Dr.des. Christiane Domtera-Schleichardt

Dr.des. Christiane Domtera-Schleichardt

Wiss. Mitarbeiterin

Kirchengeschichte mit Schwerpkt. Spätmittelalter und Reformationsgeschichte
Institutsgebäude
Beethovenstraße 25, Raum 514
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35436

Kurzprofil

Frau Dr. Domtera-Schleichardt ist seit 10/2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Spätmittelalter und Reformation der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig. Im Mai 2020 hat sie ihre Promotion zum Thema "Die Scripta publice proposita (1540-1569) der Universität Wittenberg. Universitätsbekanntmachungen aus der Zeit des späten Luther und Melanchthon" erfolgreich abgeschlossen.


Berufliche Laufbahn

  • seit 10/2009
    Mitarbeit am Forschungsprojekt „Melanchthon deutsch“ am Institut für Kirchengeschichte der Universität Leipzig
  • 01/2011 - 12/2011
    Mitarbeit an der „Lutherbibliographie 2011“
  • 10/2011 - 02/2012
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig (Mentorin an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig im Rahmen des bundesgeförderten Projekts „StiL“)
  • seit 10/2012
    Mitglied im Beirat der Arbeitsgemeinschaft für sächsische Kirchengeschichte (Regionalgruppe Leipzig)
  • seit 10/2013
    Leitung der Regionalgruppe Leipzig der Arbeitsgemeinschaft für sächsische Kirchengeschichte
  • seit 10/2013
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Spätmittelalter und Reformation der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig, 2018 Einreichung der Dissertation
  • 05/2020
    Promotion im Fach Kirchengeschichte zum Thema "Die Scripta publice proposita (1540-1569) der Universität Wittenberg. Universitätsbekanntmachungen aus der Zeit des späten Luther und Melanchthon" (summa cum laude)

Ausbildung

  • 10/2003 - 09/2010
    nach dem Abitur 2003 Studium der Evangelischen Theologie, Lateinischen Philologie und Kunstpädagogik an der Universität Leipzig, 2010 Erstes Staatsexamen
  • 03/2012 - 09/2013
    Stipendiatin in der Graduiertenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Frau Dr. Domtera-Schleichardt befasst sich in ihrer Forschung vorwiegend mit Philipp Melanchthon und der Wittenberger Universitäts- und Reformationsgeschichte. Ihre 2020 verteidigte Dissertation erschien 2021 in Leipzig unter dem Titel: Die Wittenberger "Scripta publice proposita". Universitätsbekanntmachungen im Umfeld des späten Melanchthon.

Nachfolgend ein kleiner Auszug aus ihren Publikationen:


  • Die Wittenberger "Scripta publice proposita". Universitätsbekanntmachungen im Umfeld des späten Melanchthon, Leipzig 2021.
  • Melanchthons literarischer Nachlass. Michael Maius: Brief an Hieronymus Baumgartner, 18. Juli 1560, in: Hasse, Hans-Peter/Kocourek, Jana/Nitzschke, Katrin (Hrsg.): Manu propria – mit eigener Hand. 95 Autographe der Reformationszeit, Markkleeberg 2017, 160f.
  • Johannes Hus deutsch/ hrsg. von Armin Kohnle und Thomas Krzenck unter Mitarbeit von Friedemann Richter und Christiane Domtera-Schleichardt, Leipzig 2017.
  • Johannes Hus: Predigt über Röm 13, 12-13: „Lasst uns die Werke der Finsternis ablegen“ (1404), übersetzt und kommentiert von Christiane Domtera-Schleichardt, in: Johannes Hus deutsch/ hrsg. von Armin Kohnle und Thomas Krzenck unter Mitarbeit von Friedemann Richter und Christiane Domtera-Schleichardt, Leipzig 2017, S. 9-36.
  • Reformation auf dem Dorf - das Beispiel Söllichau, in: Aus unserer Heimat. Beiträge zur Ortsgeschichte von Söllichau. Teil 3, hrsg. vom Heimatverein Söllichau e. V., Remagen-Oberwinter 2019, S. 8-29.


  • Dissertationsprojekt Christiane Domtera-Schleichardt: Die Universität Wittenberg im Spiegel der Scripta publice proposita (1540-1569) - Untersuchungen zu einer zentralen Textsammlung aus der Zeit des späten Luther und Melanchthon
    Kohnle, Armin
    Laufzeit: 01.2014 - 05.2020
    Beteiligte Organisationseinheiten der UL: Institut für Kirchengeschichte
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weitere Forschungsprojekte

  • Domtera-Schleichardt, C.
    Johannes Hus: Predigt über Röm 13, 12-13: „Lasst uns die Werke der Finsternis ablegen“ (1404), übersetzt und kommentiert von Christiane Domtera-Schleichardt
    In: Kohnle, A. (Hrsg.)
    Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt. 2017. S. 9
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  • Domtera-Schleichardt, C.
    Paul Ebers Beiträge in den gedruckten Wittenberger „Scripta publice proposita“
    In: Gehrt, D.; Leppin, V. (Hrsg.)
    Paul Eber (1511–1569). Humanist und Theologe der zweiten Generation der Wittenberger Reformation. Leipzig: 2014. S. 565-585
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  • Kohnle, A.; Beyer, M.; Domtera-Schleichardt, C. (Hrsg.)
    Melanchthon deutsch, Melanchthons Römerbriefauslegung 1519 bis 1532. Übersetzungen aus dem Lateini-schen von Rolf Schäfer und Nicole Kuropka
    Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt. 2021
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  • Domtera-Schleichardt, C.
    Akademische Gelehrsamkeit und Melanchthon-Memoria. Caspar Cruciger der Jüngere in den Wittenberger Scripta publice proposita
    In: Dingel, I.; Kohnle, A. (Hrsg.)
    Die Crucigers. Caspar der Altere, Caspar der Jüngere und Elisabeth Cruciger in ihrer Bedeutung für die Wittenberger Reformation. Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt. 2021. S. 166-203
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  • Domtera-Schleichardt, C.
    Die Wittenberger "Scripta publice proposita". Universitätsbekanntmachungen im Umfeld des späten Melanchthon
    Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt. 2021
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weitere Publikationen

  • Proseminar Kirchengeschichte (D/KE): Wittenberger Reformation (Sommersemester 2021)

    Das Proseminar bietet einen Überblick über Gegenstand, Arbeitstechniken und Hilfswissenschaften der Kirchengeschichte. Der Umgang und die Arbeit mit Quellen sollen dabei im Mittelpunkt des Seminars stehen. Ein weiterer Schwerpunkt wird im Erlernen und Anwenden von Formalia zum Erstellen einer kirchenhistorischen Arbeit liegen. Thematisch konzentrieren wir uns auf die Frühzeit der Wittenberger Reformation.

  • Übung: Wege zum Himmel. Frömmigkeit und Predigt im Spätmittelalter (Sommersemester 2021)

    In der protestantischen Kirchengeschichtsschreibung erschien das Mittelalter lange als eine „finstere“ Epoche, von der sich der strahlende Aufbruch der Reformation klar abhob. Doch die Jahrzehnte vor der Reformation kennzeichneten nicht etwa Verfall, sondern eine intensive Steigerung der Frömmigkeit und Bemühungen um Verbesserungen des kirchlichen Lebens. So gilt das Spätmittelalter als eine der „kirchenfrömmsten Zeiten“ (Bernd Moeller).