Behinderungen oder chronische Erkrankungen dürfen kein Nachteil sein. Wir bieten Ihnen Informationen über die Anerkennung einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung, Unterstützung bei psychischer Belastungen am Arbeitsplatz und Angebote für mehr Barrierefreiheit.

Individuelle Beratung

Ob Arbeiten mit einer (Schwer-)Behinderung oder chronischen Erkrankung, Hilfe bei der Beantragung präventiver Maßnahmen oder Anlaufstellen zur Schaffung eines barrierefreien Arbeitsumfelds. Hier finden Sie eine Übersicht zu Anlaufstellen, die eine individuelle Beratung anbieten.

Zentraler Gleichstellungsbeauftragter

Der Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und das Gleichstellungsbüro beraten und unterstützt Sie gerne zu fachlichen Initiativen und Projekten zum Thema Inklusion.

Student_innenRat der Universität Leipzig

Das Referat für Inklusion vertritt Interessenvertretung der Studierenden mit Behinderung und chronischer Erkrankung und vernetzt Initiativen und Organisationen.

Die Schwerbehindertenvertretung fördert die tatsächliche Eingliederung (schwer-)behinderter Kollegen in den Betrieb. Das Beratungsangebot und die Aufgaben umfassen:

  • die Unterstützung von Menschen mit (Schwer-)Behinderungen, insbesondere auch bei präventiven Maßnahmen und deren Beantragung bei den zuständigen Stellen, zum Beispiel bei der Arbeitgeberin, dem Integrationsamt oder Arbeitsamt,
  • die Entgegennahme von Anregungen und Beschwerden von Menschen mit (Schwer-)Behinderungen. Die Schwerbehindertenvertretung verhandelt anschließend mit der Arbeitgeberin über die Umsetzung von Maßnahmen und informiert Betroffene über den Stand und das Ergebnis der Verhandlungen,
  • die Überwachung der Einhaltung des geltenden Rechts für Menschen mit (Schwer-)Behinderungen. Also alle Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen und Verwaltungsanordnungen, insbesondere auch die der Arbeitgeberin nach den Paragrafen 154155 und 164 bis 167 des neunten Sozialgesetzbuchs (SGB IX) obliegenden Verpflichtungen.

Beratung

Der bzw. die Schwerbehindertenvertreter_in für den Hochschulbereich bietet eine Beratungssprechstunde an. Die aktuellen Kontaktinformationen finden Sie unter Beauftragte und Interessenvertretungen

Die Schwerbehindertenvertretung fördert die tatsächliche Eingliederung (schwer-)behinderter Kollegen in den Betrieb. Das Beratungsangebot und die Aufgaben umfassen:

  • die Unterstützung von Menschen mit (Schwer-)Behinderungen, insbesondere auch bei präventiven Maßnahmen und deren Beantragung bei den zuständigen Stellen, zum Beispiel bei der Arbeitgeberin, dem Integrationsamt oder Arbeitsamt,
  • die Entgegennahme von Anregungen und Beschwerden von Menschen mit (Schwer-)Behinderungen. Die Schwerbehindertenvertretung verhandelt anschließend mit der Arbeitgeberin über die Umsetzung von Maßnahmen und informiert Betroffene über den Stand und das Ergebnis der Verhandlungen,
  • die Überwachung der Einhaltung des geltenden Rechts für Menschen mit (Schwer-)Behinderungen. Also alle Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen und Verwaltungsanordnungen, insbesondere auch die der Arbeitgeberin nach den Paragrafen 154155 und 164 bis 167 des neunten Sozialgesetzbuchs (SGB IX) obliegenden Verpflichtungen.

Beratung

Die aktuellen Kontaktinformationen finden Sie unter Beauftragte und Interessenvertretungen

Anerkennung einer Schwerbehinderung und Gleichstellung

Ein Schwerbehindertenausweis oder eine Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen kann sinnvoll sein, um im Alltag und im Berufsleben Entlastung und Unterstützung zu erhalten. Es bestehen viele Regelungen oder Vergünstigungen und Nachteilsausgleiche – ob auf der Arbeit, beim Fahren mit Bus und Bahn oder bei der Steuer. Hier bekommen Sie einen Überblick über die Vorteile und die Voraussetzungen zur Beantragung.

