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Ph. D. Paula Fenger

Wiss. Mitarbeiterin

Allgemeine Sprachwissenschaft
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 1509
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37646

Kurzprofil

Zur Zeit arbeite ich als Postdoc im Bereich grammatische Theorie im Graduiertenkolleg "Interaktion grammatischer Bausteine" (IGRA). Im Oktober 2020 habe ich meinen PhD an der University in Conneticut erhalten. 


Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Syntax und der Morphologie aus einer sprachübergreifenden Perspektive. Ich betreibe modulübergreifende Forschung, um zu untersuchen, wie verschiedene Komponenten der Grammatik zusammenwirken. Themen, die mich interessieren, betreffen Bewegung, Agreement und die Struktur von Pronomen. 


Ich habe neben verschiedenen Konferenzberichten in den Zeitschriften Natural Language, Linguistic Theory und dem Journal of Comparative Germanic Linguistics publiziert. 


An der Universität Leipzig unterrichte ich Seminare für Masterstudierende und Promovierende.


Berufliche Laufbahn

  • seit 10/2020
    Postdoc im Bereich grammatische Theorie am Graduiertenkolleg „Interaktion grammatischer Bausteine“ (IGRA), Universität Leipzig

Ausbildung

  • 09/2009 - 08/2012
    BA Niederländische Sprache und Kultur, Universität von Amsterdam (die Niederlande)
  • 09/2012 - 08/2014
    MA Linguistik, Universität von Amsterdam (die Niederlande)
  • 08/2014 - 09/2020
    Phd Linguistik, University of Connecticut (USA)

Der Schwerpunkt meiner Forschung liegt in der Untersuchung, ob sprachübergreifende Variation tieferliegende Variation wiederspiegelt oder ob Gemeinsamkeiten durch oberflächliche Unterschiede verdeckt werden. Um dies zu untersuchen, betreibe ich sowohl sprachübergreifende als auch modulüergreifende Forschung. 


Ich betrachte Phänomene in ihrer Gesamtheit, was sowohl ihre syntaktische als auch ihre morphologische und phonologische Aspekte meint und versuche zu analysieren, wie die unterschiedlichen Komponenten der Grammatik in der Erklärung dieser Phänomene interagieren. Ich suche nach Gemeinsamkeiten zwischen den Modulen und minimiere wann immer möglich sprachspezifische Bestandteile der Erklärungen. 


Ich betreibe diese Arbeit auf der einen Seite anhand detaillierter Forschung zu einzelnen Sprache, zum Beispiel Niedeländisch und seinen Varitäten. Auf der anderen Seite betreibe ich komparative Forschung sowohl innnerhalb einer Sprachfamilie, wie der germanischen Sprachen als auch zwischen Sprachfamilien, einschließlich Algonkisch, Karibisch, Tschuktschisch-Kamtschadalisch, Türkisch und dem ostasiatische Sprachraum.


Viele Themen, zu denen ich arbeite, beziehen sich auf Satzstruktur, Bewegung, Agreement, die Struktur von Pronomen und derivationelle Morphologie.