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Im frisch sanierten Gebäude des Instituts für Anatomie sind nun auch Praktikumsräume für die Ausbildung der Zahnmediziner eingerichtet worden. Neben den neuen Räumlichkeiten wurde rund eine Million in moderne Simulationstechnik investiert.

Aufnahme eines Simulators in Form eines menclichen Kopfes, der auf einem Zahnarztstuhl befestigt ist.

Für die Ausbildung in der Zahnmedizin wurden erstmals wurden 15 Dentalmikroskope angeschafft, die kleinste Strukturen und Details im Mund besser sichtbar machen. Foto: Dr. Katarina Werneburg

An 32 Phantomköpfen samt Behandlungseinheiten können die Zahnmedizin-Studierenden nun ihre Fertigkeiten trainieren. Erstmals angeschafft wurden dafür 15 Dentalmikroskope, die kleinste Strukturen und Details im Mund besser sichtbar machen sowie ein System, das 3D-Modelle von präparierten Zähnen erstellt. „Nur wenige Universitäten können ihren Studierenden technische Möglichkeiten auf diesem Niveau bieten“, sagt Prof. Dr. Marcella Esteves Oliveira, Oberärztin an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikums Leipzig. „Wir können die angehenden Zahnmediziner bestmöglich auf den klinischen Alltag vorbereiten, denn wir bieten ihnen hier die gleiche technische Ausstattung wie in der Patientenversorgung schon im Simulationstraining.“ Auch der Direktor der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde Prof. Dr. Sebastian Hahnel freut sich über die neue Ausstattung: „Wir werden die Simulationstechnik sowie die angrenzenden Übungsräume bereits im aktuellen vorklinischen Studienabschnitt nutzen. Die Studierenden erlernen und üben in Phantomkursen dieselben Behandlungsschritte, die sie später am Patienten durchführen.“ Alle Handgriffe sind bereits trainiert, wenn sie das erste Mal auf Patienten treffen. „Von besonderer Bedeutung ist für uns, dass die Studierenden gleich auch die modernsten mikro- und minimalinvasiven Behandlungen zur Zahnerhaltung kennenlernen. Eingebettet in unser präventionsorientiertes Behandlungskonzept ist dies eine hervorragende Vorbereitung auf den zukünftigen Berufsalltag“, hebt Prof. Dr. Rainer Haak, Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, hervor. Modernste Lernumgebungen und Trainingsmöglichkeiten verbunden mit einem ausgeklügelten präventionsorientierten Konzept in der Patientenversorgung zeichnen damit den Zahnmedizinstandort Leipzig aus.

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