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Dr. Jessica Böttcher-Ebers

Wiss. Mitarbeiterin/Curricularmanagerin

Studienbüro/Fakultät für GKO
Institutsgebäude
Schillerstraße 6, Raum M 003
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37217
Telefax: +49 341 97-37228

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Dr. Jessica Böttcher-Ebers

Leiterin Studienbüro

Studienbüro/Fakultät für GKO
Institutsgebäude
Schillerstraße 6, Raum M 003
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37217
Telefax: +49 341 97-37228

Kurzprofil

Leiterin und wiss. Mitarbeiterin im Studienbüro der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften, Lehrtätigkeit im Historischen Seminar, am Lehrstuhl Klassische Archäologie.


Nach dem Studium der Klassischen Archäologie und Kulturwissenschaften promovierte sie 2007 zum Thema "Der Bogen als visuelles Zeichen im römischen Stadtbild. Zum Bedeutungswandel eines Architekturelements in der späten Republik".


Tätigkeiten am Deutschen Archäologischen Institut in Rom und Berlin, im Verlagswesen, in der Denkmalpflege und im Museum, Aufbau einer Kompetenzschule für Promivierende an der HTWK Leipzig, Sächsisches Hochschuldidaktik Zertifikat.


Als Curricularmanagerin im Studienbüro der GKO betreut und berät sie die Studiengänge BA Archäologie und Geschichte des Alten Europa, MA Archäologie der Alten Welt, MA Klassische Antike, BA und MA Altorientalistik sowie den BA und MA Ethnologie bei der Weiterentwicklung der Studiendokumente, ihrer Evaluation und Akkreditierung.

Berufliche Laufbahn

  • seit 07/2013
    Leiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbüro der GKO
  • 09/2011 - 07/2013
    Projektmitarbeiterin Kompetenzschule für Promovierende im Referat Forschung an der HTWK Leipzig
  • 05/2010 - 12/2010
    Projektmitarbeiterin Museumsdatenbank DAPHNE Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Skulpturensammlung
  • 01/2010 - 04/2010
    Projektmitarbeiterin "Das Markttor und die Agora von Milet" (gefördert von der Thyssenstiftung) am Institut für Klassische Archäologie an der Universität Leipzig
  • 06/2007 - 08/2007
    Freie wissenschaftliche Mitarbeiterin, Werkvertrag am Institut für Klassische Archäologie der FU Berlin
  • 12/2005 - 06/2006
    Wissenschaftliche Hilfskraft in der Abteilung Realkatalog am Deutschen Archäologischen Institut in Berlin
  • 04/2004 - 03/2007
    Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Klassische Archäologie der Universität Leipzig
  • 10/2001 - 09/2003
    Wissenschaftliche Hilfskraft in der Abteilung Realkatalog am Deutschen Archäologischen Institut in Rom

Ausbildung

  • 10/2014 - 09/2016
    Sächsisches Hochschuldidaktik-Zertifikat am HDS in Leipzig
  • seit 07/2012
    Geburt des Sohnes
  • seit 11/2008
    Geburt der Tochter
  • 11/2007 - 11/2008
    Praktikantin in der Bau- und Kunstdenkmalpflege, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Halle (Saale)
  • 10/2007 - 03/2010
    Aufbaustudium Denkmalpflege an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Hochschule Anhalt Deassau
  • 07/2006 - 12/2006
    Volontärin in der Redaktion Altertumswissenschaft des K.G. Saur Verlages in Leipzig
  • 10/2003 - 12/2003
    Praktikantin in der Redaktion Altertumswissenschaft des K.G. Saur Verlages in Leipzig
  • 10/1996 - 09/2001
    Magisterstudium der Klassischen Archäologie und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig

Architetursemiotik

Republikanische Architektur

Architektonische Terrakotten

Votivterrakotten

Architekturtheorie

Im Zentrum meiner Forschung und Lehre stehen Themen der Architektursemiotik. Die Architektursemiotik beschäftigt sich mit allen Phänomenen der Architektur sowie der Stadt- und Landschaftsplanung, die als Zeichen oder Zeichenprozesse in kommunikativen Zusammenhängen betrachtet werden können. Architektur wird somit als Kommunikationsträger begriffen und auf deren Aussagewert in Bezug auf die Interaktion mit dem antiken Betrachter untersucht. Der methodische Ansatz der Semiotik beschreibt und analysiert diese Zeichen und Zeichenprozesse und gibt somit einen Interpretationsrahmen für die Bedeutung der jeweiligen Architekturen.


