Pressemitteilung 2019/242 vom

Die Universitäten Halle, Jena und Leipzig erhalten im Verbund vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der Fördermaßnahme EXIST-Potentiale den Zuschlag für das Vorhaben „International Startup Campus“. Das Verbundvorhaben wird vom BMWi mit 3,8 Millionen Euro gefördert. Dies gab Staatssekretär Thomas Bareiß heute Nachmittag (3. Dezember) im Rahmen einer feierlichen Übergabe im Futurium Berlin bekannt.

Die Universitäten Halle, Jena und Leipzig erhalten im Verbund den Zuschlag für das Vorhaben „International Startup Campus“. Die Koordination des Vorhabens liegt bei der Universität Leipzig.

Die Universitäten Halle, Jena und Leipzig erhalten im Verbund den Zuschlag für das Vorhaben „International Startup Campus“. Die Koordination des Vorhabens liegt bei der Universität Leipzig. Foto: Universität Leipzig

220 Hochschulen und Universitäten hatten sich mit ihren Konzepten auf die Fördermaßnahme EXIST-Potentiale des BMWi beworben, 142 Anträge wurden bewilligt. Der Mitteldeutsche Unibund konnte mit dem Konzept des „International Startup Campus” überzeugen. Das Vorhaben zur Internationalisierung der Gründungsförderung sieht vor, eine internationale Gründungsakademie zu entwickeln, ausländische Gründer zu gewinnen sowie den Marktzugang für deutsche Startups in Asien zu unterstützen. Das Verbundprojekt ist auf vier Jahre angelegt und soll im April 2020 starten.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie prämierte das Vorhaben im Förderschwerpunkt „International überzeugen“. Der mitteldeutsche Antrag ist der einzige, der in diesem Schwerpunkt nicht nur bewilligt, sondern auch prämiert und damit besonders gewürdigt wurde. Prof. Dr. Wolfgang Paul, Prorektor für Forschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, und weitere Vertreter des mitteldeutschen Unibundes nahmen an der Prämierungsveranstaltung teil.

Die Koordination des Verbundvorhabens liegt bei der Universität Leipzig. Der Projektleiter Prof. Dr. Utz Dornberger zeigte sich hocherfreut über die Prämierung. Er blickt zuversichtlich auf die Intensivierung der Zusammenarbeit der Transfer- und Gründungseinrichtungen der drei Universitäten: „Durch unsere langjährige Erfahrung in der Gründungsunterstützung, unsere starken internationalen Partner und unsere Einbettung in den mitteldeutschen Wirtschaftsraum können wir nun mithilfe der Fördermaßnahme EXIST-Potentiale die Internationalisierung der Gründerunterstützung substanziell ausbauen und nachhaltig über alle drei Universitäten verankern.“

 

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