Dr. Andreas Opitz

Dr. Andreas Opitz

Wiss. Mitarbeiter

Deutsch als Fremdsprache/Grammatik und Angewandte Linguistik
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 1201
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37517

Kurzprofil

Ich bin aktuell als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Herder-Institut der Universität Leipzig im DFG-Projekt „Verarbeitung und Repräsentation von Non-Finites in L1 und L2 Deutsch“ (Projektleiterin: PD Dr. Denisa Bordag) angestellt.


Als Psycholinguist interessiere ich mich besonders für die Schnittstelle von Grammatiktheorie und Psycholinguistik. 

Meine formale Ausbildung in theoretischer Linguistik und Psycholinguistik erhielt ich an der Universität Leipzig, wo ich auch meine Dissertation schrieb, die sich mit der psycholinguistischen Verarbeitung grammatikalischer Merkmale, insbesondere den Konzepten der morphologischen Unterspezifikation und der Subanalyse, befasste. 

Seit einiger Zeit rückt der Erwerb von Zweitsprachen und die Sprachverarbeitung in L1 und in L2 stärker in den Fokus meiner Forschung.



Berufliche Laufbahn

  • seit 01/2020
    wiss. Mitarbeiter beim DFG-Projekt „Repräsentation und Verarbeitungvon Non-Finites in L1 und L2 Deutsch“ am Herder-Institut der Uni Leipzig;Projektleiterin: Denisa Bordag
  • 10/2019 - 12/2019
    Vertretung der W3-Professur Deutsch als Fremdsprache (SchwerpunktGrammatik) an der Universität Leipzig / Herder-Institut
  • 10/2017 - 09/2019
    wiss. Mitarbeiter beim DFG-Projekt „Die mentale Repräsentationder Konversion und ihr beiläufiger Erwerb in L1 und L2 Deutsch"“ amHerder-Institut der Uni Leipzig; Projektleiterin: Denisa Bordag
  • 08/2012 - 09/2017
    wiss. Mitarbeiter am Institut für Linguistik, Bereich Psycholinguistik

Ausbildung

  • 09/2006 - 07/2012
    Promotion (Dr. phil.) in Linguistik / Psycholinguistik, Titel der Promotionsschrift: „Feinstrukturelle Aspekte der Flexionsmorphologie in Grammatiktheorie und Psycholinguistik“; Universität Leipzig

Als Psycholinguist interessiere ich mich besonders für die Schnittstelle zwischen Grammatiktheorie und Psycholinguistik. 


Seit einiger Zeit rücken der Erwerb von Zweitsprachen und die Sprachverarbeitung in L1 und in L2 stärker in den Fokus meiner Forschung.


Forschungsschwerpunkte und Interessen:

  • Psycholinguistik
  • Morphologie
  • Morphologische Verarbeitung
  • L2-Erwerb & L2-Verarbeitung
  • Mentales Lexikon
  • Schnittstelle von Grammatiktheorie und Psycholinguistik
  • Statistik (unter Verwendung von "R")
  • behaviorale Experimente
  • Eyetracking
  • Repräsentation und Verarbeitung von Non-Finites in L1 und L2 Deutsch
    Bordag, Denisa
    Laufzeit: 01.2020 - laufend
    Mittelgeber: DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft
    Beteiligte Organisationseinheiten der UL: Herder-Institut
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weitere Forschungsprojekte

  • Bordag, D.; Opitz, A.
    Non-native Readers Are More Sensitive to Changes in Surface Linguistic Information than Native Readers
    Bilingualism: Language and Cognition. 2021. 24 (4). S. 599-611
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  • Regel, S.; Opitz, A.; Müller, G.; Friederici, A. D.
    Processing inflectional morphology: ERP evidence for decomposition of complex words according to the affix structure
    Cortex. 2019. S. 143-153
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  • Opitz, A.; Regel, S.; Müller, G.; Friederici, A. D.
    Neurophysiological Evidence For Morphological Underspecification In German Strong Adjective Inflection
    Language. 2013. S. 231-264
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  • Bordag, D.; Kirschenbaum, A.; Rogahn-Beckmann, M.; Opitz, A.; Tschirner, E.
    Semantic Representation of Newly Learned L2 Words and their Integration in the L2 Lexicon
    Studies in Second Language Acquisition. 2017. 39 (1). S. 197-212
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  • Opitz, A.; Bordag, D.
    Word Category Conversion Revisited: The Case of Adjectives and Participles in L1 and L2 German
    Frontiers in Psychology. 2020. S. 1045
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weitere Publikationen

Ich habe bisher zahlreiche Bachelor- und Master-Kurse im Bereich der Psycholinguistik, der Grammatiktheorie und der empirischen Grundlagen unterrichtet.


Schwerpunkte bildeten:

  • Einführung in empirische Praxis und Grundlagen
  • Einführung in statistische Verfahren (quantitative Methoden)
  • Kognitive Grundlagen der Sprachverarbeitung
  • Sprachstörungen
  • Sprachverarbeitung, Sprachverstehen & Sprachproduktion
  • Zweitspracherwerb und Sprachverarbeitung in der Zweitsprache
  • Experimentalpraktika
  • Morphologie der deutschen Gegenwartssprache
  • Lexikon und Wortschatzvermittlung im DaF/DaZ-Kontext
  • Grammatiktheorie