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Mit dem Programm „Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit (exceed)“ unterstützt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Aufbau von internationalen Hochschulnetzwerken auf drei Kontinenten. Sieben deutsche Hochschulen, darunter die Universität Leipzig, erhalten bis 2024 insgesamt 30,8 Millionen Euro.

Foto: Colourbox

Verbesserter Zugang zum Arbeitsmarkt ist das Ziel des African Centre for Career Enhancement & Skills Support (ACCESS) an der sächsischen Hochschule. Die Arbeitslosigkeit von Hochschulabsolventen ist in einer Vielzahl von afrikanischen Ländern sehr hoch. Teilweise liegt sie bei über 30 Prozent eines Jahrgangs. Daher sollen im Rahmen von ACCESS vor allem neue interdisziplinäre Konzepte zur Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit von Studierenden und Absolventen afrikanischer Hochschulen entwickelt und pilothaft umgesetzt werden. In einem Konsortium mit sechs Hochschulen aus Benin, Ghana, Kenia, Nigeria, Ruanda und Tunesien und in enger Kooperation mit der lokalen Wirtschaft werden unter dem Dach von ACCESS ein Forschungsprogramm zu Beschäftigungsfähigkeit, ein Trainingsprogramm für Hochschullehrer und Maßnahmen zur Entwicklung der Transferkapazitäten der Hochschulen gebündelt.

Nach Meinung des Projektleiters Prof. Dr. Utz Dornberger kann ACCESS damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von über 30 Hochschulen bei ihrer Arbeit zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit auf dem Afrikanischen Kontinent leisten: „Die Anzahl afrikanischer Hochschulabsolventen wird in den nächsten Jahren weiter massiv steigen. Wir müssen daher zusammen mit unseren Kollegen in Afrika daran arbeiten, jungen Talenten eine berufliche Zukunft vor der eigenen Haustür zu bieten. “