslims on the Indian subcontinent (Persian and Urdu), the project will analyse transregional intellectual developments in the eastern Islamic world.

Dr. Philip Bockholt

Wiss. Mitarbeiter

Arabistik und Islamwissenschaft
Institutsgebäude
Schillerstraße 6, Raum S 212
04109 Leipzig

Telefax: +49 341 97-37219

Johann Christoph Gümmer

Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften
Institutsgebäude
Schillerstraße 6
04109 Leipzig

Informationen für die Awardees

Studieninformationstag, Foto: Christian Hüller

Hier haben wir Informationen zusammengestellt, die Sie während Ihrer Pre-Doc Award Förderphase unterstützen können.

Es gibt verschiedene Wege zur Finanzierung Ihrer Promotion. Neben einer Stelle, die durch eingeworbene Drittmittel Ihres oder Ihrer Postdoc finanziert wird, können Sie sich auch selbst auf Förderung bewerben. Eine Reihe von Möglichkeiten finden Sie auf den folgenden Seiten.

 

Die Universität vergibt zweimal jährlich Doktorandenförderplätze. Bewerbungsfristen sind der 5. Juli und der 15. November des Jahres.

Doktorandenförderplätze

 

Auf der Internetseite Stipendienlotse finden sich unter anderem Promotionsstipendien.

Stipendienlotse

 

Auf der Grundlage des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes und der Sächsischen Landesstipendienverordnung werden an unserer Universität Stipendien für die Promotionsförderung vergeben.

Landesgraduiertenförderung

 

Weitere wichtige Informationen finden Sie zudem auf den Seiten der Universität.

Promotionsfinanzierung

Beratung und Organisation

 

Hier informieren wir Sie über die Promotion an der Universität Leipzig und stellen Dokumente wie Promotionsordnungen bereit.

Die Research Academy Leipzig informiert ebenfalls über die Promotion an unserer Universität.

Nationale und internationale Förderung

Die Universität berät und informiert Sie zu nationalen und internationalen Förderprogrammen und unterstützt Sie bei der Antragstellung.

Nationale Förderprogramme

Internationale Förderung

Pre-Docs

Die internationale Doktorandeninitiative heißt alle neuen sowie zukünftigen Promovierenden herzlich willkommen.

Informationen über den ProRat (Promovierendenrat) finden sie im Intranet  oder auf Facebook.

 

Postdocs

Der Postdoc Club trifft sich regelmäßig und bietet Raum Veranstaltungen und Themen mitzugestalten.

Auch über die Facebook-Gruppe "Postdocs in Leipzig" bieten wir Ihnen die Möglichkeit sich mit anderen Postdocs zu vernetzen.

Zahlreiche weitere Informationen für Postdocs stellen wir auf der Seite des Leipzig Researcher Development Programme zur Verfügung.

Der Career Service unterstützt Sie bei Fragen zu Ihren beruflichen Perspektiven.

Career Service

Die Research Academy ist die zentrale Service-Einrichtung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität Leipzig.

Research Academy Leipzig

Seit 1994 besteht zwischen dem Spracheninstitut und der Universität Leipzig eine Kooperationsvereinbarung. Die Fremdsprachenangebote des Spracheninstitut richten sich an alle, die aus beruflichen oder privaten Gründen ihre Fremdsprachenkenntnisse unter akademisch ausgebildeten Sprachlehrern mit langjähriger Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung und Muttersprachlern verbessern und vervollkommnen wollen.

Spracheninstitut

Weitere Informationen für Postdocs stellen wir hier zur Verfügung:

Informationen für Postdocs

 

 

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen weiter:

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Dr. Antje Nolting

Koordination

Ritterstraße 26
04109 Leipzig

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