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Prof. Dr. Anne Bartsch, Professorin für empirische Kommunikations- und Medienforschung mit dem Schwerpunkt Methodologie und Methoden an der Universität Leipzig, ist in den neu geschaffenen sechsköpfigen Medienrat zur Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland berufen worden. Dies teilte die Staatskanzlei des Freistaates Thüringen mit.

Der sechsköpfige Medienrat wird laut Reformstaatsvertrag zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk als unabhängige Kontrollinstanz neu eingerichtet. Ziel ist, das öffentlich-rechtliche Sendersystem mit externem Sachverstand zu überprüfen und Impulse für dessen Weiterentwicklung zu geben.

Als weitere Mitglieder des Medienrats wurden bereits Prof. Dr. Annika Sehl (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt), Prof. Dr. Boris Alexander Kühnle (Hochschule der Medien Stuttgart) und Prof. Dr. Jeanette Hofmann (Freie Universität Berlin und Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft) ernannt.

Die Ministerpräsidentenkonferenz entschied am 4. Dezember 2025 zudem, die Geschäftsstelle des Medienrates an der Bauhaus-Universität Weimar anzusiedeln.