Christian Kaphengst

Christian Kaphengst

Wiss. Mitarbeiter

Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterricht
Institutsgebäude
Beethovenstraße 25
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35474

Kurzprofil

Christian Kaphengst ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Religionspädagogik der Universität Leipzig. Als ausgebildeter Gymnasiallehrer ist es ihm ein Anliegen die Pädagogik und Didaktik des ev. Religionsunterrichts zu reflektieren und neue Impulse zu setzen für eine möglichst spannende, vielseitige und lebensnahe Praxis in der Schule. Deshalb ist die Ausbildung der nächsten Generation von Religionslehrer_innen eine Säule seiner Arbeit. In Auseinandersetzung mit den Studierenden gilt es, diese für die Unterrichtspraxis an der Schule vorzubereiten und mit ihnen gemeinsam theologische, pädagogische und didaktische Inhalte zu reflektieren und ins Gespräch zu kommen über die Art und Weise, wie man heute Religion unterrichten kann und sollte.


Eigener Forschungsschwerpunkt ist momentan die religionspädagogische Auseinandersetzung mit theologischen Zukunftsentwürfen unter besonderer Berücksichtigung der Apokalyptik.

Berufliche Laufbahn

  • seit 11/1990
    Geboren in Norden, Ostfriesland.
  • 01/2011 - 07/2011
    Ableistung des Zivildienstes im Botanischen Garten Oldenburg.
  • 03/2017 - 07/2017
    Arbeit als Integrationskraft (Schulbegleiter) beim Diakonischen Werk Innere Mission in Leipzig.
  • 08/2017 - 02/2019
    Referendariat am Internationalen Gymnasium in Geithain und Erlangung des Zweiten Staatsexamens mit Auszeichnung
  • seit 04/2019
    Arbeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Religionspädagogik an der Universität Leipzig.
  • 10/2019 - 08/2020
    (Vertretungs-)Lehrkraft für ev. Religion am Internationalen Gymnasium Geithain

Ausbildung

  • 08/1997 - 06/2010
    Schulzeit, Abitur und Erlangung der allgemeinen Hochschulreife in Oldenburg
  • 10/2011 - 08/2016
    Polyvalentes Lehramtsstudium der Fächer Geschichte und ev. Religion für das gymnasiale Lehramt an der Universität Leipzig.
  • 09/2016
    Abschluss des Lehramtsstudiums als Master Of Education für gymnasiales Lehramt für Geschichte und ev. Religion

Hauptfokus seiner Forschung soll in Zukunft darauf liegen, wichtige Inhalte und Themen für den Religionsunterricht möglichst praxisnah, aber mit hohem fachlichen Anspruch aufzuarbeiten. Dabei gilt es vor allem, die äußeren Gegebenheiten und Bedingungen für einen Religionsunterricht im 21. Jahrhundert zu reflektieren und in die eigene Forschung zu integrieren. Die Welt der digitalen Medien, eine verstärkte ethisch-moralische und identitätsstärkende Perspektive sowie Aspekte der Kulturhermeneutik sollten dabei verstärkt im Mittelpunkt stehen.


Arbeiten in der Vergangenheit beschäftigten sich zudem mit eher vernachlässigten kirchenhistorischen Themen im Religionsunterricht (Hexen; aus einer regionalgeschichtlichen Perspektive) sowie mit moderner sakraler Kunst (Christusdarstellungen bei Michael Triegel) und deren möglicher Einsatz im Religionsunterricht.


Eigener Forschungsschwerpunkt ist momentan die religionspädagogische Auseinandersetzung mit theologischen Zukunftsentwürfen unter besonderer Berücksichtigung der Apokalyptik.

  • Dissertationsprojekt (vorläufiger Titel): Eine religionspädagogische Auseinandersetzung mit theologischen Zukunftsentwürfen unter besonderer Berücksichtigung der Apokalyptik
    Lütze, Frank Michael
    Laufzeit: 01.2020 - laufend
    Beteiligte Organisationseinheiten der UL: Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterricht
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weitere Forschungsprojekte

Lehrschwerpunkte liegen insbesondere im Bereich der Lehrer_innenausbildung für zukünftige Religionslehrerinnen und -lehrer. Dies umfasst:


  • Fachpraktische Seminare am Gymnasium mit einem Schwerpunkt auf Unterrichtsplanung und Didaktik des Faches evangelische Religion sowie Reflexion des gehaltenen Unterrichts.


  • Seminare zur Vertiefung von Inhalten der Vorlesung zur Religionspädagogik mit einem Schwerpunkt auf religionspädagogischen Konzepten, Begründungsmustern für den evangelischen Religionsunterricht und religionssoziologischen Erkenntnissen insbesondere zur mehrheitlichen Konfessionslosigkeit in Sachsen. Stärker religionsdidaktische bzw. unterrichtsbezogene Elemente des Seminars fokussieren zudem z.B. den Umgang mit religiöser Praxis im Religionsunterricht, spezifische Unterrichtsmethoden und deren Reflexion sowie den Umgang mit 'schwierigen' Themen im Religionsunterricht.



  • Fachpraktisches Seminar im Fach evangelische Religion für das Gymnasium

    Im Fachpraktischen Seminar werden Studierende in grundlegende Formen der Unterrichtsplanung im Fach evangelische Religion eingeführt und führen anschließend in Begleitung und mit Unterstützung der Dozenten eigene Unterrichtsversuche in Schulen durch. Diese werden ausführlich reflektiert und ausgewertet, um religionspädagogische und -didaktische Analysefähigkeiten zu schulen. Am Ende des Seminars steht das Verfassen eines ausführlichen Unterrichtsentwurfs.

  • Seminar: Einführung in die Fachdidaktik ev. Religion

    Das Einführungsseminar ist darauf ausgelegt, das Bewusstsein für spezifische, vor allem den Religionsunterricht betreffende Fragen, zu schärfen. Was sind die Besonderheiten des konfessionellen Religionsunterrichts? Welche Schüler_innen erwarten mich im Religionsunterricht? etc. Praxisnahe Theorie, aber auch explizit praktisches „Handwerkszeug“ sollen dabei in gleicher Weise vermittelt werden, um Studierende gut auf den ersten eigenen Religionsunterricht vorzubereiten.