Dr. Luise Czajkowski

Dr. Luise Czajkowski

Wiss. Mitarbeiterin

Germanistische Linguistik
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 1413
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37372

Dr. Luise Czajkowski

Dr. Luise Czajkowski

Wiss. Mitarbeiterin

Zentrum für Lehrer:innenbildung und Schulforschung
Institutsgebäude
Prager Straße 34-36
04317 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30443

Kurzprofil

Luise Czajkowski ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik im Fachbereich Historische Sprachwissenschaft sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZLS im Fachbereich der wissenschaftlichen Ausbildung von Lehrkräften im Fach Deutsch (wAL Deutsch).


Forschungsschwerpunkte:

Historische Sprachgeographie, Sprachwandel, Mittelniederdeutsch und Ostmitteldeutsch.


Aktuelle Forschungsprojekte:

Atlas historischer Schreibsprachen Ostmitteldeutschlands,

Historische Variation deutscher Pronomen

Mittelniederdeutsche Stundenbücher als Zeugnis kultureller Identität im 15. Jahrhundert

Berufliche Laufbahn

  • seit 04/2012
    wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Leipzig, Fachbereich Historische Sprachwissenschaft
  • seit 10/2018
    wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZLS der Universität Leipzig, Fachbereich wAL Deutsch
  • 12/2016 - 12/2017
    Elternzeit
  • 12/2011 - 09/2012
    Elternzeit
  • 11/2010 - 03/2012
    wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen im Projekt "Mittelhochdeutsches Wörterbuch"
  • 10/2010 - 09/2011
    Lehrbeauftragte am Institut für Germanistik der Universität Leipzig
  • 10/2008 - 09/2010
    wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Leipzig, Fachbereich Historische Sprachwissenschaft
  • 01/2007 - 09/2008
    Elternzeit
  • 04/2006 - 01/2007
    wissenschaftliche Hilfskraft Historische deutsche Sprachwissenschaft

Ausbildung

  • 10/2008 - 07/2019
    Promotion am Institut für Germanistik der Universität LeipzigDissertation zum Thema: "Schreibsprachen im Übergang. Untersuchungen zum Sprachwandel im niederdeutsch-ostmitteldeutschen Übergangsraum im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit"
  • 10/2000 - 03/2006
    Studium der Germanistik, Niederlandistik und Journalistik in Leipzig und Amsterdam (Abschluss: Magistra Artium an der Universität Leipzig)

Aktuelle Forschungsprojekte

Atlas historischer ostmitteldeutscher Schreibsprachen

Historische Variation deutscher Pronomen

Mittelniederdeutsche Stundenbücher als Zeugnis kultureller Identität im 15. Jahrhundert

Homonymenflucht und Homonymenfurcht

Urkunden des Klosters Wienhausen


Forschungsinteressen

Historische Sprachgeographie

Variationslinguistik mit Schwerpunkt Flexionsmorphologie

Sprachwandel

Ostmitteldeutsch

Mittelniederdeutsche und Mittelniederländische Sprache und Literatur

Historische Mündlichkeit und Schriftlichkeit

  • Atlas historischer Schreibsprachen Ostmitteldeutschlands
    Czajkowski, Luise
    Laufzeit: 03.2020 - laufend
    Beteiligte Organisationseinheiten der UL: Historische deutsche Sprachwissenschaft
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  • Historische Variation deutscher Pronomen
    Czajkowski, Luise
    Laufzeit: 09.2021 - laufend
    Beteiligte Organisationseinheiten der UL: Historische deutsche Sprachwissenschaft
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weitere Forschungsprojekte

  • Czajkowski, L.; Hoffmann, C.; Schmid, H. U. (Hrsg.)
    Ostmitteldeutsche Schreibsprachen im Spätmittelalter
    Berlin / New York: DeGruyter. 2007
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  • Czajkowski, L.
    Das Stadtbuch von Alsleben. Zeugnis des Rückzugs der niederdeutschen Schreibsprache im ostmitteldeutschen Raum.
    In: Lasch, A.; Hundt, M. (Hrsg.)
    Deutsch im Norden. Berlin / New York: DeGruyter. 2015. S. 136-150
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  • Czajkowski, L.
    Zur Interpretation von Kürzungsstrichen in Handschriften des 14. und 15. Jahrhunderts
    In: Kremer , A.; Schwab , V. (Hrsg.)
    Handschriften als Quellen der Sprach- und Kulturwissenschaft. Aktuelle Fragestellungen – Methoden – Probleme. Bamberg: University of Bamberg Press. 2018. S. 81-96
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  • Czajkowski, L.; Ulbrich-Bösch, S.; Waldvogel, C. (Hrsg.)
    Sprachwandel im Deutschen
    Berlin; Boston: DeGruyter. 2018
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  • Czajkowski, L.
    Schreibsprachen im Übergang. Untersuchungen zum Sprachwandel im niederdeutsch-ostmitteldeutschen Übergangsraum im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit
    Hildesheim: Olms. 2021
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weitere Publikationen

Luise Czajkowski unterrichtet überwiegend in den Bereichen Historische Sprachwissenschaft und Variationslinguistik.

In den Einführungsseminaren werden Grundkenntnisse über die Geschichte der deutschen Sprache und Literatur vermittelt. In den höheren Semestern stehen aktuelle Forschungsfragen im Mittelpunkt. Die letzten Forschungsseminare befassten sich mit den Themen "Hansesprache", "Ostdeutsch - Sprache in der (ehemaligen) DDR" und "Historische Sprache in Sachsen".

  • Hansesprache

    In der Übung geht es darum, den Blick auf die deutsche Sprachgeschichte zu erweitern und Kenntnisse über den nördlichen deutschen Sprachraum zu gewinnen. Der Fokus liegt auf der Hanse, in der sich zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert nordeuropäische Kaufleute vereinigten. In der Übung lernen wir Mittelniederdeutsch (in Abgrenzung zum Mittelhochdeutschen), transkribieren und übersetzen Hansequellen und besuchen (virtuell) das Europäische Hansemuseum in Lübeck. 

  • Historische Sprache in Sachsen

    Ausgehend von der eigenen Sprachwahrnehmung und -beurteilung haben die Studierenden im Seminar "Historische Sprache in Sachsen" die verschiedenen typischen Sprachmerkmale des Obersächsischen herausgearbeitet und deren Entwicklung anhand von historischen Sprachdaten (spätmittelalterliche Urkunden, Wenkerdaten) nachvollzogen.

  • Historische Sprachgeographie

    Das Seminar "Historische Sprachgeographie" bietet einen Überblick über die historischen Varietäten des Deutschen mit Konzentration auf den ostmitteldeutschen Raum. Es werden Methoden der Sprachgeographie vorgestellt und deren Anwendung geübt.

  • Ostdeutsch - Sprache in der (ehemaligen) DDR

    Im Mittelpunkt des Seminars steht die Variation der Sprache auf dem Gebiet der ehemaligen DDR und die Frage danach, welche gesellschaftlichen und politischen Hintergründe zu der Zuschreibung „Ostdeutsch“ geführt haben. Es werden rezente sprachliche Erhebungen mit historischen Quellen verglichen und der Stand der sprachlichen Einheit Deutschlands thematisiert.