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Aufgrund des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus („2019-nCoV“/„Covid-19“) in China hat die Weltgesundheitsorganisation Ende Januar 2020 den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Während eine durch das Virus ausgelöste Erkrankung bei ansonsten gesunden Menschen in der Regel ohne schwerwiegende Folgeschäden überstanden werden kann, besteht insbesondere für Reisende und deren Kontaktpersonen die Gefahr, dennoch zur übertragenden Person zu werden und so immunschwache Personen ernsthaft zu gefährden. Angehörige der Universität Leipzig finden hier wichtige Informationen.

3D-Grafik des 2019-nCoV-Virions

3D-Grafik des 2019-nCoV-Virions Foto: CDC/Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM [Public domain]

„An Institutionen wie einer Universität kommen viele Menschen zusammen. Infektionen können sich so schnell von Mensch zu Mensch verbreiten und Personen gefährden, die sich selbst nicht in einer Gefährdungsregion aufgehalten haben. Als Verantwortliche einer Universität gilt es, an dieser Stelle zu reagieren“, sagt Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking.

„Wir raten allen Mitarbeitenden und Studierenden unserer Universität jetzt dringend von Reisen nach China ab“, so die Rektorin. Dies entspricht der Empfehlung des Auswärtigen Amtes. „Besondere Vorsichtsmaßnahmen wie etwa das Tragen von Mundschutz sind im Alltag unserer Universität und hier in Leipzig derzeit nicht erforderlich.“ Siehe dazu auch die Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit.

Informationen für China-Reisende

Studierende und Mitarbeitende, die aus China zurückreisen oder kürzlich -gereist sind, sollten sich besonders wachsam verhalten und im Fall von Krankheitssymptomen umgehend ihre Hausärzte kontaktieren bzw. direkt im Klinikum St. Georg vorstellig werden. Wichtig dabei ist, zunächst telefonisch mitzuteilen, dass ein Aufenthalt in China vorausging. Anlaufstelle ist die Infektiologische Ambulanz St. Georg, Tel-Nr. +49 341 9094005.

Sollte für Mitarbeitende eine Studien-/Dienstreise nach China unaufschiebbar sein, sollten sie vorher Kontakt mit dem Betriebsärztlichen Dienst (MIA) aufnehmen. In einem Gespräch würde ein individueller Plan erarbeitet, der auch die Präsenz der reisenden Person nach der Reise an unserer Universität regelt.

Wer Gäste aus China erwartet, deren Reise nicht abgesagt werden kann, wende sich bitte ebenfalls an MIA, um mögliche Vorsichtsmaßnahmen zu planen.

Sollten chinesische Studierende darüber hinaus Fragen haben (u.a. zum Aufenthaltsrecht, wenn eine Rückreise nach China nicht möglich ist), können sie sich an das Akademische Auslandsamt wenden, per Email an aaa(at)uni-leipzig.de.