Als Menschen mit Behinderungen gelten nach Paragraf 2 Absatz 1 des Neunten Sozialgesetzbuchs (SGB IX) Menschen, die körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen aufweisen, welche sie an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate hindern. Die Auswirkungen der Beeinträchtigung werden als Grad der Behinderung (GdB) in Zehnergraden von 20 bis 100 formuliert. Für die Feststellung des Grads der Behinderung bestehen bundesweite Richtlinien, die sogenannten versorgungsmedizinischen Grundsätze. Ausschlaggebend ist eine Gesamtsicht der tatsächlichen Beeinträchtigung. Es werden nicht mehrere GdB-Werte aufaddiert.

Schwerbehinderung

Als schwerbehindert gelten Personen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50. In diesem Fall besteht ein Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis. Dieser kann beim zuständigen Versorgungsamt der Stadt Leipzig bzw. des Landkreises Leipzig beantragt werden, wo der individuelle Grad der Behinderung (GdB) geprüft wird.

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Gleichstellung

Wurde die Feststellung des Grades der Behinderung (GdB) beim Versorgungsamt beantragt und beträgt dieser mindestens 30 aber unter 50, ist eine Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen möglich. Hierfür ist die Agentur für Arbeit zuständig. Dazu muss der Bescheid des Versorgungsamts zusammen mit dem dazugehörigen Antragsformular für eine Gleichstellung bei der Agentur für Arbeit am jeweiligen Wohnsitz eingereicht werden.

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Haftungshinweis

Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Eine individuelle Beratung bieten die Schwerbehindertenvertretung für den Hochschulbereich sowie die Schwerbehindertenvertretung für die Medizinische Fakultät. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr übernommen. Für die Inhalte externer Links wird keine Haftung übernommen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreibende verantwortlich (Stand: Februar 2020).

Bewerbungsgespräch und Mitteilung einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung

In Bewerbungsprozess ist die Frage nach einer Schwerbehinderung grundsätzlich unzulässig, wenn die Behinderung für die Ausübung der vorgesehenen Tätigkeit ohne Bedeutung ist. Auch im laufenden Arbeitsverhältnis besteht grundsätzlich keine Pflicht, eine Schwerbehinderung zu offenbaren. Die Frage nach einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung bzw. einem diesbezüglich gestellten Antrag kann im bestehenden Arbeitsverhältnis nach sechs Monaten zulässig sein, damit die Arbeitgeberin beispielsweise den Schutzpflichten nach dem Sozialgesetzbuch nachkommen kann. Die Mitteilung einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung an die Universität Leipzig erfolgt über die zuständige sachbearbeitende Person.

Arbeitsverhältnis

Schwerbehinderte Beschäftigte haben gegenüber der Universität Leipzig das Recht auf

  • eine Beschäftigung, bei der sie ihre Fähigkeiten und Kenntnis- se möglichst voll verwerten und weiterentwickeln können,
  • eine bevorzugte Berücksichtigung bei innerbetrieblichen Maßnahmen der beruflichen Bildung zur Förderung ihres beruflichen Fortkommens,
  • Erleichterung im zumutbaren Umfang zur Teilnahme an außerbetrieblichen Maßnahmen der beruflichen Bildung.

Freistellung von Mehrarbeit

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Beschäftigte sind auf ihr Verlangen hin von Mehrarbeit freizustellen. Mehrarbeit ist Arbeit, die über die normale gesetzliche Arbeitszeit von acht Stunden werktäglich hinausgeht. Die Vorschrift des stellt jedoch kein Verbot der Mehrarbeit dar.

Altersrente für schwerbehinderte Menschen

Schwerbehinderte Menschen können einen Anspruch auf vorgezogene Altersrente von bis zu fünf Jahren haben. Dies kann jedoch mit hohen Abschlägen verbunden sein.

