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Prof. Dr. Astrid Lorenz, Politikwissenschaftlerin der Universität Leipzig, hat sich gestern (12. Februar) im Fernsehsender Phoenix zu den aktuellen politischen Turbulenzen in Deutschland geäußert. „In Deutschland ist die Demokratie relativ stabil. Doch die Bereitschaft der Menschen, sich selber einzubringen, ist nicht in dem Maße gewachsen wie die Anforderungen. Das macht es schwierig“, sagte Lorenz am Abend in der „phoenix runde“.

Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Astrid Lorenz spricht im Fernsehsender Phoenix zu den aktuellen politischen Turbulenzen in Deutschland. Grafik: Universität Leipzig

Das Geschehen in Thüringen „stellt auch den deutschen Föderalismus nochmal auf die Probe“, so Lorenz. Wobei die „große Unzufriedenheit mit dem Funktionieren der Demokratie im Osten nichts Neues“ sei. „Es ist ein Kampf. Man muss die Demokratie immer wieder sichern. Demokratien verändern sich. Man muss den Wandel gestalten.“

Zur Debatte um die Nachfolge der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer meinte Lorenz, es wäre ein Fehler, diese Personal- als Richtungsentscheidung zu behandeln. „Die CDU war immer eine Volkspartei, die breit integriert hat.“

Die Phoenix-Sendung ist als Aufzeichnung auf dem YouTube-Kanal des Senders zu sehen.

Hinweis:
Astrid Lorenz ist eine von mehr als 150 Expertinnen und Experten der Universität Leipzig, auf deren Fachwissen Sie mithilfe unseres Expertendienstes zurückgreifen können.