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149 Studierende der Universität Leipzig erhalten im Studienjahr 2025/26 ein Deutschlandstipendium – so viele wie nie zuvor. Die Stipendien wurden am 25. November im Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli feierlich überreicht.

Rund 1.000 Bewerbungen auf ein Deutschlandstipendium waren eingegangen. Unter den 149 Studierenden, die eine Zusage erhielten, sind 81 neu im Deutschlandstipendium-Netzwerk. 

Die meisten Stipendien entfallen in diesem Studienjahr wieder auf die Pharmazie, die Humanmedizin und die Veterinärmedizin. Informatik- und BWL-Studiengänge, Lehramt und Rechtswissenschaften erfreuen sich ebenfalls großen Interesses bei den Stipendienstiftern. Erstmals gefördert werden je ein Student aus der Ägyptologie und aus dem Masterprogramm Child Development and Intervention.

Rund 100 Förderer ermöglichen die Vergabe der Stipendien, die je zur Hälfte von privaten Stipendienstiftern und vom Bundesforschungsministerium finanziert werden. Als neue Stipendiengeber können die CHECK24 Tech Hub GmbH, die Repha GmbH Biologische Heilmittel, die Stiftung Vera und Volker Doppelfeld, die Allianz SE und die Rode GmbH im Netzwerk begrüßt werden. Außerdem beteiligten sich mehrere Alumni an einer Aktion des Netzwerks „Leipzig Alumni“ und stiften gemeinsam mit der Universitätsgesellschaft insgesamt sieben neue Deutschlandstipendien.

Deutschlandstipendium als Investition in die Zukunft junger Menschen

Zur Stipendienfeier am 25. November 2025 waren alle Stipendiat:innen sowie die rund 100 Stipendienstifter eingeladen. Moderiert wurde sie von Studienbotschafterin Elisabeth Neumann. In einem Bühneninterview ordneten Prorektorin Prof. Dr. Brigitte Latzko und Dr. Alexander Tiefenbacher, Projektleiter Servicezentrum Deutschlandstipendium beim Stifterverband, das Potential und die Erfolge des nationalen Stipendienprogramms ein. 

Maria Bönsch, während ihres Jura-Studiums an der Universität Leipzig langjährige Deutschlandstipendiatin, und Sebastian Langwald, Recruiter beim Förderunternehmen ipoque GmbH - A Rohde & Schwarz Company, berichteten in einem zweiten Bühneninterview über ihre Erfahrungen aus dem Stipendienprogramm und gaben Tipps für eine erfolgreiche Kooperation zum beiderseitigen Nutzen.

Mit dem Deutschlandstipendium zeichnet die Universität Leipzig besonders leistungsstarke und engagierte Studierende aus. Die Stipendien werden je zur Hälfte von privaten Stipendienstiftern und vom Bundesforschungsministerium mit monatlich je 150 Euro finanziert, so dass die Stipendiat:innen 300 Euro pro Monat erhalten. 
 

Insgesamt rund 100 Unternehmen, Vereine und Privatpersonen – darunter langjährige Förderer wie die Leipziger Messe GmbH, der Zoo Leipzig, das Universitätsklinikum, der Industrieverein Sachsen 1828 e.V., die Mitteldeutsche Stiftung Wissenschaft und Bildung im Stifterverband, die AOK Plus, die BBBank Stiftung – engagieren sich aktuell als Deutschlandstipendium-Stifter in der Universität Leipzig. Viele von ihnen nutzen die Deutschlandstipendium-Netzwerk-Treffen an der Universität für persönliche Begegnungen mit den potentiellen Fach- und Führungskräften in ihrer Branche. 
 

Seit Start des nationalen Stipendienprogramms 2012 konnte die Universität Leipzig knapp 1.500  Deutschlandstipendien vergeben. Der Podcast „Tandemstories“ stellt Studierende und Fördernde und ihre gemeinsamen Geschichten vor.
 

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