Zusatzurlaub

Schwerbehinderte Beschäftigte haben Anspruch auf einen zusätzlich bezahlten Urlaub von einer Arbeitswoche. Die tatsäch- liche Höhe des Zusatzurlaubs ist dabei abhängig von der regelmäßigen Arbeitszeit pro Woche. Keinen Anspruch auf Zusatzurlaub haben Beschäftigte mit einem Grad der Behinderung (GdB) unter 50 und gleichgestellte Beschäftigte.

Prävention

Treten im Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnis von schwer- behinderten oder gleichgestellten Beschäftigten Schwierigkeiten auf, die den Arbeitsplatz gefährden, sind öffentliche Einrichtun- gen dazu verpflichtet, ein Präventionsverfahren durchzuführen. Beim Präventionsverfahren sollen gemeinsam mit den Vertretun- gen der Beschäftigten und dem Integrationsamt alle Möglichkei- ten erörtert werden, mit denen die Schwierigkeiten beseitigt 
werden können. Ziel ist die möglichst dauerhafte Erhaltung des Arbeitsverhältnisses, zum Beispiel durch die Gewährung vonmBeratungs- oder Förderleistungen.

Haftungshinweis

Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Eine individuelle Beratung bieten die Schwerbehindertenvertretung für den Hochschulbereich sowie die Schwerbehindertenvertretung für die Medizinische Fakultät. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr übernommen. Für die Inhalte externer Links wird keine Haftung übernommen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreibende verantwortlich (Stand: Februar 2020).

Hilfe bei psychischen Problemen

Unsere universitären Anlaufstellen bieten kostenfreie und vertrauliche Hilfe bei psychischen Problemen im Arbeitsumfeld. Darüber hinaus finden Sie Informationen zur Kontaktvermittlung zu niedergelassenen Nervenärzten und Psychotherapeuten und Hilfe in Krisensituationen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Das betriebliche Gesundheitsmanagement berät Sie bei psychischen Belastungen am Arbeitsplatz und Fragen zur Gesundheitsförderung.

Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KSV)

Bei der Terminservicestelle erhalten Sie Informationen und eine Terminvermittlung zu niedergelassenen Nervenärzten und Psychotherapeuten.

Kassenärztliche Bundesvereinigung

Der Patientenservice hilft bei der Suche nach einem ärztlichen Bereitschaftsdienst, wenn die Praxis geschlossen ist. Sie erhalten rund um die Uhr Hilfe. Informationen erhalten Sie auch in Leichter Sprache, Gebärdensprache und per Fax. 

Im Krisenfall können Sie sich an allen drei psychiatrischen Kliniken ohne Termin und rund um die Uhr vorstellen.

In einem Krisenfall ist die aktuelle Lebenssituation ist äußerst belastend, das Befinden sehr labil ist und eine Eigen- oder Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen. Bitte wenden Sie sich schnellstmöglich an eine geeignete Anlaufstelle.

Anlaufstellen im Krisenfall

  • Universitätsklinikum Leipzig

    Zentrale Notfallaufnahme
    Liebigstraße 20, Haus 4
    04103 Leipzig
    Telefon: +49 341 97-17800

    Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
    Semmelweisstraße 10
    04103 Leipzig
    Telefon: +49 341 97-24304

  • Sächsisches Krankenhaus für Psychiatrie und Neurologie Altscherbitz

    Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotherapie
    Leipziger Straße 59
    04435 Schkeuditz
    Telefon: +49 34204 87-2030

    Außerhalb der Dienstzeiten:
    Diensthabender Arzt
    Telefon: +49 34204 87-4330 
    Pforte Haus 6
    Telefon: +49 34204 87-0

  • HELIOS Park-Klinikum Leipzig

    Notfallzentrum
    Strümpellstr. 41
    04289 Leipzig
    Telefon: +49 341 864-2445

    Kriseninterventionszentrum für Angst und Panik
    Telefon: +49 341 864-1000

  • Leipziger Krisentelefon
    Das Beratungsangebot ist speziell zugeschnitten auf einen Zeitraum, in dem keine ambulanten Dienste verfügbar sind: Nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Die Mitarbeiter_innen helfen zur Überbrückung, bis (falls erforderlich) weitergehende Hilfen greifen können.

