Pressemitteilung 2006/130 vom

"Das war das schönste Ostergeschenk", freute sich Frau Prof. Dr. Charlotte Schubert, Prorektorin für Lehre und Studium, über die Genehmigung des an der Universität Leipzig erarbeiteten "Leipziger Modells" für die Lehramtsausbildung in Sachsen durch die Ministerien für Kultus und für Wissenschaft.

"Die Arbeit der letzten Monate hat sich damit ausgezahlt. Die Erarbeitung der neuen Struktur des Lehramts mit den gestuften Abschlüssen Bachelor und Master war eine gemeinsame Kraftanstrengung der gesamten Universität." An den Lehramtsstudiengängen sind fast alle Fakultäten der Alma Mater beteiligt. Verhandlungen mit den beiden Ministerien wurden seit der Antragseinreichung im Mai 2005 geführt. Mit dem Genehmigungsschreiben wurden diese Verhandlungen nun erfolgreich abgeschlossen.

Auch die jüngste Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat die Konzeption des "Leipziger Modells" bestätigt. Alle Lehramtsausbildungen umfassen 300 Leistungspunkte, die Praxisphasen werden verstärkt und Anteile des Vorbereitungsdienstes in den Master vorgezogen. Im "Leipziger Modell" gliedert sich die Lehramtsausbildung in zwei Phasen. Der Bachelor ist polyvalent konzipiert und eröffnet für die Studierenden mit dem Abschluss mehrere Möglichkeiten. Neben dem Wechsel in einen schulformspezifischen Master können sich die Studierenden für einen fachwissenschaftlichen Master entscheiden oder in einen Beruf gehen. Der schulformspezifische Master bildet gezielt für eine der Schulformen in Sachsen aus. An der Universität Leipzig können die Studierenden auf die Schulformen Grund- oder Förderschule, Mittelschule oder Gymnasium studieren. Der Abschluss erfolgt mit dem Master of Education. "Für unsere Studierenden im Lehramt schaffen wir damit viele Entscheidungsfreiräume und Möglichkeiten auf hohem Ausbildungsniveau", so Prof. Schubert.
In der Akkreditierung wird sich die Universität Leipzig nun einer erneuten Prüfung des Lehramtes unterziehen. Gerade wird der Antrag für das Lehramt fertig gestellt und an die Akkreditierungsagentur Ende April übergeben.

 

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