Terrakotten

Außerdem beschäftige ich mich mit der anwendungsbezogenen Erforschung des Terrakottenbestandes der sächsischen Museen, d.h. aus den verschiedenen Lehrsammlungen der UL und der Skulpturensammlung in Dresden. Die Studierenden erhalten dadurch die Möglichkeit anhand der Auseinandersetzung mit Originalen ihre Kompetenzen in der wissenschaftlichen Bestandserschließung antiker Artefakte zu schulen und im Rahmen der Sammlungsgeschichte Proveninenzforschungen zu betreiben. Darüber hinaus eröffnet die Beschäftigung mit den kleinformatigen Terrakotten die Möglichkeit, neue digitale Methoden zur Erforschung von antiker Plastik anzuwenden, beispielsweise 3-D-Modelle anzufertigen, aber auch kritisch zu hinterfragen.


  • Votivterrakotten im Studiendepot der Antikensammlung Dresden (SoSe 2020)

    Im Fokus der Übung stehen über 50 etruskische und italische Votivterrakotten aus der Antikensammlung Dresden. Die Studierenden untersuchen diese zunächst im Hinblick auf ihre typologische und stilistische Einordnung, recherchieren zu deren Provenienzen und erörtern ihren religiösen Kontext. Bei der Exkursion nach Dresden werden diese Ergebnisse präsentiert. Anschließend sollen Forschungsansätze zu den Votivterrakotten diskutiert und Fragestellungen für die Hausarbeit ausformuliert werden.

  • Einführung in die römische Architektur (SoSe 2019)

    Die Studierenden eignen sich zunächst ein Grundwissen über die Bautechnik, Bauorganisation, Bauordnungen, Bautypen und den Städtebau an und lernen die wesentlichen Zäsuren in die Entwicklung der römischen Baukunst vom aufstrebenden Rom der Königszeit im 6. Jh. v. Chr. bis hin zum Untergang des Weltreiches im 5./6. Jh. n. Chr. kennen. Auf dieser Basis werden gemeinsam ausgewählte Einzelbauten in Beschreibungsübungen analysiert und zentrale Fragestellungen der aktuellen Forschung diskutiert.

  • O Isis und...Aphrodite?! Graeco-ägyptische Terrakotten (WiSe 2018/19) mit Caroline Böhme, M.A. (LSI)

    Die Studierenden lernen innerhalb des Seminars die Herstellungstechniken- und –orte sowie Fundkontexte graeco-ägyptischer Terrakotten kennen. Sie wenden die in der Veranstaltung erworbenen Kenntnisse zur Ikonographie und stilistischen Entwicklung an originalen Objekten des Antikenmuseums, des Ägyptischen Museums in Leipzig und der Antikensammlung Dresden an. Im Kontext der wissenschaftlichen Bestandserschließung dokumentieren sie die Tonfiguren unter anderem auch in digitalen 3-D-Modellen.

  • Das römische Theater. Architektur, Ausstattung und Aufführungspraxis (SoSe 2018) mit Caroline Böhme, M.A. (LSI)

    Die Studierenden erhalten einen Überblick über die wichtigsten Etappen des Wandlungsprozesses römischer Theater vom 2. Jh. v. Chr. bis zum 2. Jh. n. Chr. Neben der Architektur des Theaters wird auch seine statuarische Ausstattung untersucht. Erweitert wird dies durch die Auseinandersetzung mit Objekten der Kleinkunst verschiedener Gattungen, die dem Themenkreis des Theaters angehören. Beispielhaft sollen hierfür einige Originale und Gipsabgüsse der Leipziger Antikensammlung vorgestellt werden.

  • Forschungswerkstatt: Dachterrakotten aus Griechenland und Kleinasien (WiSe 2017/18)

    Die Studierenden erhalten einen allgemeinen Überblick über die Typologie, die chronologische Entwicklung und regionalen Besonderheiten der Dachterrakotten in Griechenland und Kleinasien vom 6.-4.Jh. v. Chr. Sie erwerben dabei Kompetenzen im reflektierenden Beschreiben, Deuten und historischen Kontextualisieren archäologischer Funde. Im Mittelpunkt steht die Erforschung der kleinasiatischen Dachterrakotten von Akalan, die in der Antikensammlung in Dresden aufbewahrt werden.

