Pressemitteilung 2019/127 vom

Stadt Leipzig und Universität Leipzig stellen ihre Zusammenarbeit auf eine breitere Basis. Oberbürgermeister Burkhard Jung und Uni-Rektorin Prof. Beate Schücking unterzeichneten dafür am Dienstag, 25. Juni 2019, eine Kooperationsvereinbarung.

Gemeinsame Projekte, neue Vereinbarung: Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking und Oberbürgermeister Burkhard Jung nach der Unterzeichnung auf dem Balkon der Leipziger Oper.

Gemeinsame Projekte, neue Vereinbarung: Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking und Oberbürgermeister Burkhard Jung nach der Unterzeichnung auf dem Balkon der Leipziger Oper. Foto: Universität Leipzig/Swen Reichhold

„Wissenschaften in Leipzig sind nicht nur ein sozialer und kultureller, sondern auch ein eminent wirtschaftlicher Standortfaktor“, betont Oberbürgermeister Jung. „Ganz konkret wird die Zusammenarbeit bei den Themen Juristenfakultät, Forum Recht, Uni-Klinikum oder Matthäikirchhof.“  „Die Entwicklung von Stadt und Universität sind eng miteinander verknüpft. Die Modernität, Dynamik und Vielfalt Leipzigs zieht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierende aus aller Welt an“, meint Rektorin Schücking. „Das Wissen dieser klugen Köpfe – durch Austausch und Zusammenarbeit nutzbar gemacht für Gesellschaft und Wirtschaft – wird zur Triebfeder für Innovationen und Wohlstand in Leipzig.“

Die Vereinbarung sieht die Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung, Bildung, Kultur und Wissen, Sport, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing sowie internationale Arbeit vor. Im Bereich Politik geht es unter anderem um eine wechselseitige Information und Abstimmung der Standortentwicklung und die Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland. Im Bereich Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung soll es beispielsweise eine kontinuierliche Abstimmung der Schwerpunkte von städtischer Wirtschaftsförderung und universitärer Forschung, Lehre und Transfer geben.
Der Bildungsbereich sieht unter anderem vor, kommunale Schwerpunktthemen wie Berufsorientierung, Erziehung zur Demokratie und Schulabsentismus in die Hochschulausbildung einzubetten. Die Entwicklung einer intellektuellen Debattenkultur mit gemeinsamen Vortragsreihen und öffentlichen Ringvorlesungen ist ein wichtiges Ziel im Bereich Kultur und Wissen.

Für den Bereich Sport gilt es, das beidseitige Expertenwissen zu Fragen der Sportentwicklung zu nutzen und partnerschaftliche Vereinbarungen zur Nutzung der Sportinfrastruktur zu treffen. Die Kooperation bei der Weiterführung des Verbundprojektes Welcome-to-Leipzig und Unterstützung des städtischen Willkommenszentrums, die Zusammenarbeit im Rahmen des Leipzig Science Network e.V. und die kontinuierliche Einbeziehung der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH und der Invest Region Leipzig gGmbH bei allen gemeinsamen Aktivitäten zur regionalen und nationalen Vermarktung der Stadt Leipzig als Studien- und Wissenschaftsstandort stehen im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit und des Marketings. Im Bereich internationale Arbeit wollen sich die Kooperationspartner unter anderem bei der Entwicklung der internationalen Partnerschaftsbeziehungen abstimmen und eine gemeinsame Kooperation mit ausländischen Vertretungen in Leipzig und der Region entwickeln.

Die Universität Leipzig benennt Prof. Dr. Thomas Lenk, Prorektor für Entwicklung und Transfer und Inhaber der Professur für Finanzwissenschaft, die Stadt Leipzig Prof. Dr. Ulrich Brieler, Leiter des Referats Wissenspolitik im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters, als Verantwortliche für die Kooperation. Die Vereinbarung wird für den Zeitraum vom 1. Juli 2019 bis 31.12.2025 geschlossen. Sie schließt inhaltlich an die erste, 2013 geschlossene Vereinbarung an.

 

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