Dr. Katja Triplett

Dr. Katja Triplett

Wiss. Mitarbeiterin

Religionsgeschichte
Institutsgebäude
Schillerstraße 6
04109 Leipzig

Kurzprofil

Seit Januar 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Religionswissenschaftlichen Institut.

Forschungsschwerpunkte: Religion und Gesellschaft Japans, Religion und Medizin, Buddhismus Ostasiens.

2004-2005 Post-doctoral Fellow an der School of Oriental and African Studies (SOAS) London. 2007-2012 Akademische Rätin und Kustodin der Religionskundlichen Sammlung in Marburg. 2012-2016 Professorin für Religionswissenschaft, Göttingen. 2017 u. 2018 Senior Fellow, Kollegforschungsgruppe „Multiple Secularities“ Leipzig.

2020 Habilitation im Fach Religionswissenschaft.

Mitglied im Vorstand der International Association for the History of Religions (IAHR) seit 2015.

Aktuelle Veröffentlichungen: Buddhism and Medicine in Japan: A Topical Survey (500-1600 CE) of a Complex Relationship (Berlin; Boston: De Gruyter 2019); “Religion, Medicine and the Notion of Charity in Early Jesuit Missionary Pursuits in Buddhist Japan.” Journal of Religion in Japan 8.1-3 (2019), 46-75.

Mein derzeitiges Forschungsprojekt „Japans übersetzte Religion: Christentum, Transkulturalität und Übersetzungskulturen im 16./17. Jahrhundert“ im Rahmen des bundesweiten, fachübergreifenden Schwerpunktprogramms „Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit (1450-1800)“ leistet einen religionswissenschaftlichen Beitrag zur Erforschung frühneuzeitlicher Übersetzungskulturen in einer Phase des regen transkulturellen Austauschs zwischen Europa und Ostasien, hier Japan. Es beleuchtet Dynamiken der Austauschprozesse zwischen katholischen Missionaren und Buddhist*innen im spätmittelalterlichen und frühmodernen Japan im Hinblick auf die Begegnung von zwei unterschiedlichen Übersetzungskulturen. Übergeordnetes Ziel ist die Erweiterung im Feld aktueller Übersetzungstheorien auf nicht-europäische frühneuzeitliche Ansätze anhand von Fallbeispielen aus Japan.


Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Zum Schwerpunktprogramm „Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit (1450-1800)“ (SPP 2130), siehe www.spp2130.de.