  • Einführung in in die römische Bauornamentik (SoSe 2017)

    Die Studierenden erwerben in der Übung ein Grundlagenwissen über das Formenrepertoire der römischen Bauornamentik und deren Entwicklung in der Zeit vom 1. Jh. v. Chr. bis zum 2. Jh. n. Chr. Anhand der Auseinandersetzung beispielsweise mit Kapitellen und Rankenfriesen schulen sie ihre methodische Kompetenz im Beschreiben sowie in der typologischen und stilistischen Einordnung von Bauornamentik. Darüber hinaus lernen die Studierenden aktuelle semantische Interpretationsansätze kennen.


  • Darstellungen von Fremden in der römischen Kunst der Kaiserzeit (WiSe 2016/17) mit PD Dr. Martin Tombrägel

    Die Übung setzt sich mit der Frage auseinander, wie die Römer den Kontakt mit fremden Volksgruppen in der römischen Bildkunst in der Zeit der sp. Republik bis in die Spätantike verarbeitet haben. Dazu sollen Darstellungen von Fremden unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert werden. Einerseits geht es darum, das Spektrum der Kennzeichnung unterschiedlicher Ethnien herauszuarbeiten, andererseits soll nach den Hintergründen und Botschaften gefragt werden, die hinter den Darstellungen stehen.

  • Aus Hephaistos' Werkstatt - Antike Kleinbronzen im Antikenmuseum (SoSe 2016) mit Caroline Böhme, M.A. (LSI)

    Die Lehrsammlung des Antikenmuseums verfügt über ein breites Spektrum an Geräten, Plastik und Gefäßen aus Bronze. Ihre Erforschung steht mit dem Schwerpunkt der römischen Kleinbronzen im Zentrum der Übung. Die Studierenden lernen im Rahmen von Exkursionen in verschiedene Museen unterschiedliche Ausstellungsarten und –konzeptionen kennen und analysieren. Auf dieser Grundlage erstellen sie in Gruppenarbeit Ausstellungskonzepte für eine kleine Sonderausstellung im Antikenmuseum.

  • Digitale Bestandserschließung griechischer Terrakotten (WiSe 2015/16) mit Caroline Böhme, M.A. (LSI)

    In der Übung werden griechische Terrakotten aus dem Sammlungsdepot wissenschaftlich bearbeitet. Die Studierenden lernen die Gattung der Terrakotten mit den ihr eigenen aktuellen Forschungsfeldern und –methoden kennen und üben sich darin, Katalogtexte nach festgelegten Kriterien und unter Berücksichtigung der Konventionen zur musealen Objektdokumentation zu verfassen. Sie arbeiten mit archäologischen Objektdatenbanken und nutzen Veröffentlichung ihrer Texte die E-learning-Plattform moodle.

  • Übung zur Exkursion nach Rom (SoSe 2015)

    Die Übung dient der Vorbereitung auf die Exkursion nach Rom. Die Studierenden lernen das Formenrepertoire und die wesentlichen stilistischen Entwicklungen der stadtrömischen Bauornamentik von der flavischen bis zur severischen Zeit kennen und bringen dieses Wissen anhand von Übungsaufgaben aktiv zur Anwendung.

  • Aphrodite in der griechischen und römischen Bildkunst (WiSe 2014/15) mit Prof. Dr. Michael Pfanner

    Aphrodite wird seit der frühgriechischen Zeiten dargestellt und macht im Laufe der Zeit einen erstaunlichen Wandel in Bedeutung und Aussehen mit. Im Seminar werden die unterschiedlichen Aphrodite-Typen vorgestellt und analysiert und ihr Vorkommen in verschiedenen Gattungen und Kontexten diskutiert. In römischen Weltreich erlebt Aphrodite-Venus einen regelrechten Siegeszug und wird zu einem Leitmotiv der zivilisierten Welt.

  • Einführung in die römische Architektur (SoSe 2014)

    Die Übung vermittelt die Grundlagen für die Beschreibung, Analyse, Interpretation und Diskussion antiker Architektur. Im Zentrum steht die Entwicklung der römischen Baukunst vom aufstrebenden Rom der Königszeit im 6. Jh. v. Chr. bis zum Untergang des Weltreiches im 5./6. Jh. n. Chr. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bautechnik, Bauorganisation, Bautypen und der Städtebau im jeweiligen historischen Kontext. Damit einhergehend werden zentrale Fragestellungen der aktuellen Forschung diskutiert.