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Der internationale Masterstudiengang „Advanced Spectroscopy in Chemistry“ der Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig erhält zum dritten Mal eine EU-Förderung in Höhe von mehr als drei Millionen Euro.

Studentin arbeitet in einem Chemie-Labor

Foto: Christian Hüller

In dieser Förderrunde hat sich der Studiengang unter 91 Mitbewerbern durchgesetzt. Somit stehen für weitere vier Kohorten des zweijährigen Studiengangs neben Stipendien für die besten Studierenden auch Mittel für die Koordination und die erhöhten Ausgaben bei der Umsetzung zur Verfügung.

Der Studiengang wird seit 2008 mit mehreren europäischen Partneruniversitäten gemeinsam betrieben. Zurzeit sind das die Universität Lille (Frankreich) als Koordinator, die Universität Bologna (Italien), die Jagiellonian University Krakow (Polen), die Helsinki University (Finnland) sowie die Universität Leipzig. Studiert wird standortübergreifend: Alle Studierenden beginnen in Lille und können dann ihre weiteren Studienorte anhand der komplementären Kursangebote wählen. Mindestens ein Studienortwechsel ist Pflicht. Momentan erhalten die Studierenden Masterurkunden und -zeugnisse von allen beteiligten Universitäten, in denen sie mindestens 30 Leistungspunkte erreicht haben. Zukünftig wird eine gemeinsame Urkunde angestrebt.

Der Studiengang fokussiert in der gesamten Breite der Chemie auf aktuelle Spektroskopiemethoden. Diese werden sowohl theoretisch als auch praktisch vermittelt und können sowohl in einem Forschungsprojekt als auch in der Masterarbeit entsprechend auf höchstem Niveau angewendet werden. Einmal pro Jahr wird eine gemeinsame Winterschool veranstaltet, die neben einem interessanten wissenschaftlichen Programm auch einen Rahmen zum sozialen Austausch zwischen allen Studierenden des Studiengangs bietet. Die Universität Leipzig hat im März 2019 diesen Workshop ausgerichtet. 78 Prozent der bisher 185 internationalen Absolventen aus 52 Ländern haben nach erfolgreichem Abschluss eine finanzierte Promotionsstelle angetreten, 93 Prozent davon innerhalb der EU. Insgesamt 58 Prozent der Studierenden kamen nicht aus EU-Ländern.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Reinhard Denecke
Tel.: +49 341 97-36451

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