    Montag bis Freitag: 19:00 – 7:00 Uhr des Folgetags
    Samstag, Sonntag und Feiertag: rund um die Uhr
    Telefon: +49 341 9999-0000

  • Sozialpsychiatrischer Dienst
    Der Dienst bietet eine psychosoziale Beratung, insbesondere Hilfeleistung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, Hilfe bei Behördengängen und Vermittlung weiterer Hilfsmöglichkeiten.

    Montag bis Freitag: 8:00 – 19:00 Uhr
    Telefon: +49 341 9999-0001

Technische Arbeitshilfen

Technische Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen können vorhandene Fähigkeiten fördern, Restfähigkeiten stärken, und gleichzeitig schützen. Unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen Sozialleistungsträger die Kosten für die Beschaffung.

Technische Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen können vorhandene Fähigkeiten fördern, Restfähigkeiten stärken, und gleichzeitig schützen. Sie können ebenso ausgefallene Fähigkeiten zumindest teilweise ersetzen. Ziel ihres Einsatzes ist es, bei bestimmten Behinderungen die Arbeitstätigkeit überhaupt erst zu ermöglichen, die Arbeitsausführung zu erleichtern, das heißt Arbeitsbelastungen zu verringern und die Arbeitssicherheit zu gewährleisten. Technische Arbeitshilfen sind entweder persönliche Hilfsmittel (zum Beispiel orthopädische Sicherheitsschuhe) oder mobile technische Arbeitshilfen (zum Beispiel Sitzhilfen, Hebevorrichtungen, Software, Bildschirmlesegeräte oder Einhandtastaturen), die behinderungsbedingte Nachteile bei der Tätigkeit ausgleichen. Beschäftigte mit einer Behinderung oder Gleichstellung müssen bei dem entsprechenden Kostenträger vor der Anschaffung einen Antrag auf Erstattung der Kosten für entsprechende Arbeitshilfen stellen.

Voraussetzungen

Welche Anlaufstelle die richtige ist, richtet sich nach den individuellen Voraussetzungen:

  • Beschäftigte, die behinderungsbedingt zur Berufsausübung auf Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen angewiesen sind, können einen Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung stellen, wenn sie das 28.Lebensjahr vollendet und über 180 Monate (15 Jahre) Beiträge in die Deutsche Rentenversicherung entrichtet haben. Gemäß den Hinweisen der Deutschen Rentenversicherung übernimmt diese keine Kosten für eine ergonomische Ausstattung des Arbeitsplatzes, wie beispielsweise einen höhenverstellbaren Schreibtisch oder Bürostuhl.
  • Beschäftigte mit einer Behinderung und Beschäftigte, die von einer Behinderung bedroht sind, können einen Antrag bei der Bundesagentur für Arbeit (Rehateam) stellen, wenn sie weniger als 180 Beitragsmonate in die Deutsche Rentenversicherung eingezahlt haben.
  • Beschäftigte mit einer Behinderung oder Gleichgestellte können beim Integrationsamt (Hauptfürsorgestelle, Kommunaler Sozialverband Sachsen) einen Antrag stellen, wenn sie einen Behindertenausweis besitzen und es sich um Neueinrichtungen oder Ersatzbeschaffungen handelt. In der Regel erfolgt eine Förderung ab einem anerkannten Behinderungsgrad von 50 Prozent und höher.
  • Nach Arbeits- und Wegeunfällen ist der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung zuständig.

Erforderliche Unterlagen

Für die Beantragung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Antragsformular der Deutschen Rentenversicherung, Agentur für Arbeit, des Integrationsamtes oder der Unfallversicherung;
  • ärztliches Attest beziehungsweise Krankenhaus-Abschlussbericht; eventuell mit einer ärztlichen Empfehlung zu den erforderlichen Hilfsmitteln;
  • Kostenvoranschlag aus dem Fachhandel.

