Nachricht vom

Im vergangenen Jahr gab die Europäische Kommission am 26. Juni die ersten 17 Allianzen der Europäischen Hochschulinitiative bekannt, die durch das Programm Erasmus+ gefördert werden. Eine davon ist die Hochschulallianz Arqus, in der unsere Universität gemeinsam mit den Universitäten Granada, Bergen, Graz, Lyon, Padua und Vilnius Mitglied ist.

Die Grafik zeigt die Standorte von Universitäten, die sich in Europäischen Hochschulallianzen vernetzen.

Europäische Universitäten – Transnationale Allianzen von Hochschuleinrichtungen, die langfristig strukturelle und strategische Zusammenarbeit fördern

Im Jahr 2017 schlug die Europäische Kommission diese Initiative vor. Sie forderte die Gründung von mindestens 20 europäischen Universitäten bis 2024 als Teil des Vorhabens, bis 2025 einen europäischen Bildungsraum zu schaffen.

Vorgesehen ist, dass sich den 17 Allianzen aus dem ersten Aufruf weitere 24 anschließen, sodass insgesamt 41 Pilotallianzen entstehen. Diese zweite Bewerbungsrunde ist bereits abgeschlossen, die neuen Allianzen wurden noch nicht bekanntgegeben.

Die Mitglieder der Hochschulallianz Arqus sind seit einem Jahr offiziell miteinander verbunden. In der Zusammenarbeit streben sie an, die Qualität und Attraktivität der europäischen Hochschulbildung gemeinsam zu verbessern und wollen die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, ihren Studierenden und ihrem Personal weiter verbessern.

Innerhalb von Arqus haben sich sechs verschiedene Aktionsschienen gebildet, die für die unterschiedlichen Zielsetzungen der Allianz stehen. In regelmäßigen Treffen und Video-Konferenzen stimmen sich die Mitglieder der einzelnen Aktionsschienen ab und arbeiten gemeinsam an der jeweiligen Zielsetzung. Unsere Universität leitet die Aktionsschiene 4 mit dem Schwerpunkt „Mehrsprachigkeit im universitären Umfeld”.

Wir freuen uns sehr, Teil dieser Initiative zu sein und werden weiterhin an der Erprobung verschiedener Modelle zur Umsetzung des neuen Konzepts der Europäischen Universitäten und seines Potenzials zur Förderung der Hochschulbildung arbeiten.