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Paulus Enke

Wiss. Mitarbeiter

Neues Testament u.b.B. der Religionsgeschichte der Hellenistisch-Römischen Welt
Institutsgebäude Theologie
Martin-Luther-Ring 3-5
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35425

Kurzprofil

Ich arbeite als wissenschaftlicher Mitarbeiter seit 2011 am Institut für Neutestamentliche Wissenschaft (Lehrstuhl Prof. Dr. Marco Frenschkowski).

Meinen Forschungsschwerpunkt bilden die christlichen Apokryphen (Promotion 2018 mit dem Thema "Traum und Traumdeutung in den christlichen Apokryphen"; Note: Magna Cum Laude), antike Traum- und Visionstexte sowie das Feld tiefenpsychologischer Exegese. Zusätzlich habe ich eine dreijährige Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie absolviert (Schwerpunkt Tiefenpsychologie nach C.G. Jung). Auch mein Habilitationsprojekt (Österliche Erscheinungserzählungen der Evangelien vor dem Hintergrund der objektiven und subjektiven Visionshypothese) bewegt sich auf der Linie zwischen Exegese und Psychologie.

Auf dem Gebiet der Lehre bin ich v.a. für das Unterrichten der Bibelkunde Neues Testament zuständig.

Berufliche Laufbahn

  • seit 10/2011
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neutestamentliche Wissenschaft (Lehrstuhl Prof. Dr. Marco Frenschkowski)

Ausbildung

  • 04/2004 - 09/2011
    Studium Evangelische Theologie (Diplom) Universität Leipzig
  • 10/2002 - 03/2004
    Studium Evangelische Theologie und Geschichte für das Lehramt an Mittelschulen Technische Universität Dresden

Mein Interesse gilt apokryphen Texten und deren weiterer bzw. tiefgehenderer Erforschung. Einen Schwerpunkt dabei bilden Texte, die von Träumen erzählen bzw. antike Traumdeutung beschreiben. Dieses Gebiet versuche ich durch den Einbezug von Theoremen moderner Tiefenpsychologie neu fruchtbar zu machen. Ein Ziel dabei ist, sowohl frühchristliche Frömmigkeit als auch die seelische Verfasstheit der Christen dieser Zeit zu beleuchten.


Die Verbindung von tiefenpsychologischer Exegese und Neuem Testament spiegelt sich auch in meinem Habilitationsprojekt, welches die österlichen jesuanischen Erscheinungen, die in den Evangelien beschrieben werden, vor dem Hintergrund der sog. objektiven und subjektiven Visionshypothese untersucht.

Mein Schwerpunkt im universitären Unterricht liegt auf der Bibelkunde des Neuen Testaments. Dabei werden die neutestamentlichen Schriften einzeln gegliedert und beleuchtet. Ein wesentlicher Schritt dabei ist es, verbindende Linien, sowohl die Form als auch den Inhalt betreffend, zwischen den einzelnen Schriften sichtbar zu machen und nachzuvollziehen. Gleichwohl liegt das Hauptaugenmerk der Übung noch nicht auf der Theologie bzw. den Theologien des Neuen Testaments, sondern auf grundsätzlicher Einleitungswissenschaft und v.a. auf der Frage "was steht wo".

Da die Teilnehmer*innen meist Studienanfänger*innen sind und oft das Neue Testament als Ganzes das erste Mal intensiv dargestellt bekommen bzw. nachvollziehen, ist es ein Ziel der Übung, das Neue Testament als "Handwerkszeug" begreifen zu lernen und als solches für das Studium nutzbar zu machen.

  • Bibelkunde Neues Testament

    Die Übung widmet sich der Erschließung der neutestamentlichen Schriften, wobei deren Aufbau und Inhalt im Vordergrund stehen werden. Darüber hinaus sollen erste historische und theologische Fragen diskutiert werden.