Verfahrensdauer

Die Paragrafen 14 und 15 des Neunten Sozialgesetzbuchs (SGB IX) enthalten Regelungen zur Verfahrensdauer und den Verantwortlichkeiten. Ist nur ein Rehabilitationsträger für die Leistung verantwortlich, gilt Folgendes:

  • innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des vollständigen Antrags muss der Rehabilitationsträger seine Zuständigkeit feststellen oder den Antrag an den zuständigen Träger weiterleiten. Dieser darf anschließend auch bei Unzuständigkeit den Antrag nicht mehr weiterleiten und muss eine Entscheidung über die beanspruchte Leistung treffen.
  • über den konkreten Rehabilitationsbedarf und die erforderliche Hilfe entscheidet der Rehabilitationsträger innerhalb von drei Wochen nach Antragseingang. Sollte ein Gutachten erforderlich sein, verlängert sich die Dauer entsprechend.

Deutsche Rentenversicherung

Antrag
PDF, 781KB, Datei ist nicht barrierefrei, Stand 11.03.2019

Anlage (Berufliche Rehabilitation)
PDF, 384KB, Datei ist nicht barrierefrei, Stand 08.03.2018

Anlage (Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen)
PDF, 568KB, Datei ist nicht barrierefrei, Stand 11.10.2018

Bundesagentur für Arbeit

Merkblatt 12 – Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben

Integrationsamt

Antrag

Bei der Beantragung untersützen Sie:

Interne Anlaufstellen

Schwerbehindertenvertretung für den Hochschulbereich

Schwerbehindertenvertretung für die Medizinische Fakultät

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Inklusionsbeauftragte_r des Arbeitgebers

Gleichstellungsbüro 

Externe Anlaufstellen

  • der Integrationsfachdienst,
  • das Integrationsamt,
  • das Rehateam der Bundesagentur für Arbeit,
  • die Reha-Beratung der Renten- oder Unfallversicherung,
  • die Inklusionsberatung der Industrie- und Handelskammern
  • und Berufsförderungswerke.

Informationsflyer

Beantragung Technischer Arbeitshilfen
PDF 2 MB

Beantragung technischer Arbeitshilfen (barrierefrei)
PDF 134 KB

Barrierefreier Kleinbus

Ein barrierefreier Kleinbus für bis zu acht Personen ermöglicht die Mitnahme von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Eine integrierte Rampe bietet einen barrierefreien Zugang für bis zu zwei rollstuhlfahrende Personen. Bei der Mitnahme von zwei Rollstuhlfahrer_innen sind weitere sechs Sitzplätze (inklusive Fahrer_in) verfügbar. Der Kleinbus kann über das Gleichstellungsbüro durch Beschäftigte der Universität Leipzig ausgeliehen werden.

Allgemeine Hinweise

Im VW Crafter dürfen maximal acht Personen inklusive Fahrer_in und Rollstuhlfahrerer_innen befördert werden. Jede Fahrt muss im Fahrtenbuch vermerkt werden. Die ARAL-Tankkarte, Zulassungsbescheinigung, Transponderkarte für die Hofeinfahrt Ritterstraße sowie ein Unfallprotokoll befinden sich in der Fahrzeugmappe. Die Betriebsanleitung befindet sich im Handschuhfach. Der VW Crafter wird Ihnen vollgetankt übergeben und muss auch vollgetankt zurückgegeben werden. Die Benutzung der Tankkarte ist nur möglich, insofern ein Transport mit eindeutigem Inklusionsbezug erfolgt. Anderenfalls müssen Sie bzw. Ihre Einrichtung die Tankkosten selbst tragen.

Voraussetzungen

Für das Ausleihen benötigen Sie:

  • eine gültige Betriebsfahrerlaubnis
    Diese erhalten Mitarbeitende unserer Universität auf Antrag der bzw. des Vorgesetzten von der Fahrbereitschaft
  • eine Einweisung zum Führen eines Kleinbusses (Termine bietet die Fahrbereitschaft an) sowie
  • eine Reservierung und Übergabe des Kleinbusses durch das Gleichstellungsbüro.

Bei weiteren Fragen stehen die Mitarbeitenden des Gleichstellungsbüros gern zur Verfügung.

Barrierefreiheit: Zwei-Sinne-Prinzip

Sie können die untenstehenden Eingabefelder direkt auf der Homepage verwenden. Alternativ können Sie das Reservierungsformular runterladen und digital oder händisch ausfüllen. Bitte senden Sie das ausgefüllte Formular per E-Mail oder per Post an das Gleichstellungsbüro. 
 

RESERVIERUNGSFORMULAR
PDF 100 KB

Ausleihe barrierefreier Kleinbus

Ausleihende Institution / Hochschule
Kontaktdaten
Erfolgt im Rahmen der Ausleihe eine Nutzung durch mobilitätseingeschränkte Personen?
Hinweis: Wenn eine Nutzung durch Rollstuhlfahrer_innen erfolgt, muss vorab eine Einweisung in die Sicherungsgurte erfolgen
Hiermit erkläre ich mich mit der Erfassung meiner Daten zum Zweck der Reservierungsanfrage an der Univeristät Leipzig einverstanden. Die Hinweise zum Datenschutz der Universität Leipzig habe ich gelesen und akzeptiere diese.

Euro-WC-Schlüssel für barrierefreie Toiletten

Beschäftigte der Universität Leipzig mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen erhalten kostenfrei einen Euro-WC-Schlüssel für barrierefreie Toiletten. Den Schlüssel können Sie für die gesamte Zeit Ihrer Beschäftigung ausleihen.

Kontaktieren Sie uns, um einen Abholtermin für den Schlüssel zu vereinbaren. Bitte bringen Sie zur Abholung Ihren Berechtigungsnachweis und 10 Euro in bar für die Hinterlegung als Kaution mit.

Berechtigungsnachweis

Als Berechtigungsnachweis gilt der deutsche Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen aG, B, H, BL, oder G und 70 Prozent aufwärts.

Berechtigt sind zudem:

  • Menschen mit schwerer oder außergewöhnlicher Gehbehinderung
  • Rollstuhlfahrer_innen
  • Stomaträger_innen
  • Blinde Menschen
  • Menschen mit Multipler Sklerose
  • Menschen mit chronischer Blasen- oder Darmerkrankung, Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa

Wenn eine Behinderung nicht anders nachgewiesen werden kann., wird der ärztliche Nachweis als ausreichend angesehen. Dies gilt vor allem für Personen aus Ländern, die über kein vergleichbares Ausweissystem verfügen. Hier ist der europäische Parkausweis für schwerbehinderte Menschen als Nachweis ausreichend.

Barrierefreiheit: Zwei-Sinne-Prinzip

Sie können die untenstehenden Eingabefelder direkt auf der Homepage verwenden. Alternativ können Sie das Reservierungsformular runterladen und digital oder händisch ausfüllen. Bitte senden Sie das ausgefüllte Formular per E-Mail oder per Post an das Gleichstellungsbüro. 
 

RESERVIERUNGSFORMULAR
PDF 139 KB

Ausleihe eines Euro WC-Schlüssels zum persönlichen Gebrauch

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Hiermit erkläre ich mich mit der Erfassung meiner Daten zum Zweck der Reservierungsanfrage an der Universität Leipzig einverstanden. Ich willige ein, dass meine personenbezogenen Daten verarbeitet werden, insbesondere die Daten über meine Gesundheit für den Berechtigungsnachweis. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Im Fall des Widerrufs endet die Ausleihe und der Ausleihvertrag wird nach Rückzahlung der Kautiondatenschutzkonform vernichtet. Die Hinweise zum Datenschutz der Universität Leipzig habe ich gelesen und akzeptiere diese.

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